In Balance – von außen nach innen mit dem Kolibri Board

Entspannung, Konzentration und inneres Gleichgewicht, das sind die Themen, die ich auch als Gesundheitspädagogin sehr in den Mittelpunkt rücke. In der Schule achte ich auf Lernen in Bewegung und so starten wir morgens mit bestimmten Bewegungsspielen und -Anregungen. Bothmer Gymnastik, Brain Gym oder Kinderyoga sind auch gern gesehen, bevor wir an die Kopfarbeit gehen. Für meinen neuen Kooperationspartner Kolibri-Boards – wieder ein junges Unternehmen aus NRW – habe ich ganz besondere Balance Boards für Euch getestet und stelle Euch nun vor, wie und warum Ihr damit den Bewegungs- und Gleichgewichtssinn Eurer Kinder stärken und fördern könnt.

Über den Gleichgewichtssinn

Über die 12 Sinne, die wir in der Waldorfpädagogik fördern, habe ich bereits hier geschrieben. Der Gleichgewichtssinn gehört zu den basalen Sinnen und sorgt nicht nur für einen guten Stand, sondern auch für innere Ruhe. Wenn Kinder mit etwa einem Jahr ihre ersten Schritte frei gehen und in die aufrechte Körperhaltung kommen, bilden sie ihren Gleichgewichtssinn aus. Dieser ist im Innenohr lokalisiert und führt nicht nur zur körperlichen, sondern auch seelischen Standfestigkeit. So werden Lage und Bewegung im Raum bewusst, die Leichtigkeit von Bewegungen, die Schwere der Ruhe erfahren. Mit einem sicheren Gefühl von körperlichem Gleichgewicht sind auch im Seelischen Vertrauen, Freiheit und Wohlbefinden verankert – die Grundlage für die Entwicklung von Sozialfähigkeit.

Unruhige Kinder

Erlebe ich unruhige, scheinbar sehr bewegungsfreudige Kinder, ist bei der täglichen Bewegung immer der Punkt interessant, an dem eine bestimmte Haltung, etwa der „Yoga-Vogel“ eine Zeitlang regungslos gehalten werden muss. Dabei stehen die Kinder auf einem Bein, lehnen sich mit ausgestreckten Armen nach vorn und strecken das andere Bein nach hinten. So sollen sie eine Zeitlang ruhig stehen, sich halten und ausbalancieren. Kinder mit geringerer Körperspannung, sichtbarer innerer Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten haben dabei Schwierigkeiten. Genau an dieser Stelle kann eine regelmäßige Übung mit dem Kolibri Board helfen.

Das Kolibri Board

Ich bin sehr angetan von dem Kolibri Board, denn es ist ein fach komplett perfekt durchdacht und qualitativ hochwertig. So wurde das Brett sehr nachhaltig und in Deutschland hergestellt. Es besteht aus rasch nachwachsendem Buchenholz und auch die Korkrolle – die ich in zwei Größen dazu bekommen habe – ist ja ein nachwachsender, natürlicher Rohstoff. Die Verpackung war komplett aus Pappe und Papier, also ganz nach meinem Geschmack.

Das Kolibri Board gibt es in verschiedenen Größen und ist schon für Kinder ab 4 Jahren geeignet. So kann man bereits im Vorschulbereich Einiges für die lieben Kleinen bewirken, um den Gleichgewichtssinn zu fördern. Ich persönlich finde es sehr praktisch, dass man hier sogar einen rutschfesten Stand hat, wenn man Socken trägt oder ganz barfuß ist – ein absoluter Pluspunkt! Ich habe noch zwei andere Balanceboards, die dagegen sehr rutschig sind. Eines davon habe ich immer in der Schule und darauf dürfen sich unruhige Kinder zwischendurch auch einmal stellen (mit Gymnastikschläppchen), was sehr gern in den unteren Klassen angenommen wird.

Zurück zum Kolibri Board. Beim Training mit dem Brett werden viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht und sogar die Tiefenmuskulatur trainiert. Doch zunächst einmal muss man lernen, sicher darauf zu stehen. Ist dies geschafft, kann man mit bestimmten Koordinationsübungen das Zusammenspiel kleinerer Muskelgruppen im Rücken-, Bauch-, Knie- und Fußbereich unterstützen. Auf diesem Wege lassen sich sogar Haltungsfehler korrigieren. Alles, was zur Stabilisierung des Körpers an Muskulatur benötigt wird, ist auf dem Board aktiviert – bis hin zum kleinsten Muskel.

Die Korkrollen und das Board selbst nehmen kaum Platz weg und lassen sich gut im Regal verstauen.

Drei kleine Einstiegsübungen

Aller Anfang ist schwer

Man stelle sich vor, ein Kind, das wenig Körperspannung hat, unruhig ist und schnell aus dem Gleichgewicht gerät, soll sich einfach mal jeden Tag irgendwie auf das Board stellen. Das ist kein guter Einstieg, denn es kann zunächst frustrierend sein. Es braucht also eine Routine mit Anfang und Ende. Daher lohnt es sich, mit kleineren, liebevollen Übungen das Kind täglich ein paar Minuten auf dem Brett zu begleiten und sich dabei gemeinsam über Fortschritte zu freuen. Wie gesagt, zunächst einmal muss ein sicherer Stand auf dem Board möglich sein, bevor man weitere Übungen machen kann.

Wenn Dein Kind die ersten Male auf dem Board steht, kannst Du noch deinen Arm anbieten, an dem es sich notfalls kurz halten kann. Diese Hilfe wird mit der Zeit dann nicht mehr gebraucht.

Meine Ideen zum Einstieg mit dem Balance Board findest Du hier als kostenlosen Download:

Auf der Seite von Kolibri Boards werden auch schöne, weitere Übungen vorgestellt:

https://www.kolibri-boards.de/balance-board-uebungen/

Ich habe das Board für diesen Artikel kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Mit dem Code Montagskind10 erhaltet Ihr 10 % Rabatt beim Kauf eines Boards.

Ich wünsche viel Spaß beim Balancieren und eine ruhige, ausgeglichene Zeit danach!

Die große Stapelsteinliebe

Dieser Sommer steckte voller Überraschungen: Dank einer neuen Kooperation sind die Stapelsteine erst bei uns zu Hause, dann in meinem Klassenraum eingezogen – und es war Liebe auf den ersten Blick. Aber lest selbst.

Die Ankunft

Die Steine kamen bereits in den Sommerferien zu mir, ich habe sie kostenlos zum Testen bekommen. Verpackt waren sie in vorbildlicher Weise komplett plastikfrei und da sie zu 100 Prozent in Deutschland und klimaneutral hergestellt werden, hatten sie auch nur einen relativ kurzen Weg hinter sich. Allein das ist schon ganz nach meinem Geschmack, wie Ihr wisst.

Ausgepackt und Angepackt

Wer glaubt, dass mein Kind hier einen schweren Stapel Steine schleppt, der irrt sich: Die acht bunten Stapelsteine wiegen gerade einmal etwas mehr als ein Kilogramm. Dass sie kinderleicht zu tragen und frei von spitzen Kanten, Weichmachern und Schadstoffen sind, macht sie in praktisch allen Altersgruppen für Spiele und leichtes Aufräumen interessant. 

Mit seinen 180 g Gewicht ist so ein Stapelstein aber alles andere als zerbrechlich: Tragen kann er nämlich 180 kg und dabei ist er noch stoß- und bissfest. 

Stapelsteine sind also wahre Multitalente, so genannte Open Ended Toys, die die Fantasie enorm beflügeln, lest auch gern meinen Blogbericht dazu: 

Blogbericht zum Thema Fantasie:

Jedenfalls hatten nicht nur Zwei-, sondern auch Vierbeiner bei uns viel Spaß mit den Stapelsteinen!

In der Schule: Sogar Einsatz ohne Einsatz

Nachdem die Steine also zu Hause auf vielfältigste Art bespielt und getestet wurden, sind sie inzwischen in meinen Klassenraum eingezogen und zeigten dort ebenso vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dabei nimmt der Stapel keinen Platz weg, sondern ist auch nützlich, selbst wenn er gerade nicht als Spiel- und Arbeitsmaterial im Einsatz ist: 

 Bequemes Sitzen

Vor der Tafel ist der Stapel nun mein mobiler Erzählhocker. Und wenn ich nicht gerade dort sitze, sieht so ein Türmchen Stapelsteine immer noch dekorativ aus.

Bei unserer Einmaleinsrallye haben wir mit den Stapelsteinen auch blitzschnell ein Siegertreppchen hergestellt:

Erden

Die acht Steine bieten übrigens gerade am Schuljahresanfang auch achtfach die Möglichkeit, einen (noch) etwas zu hohen Stuhl ausgleichen zu können. Ein neuer Klassenraum bedeutet ja auch immer etwas größeres, mitwachsendes Mobiliar. Wir haben zwar auch verschiedene Tisch- und Stuhlgrößen im Klassenzimmer, doch dank Stapelstein reicht es in diesem Jahr oftmals schon aus, wenn die Füße bei der Arbeit am Platz auf einem Stapelstein stehen können. Jedenfalls, solange sie noch nicht den Boden berühren. Dann ist bei Eigenarbeitsphasen der notwendige Halt an Tisch und Stuhl gegeben und das wird von den Kindern gern angenommen.

Statt Pylonen

Bei Spielen, die Markierungen und Abgrenzungen erfordern, kann man am Spielfeldrand auch gewisse Punkte mit Stapelsteinen markieren. Ebenso kann man auf sehr einfache Art und Weise die Steine für Parcours verwenden: Für Slalom oder den Bau einfacher Hürden.

Als ich in der Schule die Stapelsteine einfach mal in eine Reihe gelegt habe, um ein Spiel zu beginnen, fingen die Kinder schon direkt von selbst an, von Stein zu Stein zu springen, über die Steine zu hüpfen oder Slalom zu laufen. So anregend und einladend wirkt es jedenfalls auf meine 4. Klasse.

Eine Fülle von Spielideen

Das Spielkind in mir war also gleich geweckt – und so ging es auch noch einigen Anderen vor mir. Von daher gibt es bereits auf der Homepage von Stapelsteinen und auch in der gleichnamigen App eine Fülle von Spielideen, auf die ich gern zurückgreife: Von Gleichgewichtsübungen über Wurfspiele mit dem Bohnensäckchen bis hin zu vielen anderen Bewegungsspielen.

Für meinen Einsatz im Unterricht habe ich mir weitere Lern- und Gruppenspiele einfallen lassen. Dabei kamen auch viele Impulse von den Kindern selbst. Fazit also zu Beginn der Herbstferien: Klare Spiel- und Lernempfehlung.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit den bunten Steinen!

Hier geht es zum Stapelstein-Shop – und Ihr unterstützt mit Eurer Bestellung über diesen Link gleichzeitig den Montagskindblog.

Download: Meine 15 Spiele mit den Stapelsteinen:

Johannizeit – meine 15 Ideen für ein Fest mit Kindern

In der kommenden Woche ist es so weit: Am Montag ist Sommeranfang und am Donnerstag, den 24. Juni, die Sommersonnenwende. Für die Klasse schließt sich der Kreis: Wir haben mit der Schöpfungsgeschichte künstlerisch das Schuljahr begonnen und an Johanne zeigt sich die gesamte Schöpfung voller Leben. Dies möchte ich in den Mittelpunkt unserer Klassenfeier am Schuljahresende stellen.

Das ist Johanni

An diesem Tag wird an Johannes dem Täufer gedacht wird. Dazu ist der 24. Juni der längste Tag des Jahres, mit der kürzesten Nacht. Ganz im Gegensatz zur Weihnacht am 24. Dezember, ein halbes Jahr später. Hier sind es die längste Nacht des Jahres und der kürzeste Tag. Im Jahreslauf bewegen wir uns dazwischen: Bis Johanni auf immer länger werdende Tage hin, danach auf immer länger werdende Nächte.

Unser Leben im Jahreslauf

Bei uns an der Schule gehören das Leben und Erleben im Rhythmus und Jahreslauf fest und ganz bewusst zum Miteinander und dem Alltag.Wir feiern daher nicht nur Weihnachten im Winter und Ostern im Frühling, sondern auch Johanni im Sommer und Michaeli im Herbst. Jedes Fest hat dabei seinen Schwerpunkt. Im Klassenzimmer haben wir den Jahreszeitentisch als kleinen Spiegel der Jahreszeit, auch begleiten uns verschiedene Lieder und Geschichten durch das Jahr.

Ein Sommerfest mit Kindern

An Johanni erfährt die Welt maximale Erneuerung und Leben: Alles blüht, überall kann man Tierkinder beobachten und die Früchte an den Bäumen und Sträuchern werden reif. All das lädt ein: Für lange Abende am Lagerfeuer, für kulinarische Vielfalt, für Freude und Aktivität. Genießt es!

Johanni in meiner Klasse

Da wir im vergangenen Schuljahr auf das Fest verzichten mussten und nun endlich wieder beisammen sein dürfen, wird der 24. Juni natürlich richtig ausgekostet. Ich habe die Kinder gefragt, was sie sich für unser Johannifest wünschen.

Diese Wünsche haben die Kinder in unserem Gespräch geäußert.

Die Sammlung

Es gefiel mit ausgesprochen gut, dass die Kinder auch in einer Stimmung sind, in der sie sich für diesem Tag neben Liedern und Sprüchen auch Gebete wünschten. All das möchte ich in meiner Planung berücksichtigen.

15 Ideen für das Fest

Ich habe hier 15 Ideen für ein Johannifest zusammengetragen, die ich gern mit Euch teile. Dabei ist es mein Rahmen und Plan, die vier Elemente und ihre unsichtbaren Kräfte mit den Kindern zu erleben. Ich werde unser Fest auch mit der Klanggeschichte eröffnen, die weitere Planung wird sich noch zeigen.

Ich wünsche allen eine schöne Johannizeit.

Mein Johannibeitrag vom letzten Jahr (2. Klasse) und das Rezept für die leckere Beerentarte findest Du übrigens hier.

Zaubersand für die Sinne

Fühlen, kneten, formen, Duft genießen: Ein sehr schönes und selbst herzustellendes Sinnesmaterial ist der „Zaubersand“. Für meinen Distanzunterricht im Fach Formenzeichnen habe ich für jedes Kind eine kleine Tüte Zaubersand beigefügt, den ich recht schnell selbst hergestellt habe. Als Clou duftet der Sand nach unserem allseits beliebten Goldtröpfchenöl.

Für die ganze Familie

Die Schulkinder können den Zaubersand auch auf ein Tablett geben und mit dem Finger Buchstaben, Zahlen und Formen üben. „Zaubersand“ ist auch eine schöne Beschäftigung für die ganz Kleinen und fördert schon hier die Feinmotorik – nicht umsonst ist er in den Pikler Spielräumen zu finden. Eine größere Menge in der Schüssel oder Kiste, dazu ein Kochlöffel oder ein kleiner Becher – das ist sehr viel Spielspaß. Und wenn einmal etwas im Mund landet, ist es auch nicht schlimm. Man sollte dann aber ein ätherisches Öl in Lebensmittelqualität verwenden oder auf den Duft verzichten.

Die Zutatenliste

Ich nehme dazu sehr feines Dinkel- oder Weizenmehl. Als Öl habe ich mich für Sesamöl entschieden, da Sesamöl sehr hautfreundlich ist und auch schon in der Babymassage angewendet werden kann. Wenige Tropfen unseres Goldtröpfchenöls hinzu – und fertig ist der Spielsand für die Sinne. Man kann auch Lebensmittelfarbe hinzugeben, wenn man etwas Farbe ins Spiel bringen möchte.

Die Mischung

Für 1 kg Mehl nehme ich 120 ml Sesamöl und 5 – 8 Tropfen ätherisches Öl. Wenn man eine größere Menge herstellen möchte, kann man es einfach hochrechnen.

Haltbarkeit und Lagerung

Da es sich bei dem Sand um Lebensmittel handelt, sollte man ihn vorsichtshalber nicht länger als 3 Wochen lagern. Am besten, er bleibt in einem offenen Behälter oder einer Papiertüte, so dass auch Luft herankommt.

Du kannst diese Infos kompakt hier downloaden:

Zaubersterne, Zauberblumen

Ich mag sie so, diese kleinen Achtsamkeits- und Glücksmomente zwischendurch. Hier habe ich ein sehr nettes Klangschalenspiel dazu. Schaut einmal:

Ein achtsames Klangschalenspiel. Dies ist die große Beckenschale von Hess, erhältlich bei asteya-shop.de (Eigenwerbung)

Die Vorbereitung

Man bastelt kleine Sterne und Blumen, gern frei Hand oder mit dieser Vorlage:

Es muss nicht einmal symmetrisch sein. Hauptsache, man kann die Blüten oder Zacken von außen zuklappen, dass die ganze Mitte bedeckt ist.

In die Mitte der Zauberblume oder des Zaubersterns kann man dann kleine Dinge malen oder Glücksbotschaften schreiben, die sich dann offenbaren. Sie lassen sich schön mit Wachsmalern gestalten.

Los geht`s

Kleinere Kinder bekommen fertig gebastelte Blumen mit kleinen Glückszeichen, dazu diesen Spruch. Sie dürfen die Klangschale beim Sprechen zart anschlagen, um den Zauber wirken zu lassen:

Zauberblümchen, Zauberstern,
wir wecken dich so gern.
Mit Klang erwacht,
vom Wasser getragen.
die Wellen so sacht,
wollen was Liebes mir sagen.
Hört wie es klingt,
wenn die Klangschale singt.

Dabei wird beobachtet, wie die Blumen sich öffnen. Das dauert meist weniger als eine Minute.

Ältere Kinder können die Blumen und Sterne auch selbst als Überraschung für Mitschüler*innen gestalten und dann in einer meditativen Ruhe, vom Klangschalenspiel begleitet, im Wasser der Schale öffnen lassen.

Das Andenken

Sind die Blümchen und Sternchen aus nicht zu dünnem Papier (normales Druckerpapier 80g reicht völlig aus), können sie problemlos getrocknet und als Andenken oder Glücksbringer bewahrt werden.

Ich wünsche viel Freude bei dieser schönen Übung

Rechenbingo – Das Verdoppeln und Halbieren üben

Das zählende Rechnen überwinden

Eine große Herausforderung im Unterrichtsfach Mathematik besteht darin, die Kinder auf ihrem Weg zum denkenden Rechnen zu unterstützen. Ein wesentlicher Schritt dazu ist die Abkehr vom zählenden Rechnen. Wer für jedes Ergebnis erneut abzählen muss, verbraucht viel Zeit, Konzentration und macht im Schnitt mehr Fehler.

Automatisieren fördern

Ziel ist es, dass die Kinder Zahlenstrukturen und -zusammenhänge für sich erkennen und ergreifen. So entwickelt sich ein echtes Zahlenverständnis. Zahlen sollten als zusammengesetzte Mengen erkannt und vorteilhaft genutzt werden.

Daher findet man als Aufgabentypen so häufig die Zahlenhäuser (Ergebnis im Dach), Zahlenmauern (zusammengesetzte Mengen) oder arbeitet in den unteren Klassen mit Rechenketten, Perlenschiebern oder dem Montessorimaterial.

Doch nach der Veranschaulichung der Rechenschritte mit dem Material sollte der nächste Schritt sein, die „Automatisierung“ zu fördern.

Ein Schritt dahin ist das Halbieren und Verdoppeln

Hier wird die Entwicklung von Zahlenzusammenhängen gefördert. Um dies spielerisch zu unterstützen, habe ich dieses kleine Bingospiel entwickelt:

Ihr könnt das gezeigte Spiel hier kostenlos downloaden:

Um die Zahlbeispiele mit eigenen Aufgaben zu erweitern, habe ich auch eine blanko Vorlage für Euch:

Ich wünsche viel Erfolg beim spielerischen Üben!