Die erste Musikstunde

Morgen haben wieder neue Erstklässler:innen ihre erste Musikstunde bei mir. Ich weiß nicht, wie viele erste Klassen ich inzwischen hatte, aber auch in diesem Jahr gestalte ich die erste Stunde ganz neu. Heute kam mir eine schöne Geschichte mit erster Klangübung in den Sinn.

Klingen soll es in der Welt

In der Geschichte geht es um einen Wanderer, der unter einem Ahornbaum Rast hält und dem dort die verschiedensten, schönsten Naturklänge begegnen. Er schläft ein und nach seinem Traum macht er sich auf den Weg, um einen Baum zu finden, der dafür bestimmt ist, ihm Klänge zu schenken.

Als er diesen findet, bedankt er sich bei ihm und erarbeitet aus dem Holz die schönsten Instrumente. Seitdem ist die Welt um einige Klänge reicher.

Hier findet Ihr die Geschichte zum Download:

Mit Liebe das Interesse wecken und ins Tun kommen

Die Instrumente sind zunächst verdeckt und werden nach und nach, im Laufe der Geschichte enthüllt und gespielt. So ist jedes Instrument ein schönes Erlebnis.

Ich habe dann noch ein Körbchen mit weiteren Shakern und Klanghölzern und beginne auch eine kleine praktische Übung, das Klangorchester. So kommen die Kinder auch gleich ins Tun, denn sie wollen ja Musik machen. Beim Spiel des „Klangorchesters“ lege ich dann auch an, wie mit Instrumenten achtsam umgegangen wird und zeige kleine Handgesten für „leise“, „lauter“, „nicht mehr spielen“. Dafür eignen sich Shaker und Hölzer sehr gut.

Ich freue mich schon auf die Stunde!

Erzählkarten

Zur praktischen Handhabung habe ich außerdem Erzählkarten erstellt, die aktuell bei Eduki geprüft werden. Der Link erscheint hier in Kürze.

Das märchenhafte Erdbeergärtchen

Für eine schöne Vorfreude auf die anstehende Erdbeerzeit: Pflanzt und gestaltet mit den lieben Kleinen ein Erdbeergärtchen. So verbringt Ihr eine schöne Märchenzeit und bereitet dann gemeinsam, ganz ins Märchen eingetaucht, Eure eigene kleine Erdbeerernte vor.

Das Märchen „die Erdbeerkörbchen“

Ich habe dieses Märchen nacherzählt. Es handelt von zwei armen Kindern, die in den Wald geschickt werden, um Erdbeeren zu pflücken. Doch die vollen Körbchen verschwinden. Welches Geheimnis steckt dahinter?

Ihr könnt es in meinem Podcast „Märchen mit Klang“ hier anhören.

Das Erdbeergärtchen

Pflanzt gemeinsam Erdbeerpflanzen in eine Schale und dekoriert sie mit Schätzen und selbstgebastelten Details, die zu dem Märchen passen. Ein ganz besonderes Schaffen! Das Ergebnis sieht nicht nur schön aus, es erinnert auch beim Pflücken jedesmal daran, dass es so viel Magisches, Unsichtbares, Märchenhaftes gibt!

Ich wünsche viel Freude dabei und eine zauberhafte Erdbeerernte!

Euer Erdbeergärtchen

Ich würde mich sehr auch über Bilder von Euren Erdbeergärtchen freuen und diese mit Euerer Erlaubnis in diesem Beitrag teilen.

Der Anfangsunterricht mit der Flöte

Wie das erste gemeinsame Instrument allmählich seinen Platz in meiner Musikstunde bekommt: Es werden zuerst zwei Rituale eingeführt, das „Aufwecken“ der Flöte und die Pflege. Dann halten so nach und nach die verschiedenen Töne Einzug. Das erste gemeinsame Flötenlied schreibe ich gegen Ende des Schuljahres für jede Klasse selbst.

Vorfreude in Klasse 1

Die Kinder sind eingeschult und bekommen meist die Flöte direkt als Schulausstattung dazu. Es ist natürlich nicht nur interessant, sondern auch wieder ganz Schulkind – groß – , ein Instrument zu spielen. Die Kinder können es meist kaum erwarten und fragen immer wieder, wann wir endlich Flöte spielen. Doch die Flöte fordert auch Einiges von den Kindern und der ganzen Klasse, die schließlich gemeinsam musizieren soll. Daher tasten wir uns Schritt für Schritt an das gemeinsame Instrument heran.

Wir gewinnen die Flöte lieb

Zurück zu dem Moment der Einschulung: Es wird gefeiert, es gibt viele Geschenke für die Kinder und aus dem Kindergartenkind wurde ein Schulkind. Die Bedeutung der vielen neuen Dinge muss sich allerdings erst noch sorgsam erschließen. Daher sollte nicht willkürlich ausprobiert werden. Die Flöte muss ihren ganz besonderen, eigenen Weg zu den Kindern finden. Dazu ganz am Rande: Auch ich entscheide von Stunde zu Stunde, von Gruppe zu Gruppe, wann und wie der nächste Schritt an der Reihe ist. Das ist in keinem Jahr gleich.

Die Stimmung der Kinder

Die Kinder befinden sich in den ersten Schuljahren in der Stimmung der „Mit-Welt“. Sie empfinden, dass alles um sie herum mit ihnen lebt. Die Flöte ist für sie daher grundsätzlich kein Gegenstand, der konsumiert wird, sondern auch das Instrument lebt in gewisser Weise mit ihnen und kann so einen wahren Platz in ihren Herzen finden. Und wenn das geschieht, dann ist das der schönste Beginn einer gemeinsamen Arbeit, den man haben kann.

Wenn ich meine neuen Gruppen kennengelernt und in eine erste passende Arbeitsweise mit ihnen gefunden habe, beginne mit der Einführung der Flötenrituale (meist um die Herbstferien). Die Flöte darf erstmals mitgebracht werden, ein besonderer, ein feierlicher Moment. Sie hat bis dahin sehr lange in ihrem Schlafsäckchen (Flötentasche) geruht und wird zunächst mitsamt ihrer Schutzhülle auf den Schoß gelegt. Wir tasten und fühlen sie von außen, wecken die Flöte ganz sanft auf.

Dann wird das Schlafsäckchen geöffnet und die liebe Flöte vorsichtig herausgeholt. Die Kinder tun dies sehr bedächtig und so geschieht es dabei in der Regel nicht, dass irgendjemand plötzlich willkürlich oder albern in das Instrument pustet und für schrille Töne sorgt. Heißt: Mit schrittweiser, liebevoller Vorbereitung braucht man vorab nicht lang und breit die Flötenregeln zu erklären. Denn es findet in der beschriebenen Atmosphäre einfach von allein in der richten Weise statt.

Zum weiteren Aufwecken braucht die Flöte Handwärme, „so wie alle Wesen auf der Erde, Menschen, Tiere und Pflanzen, die Sonnenwärme brauchen“. Sie wird mit beiden Händen gehalten, eine Hand oben, eine Hand unten. Nun können Flöte und Finger gemeinsam warm werden und dabei schöne Motorikspiele gespielt werden:

  • Die Flöte wird mit beiden Händen im großen Bogen gedreht (wie ein Propeller, das Wort darf aber nicht fallen), vorwärts und rückwärts.
  • Die Handflächen werden aneinander gedrückt, dazwischen die Flöte gelegt. Die Hände werden hin und her bewegt, die Flöte dreht sich im kleinen Kreis und wird dabei gehalten.
  • Auch nur eine Hand (Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger) kann die Flöte im großen Bogen drehen, vorwärts und rückwärts, das ist eine ganz besondere Fingergymnastik. Bitte nicht vergessen, die Hand zu wechseln.
  • Flöten-Handgesten-Spiel: Familie Spatz.

Das ganze Aufwärmspiel (angedeutet, mit Raum für eigene Fingerbewegungen ):

Download der Verse dazu:

Da sich auch die Flöte erst allmählich an alle Dinge gewöhnen muss, reicht dieses Spiel für den Anfang. Es wird in jeder Stunde wiederholt.

Ein weiteres, schönes Spiel für den Anfang: Man kann die Flöte in die eine Hand nehmen und mit der Unterseite auf die Innenseite der anderen Hand klopfen. Dies ergibt ein sehr angenehmes „Ploppen“, mit dem die Kinder auch gern spielen. Hierzu kann man laut und leise klopfen, silbengemäß zu bestimmten Versen, z.B. von Hedwig Diestel (hier nur ein Auszug, gefunden in dem Buch „Künstlerisches Sprechen im Schulalter“ von Christa Slezak-Schindler, Edition Waldorf).

Mein Pferdchen muss springen,
die Wälder durchdringen (…),

Mein Pferdchen geht leise
zur Nacht auf die Reise (….)

Solche Verse eigenen sich auch gleichzeitig als rhythmisches Laufspiel.
Nach den ersten Spielen braucht die Flöte wieder ihre Ruhe und wird schlafen gelegt. Vor der Ruhezeit wird sie gepflegt. Ich zeige den Kindern zunächst, wie man sie wischt und anschließend bekommt jedes Kind einen Tropfen Flötenöl. Mal aus dem Fläschchen, mal aus einer Muschel, mal mit einem kleinen Tropfen ätherischem Öl. Auch das variiert mit der Zeit.

Atmung, Fingerspitzengefühl und Hörfähigkeit

Damit irgendwann sehr zuverlässig ein gewünschter Ton erklingt, müssen sowohl Haltung und Atmung ,als auch Griffsicherheit stimmen. Hinzu kommen das aktive Lauschen und Einhören: Das eigene Flötenspiel und das zugleich das der ganzen Klasse wahrnehmen, dessen Teil man ist.

Es ist daher sehr wichtig, in jeder Stunde Spiele und Übungen mit den Kindern durchzuführen, die sowohl das Einhören, als auch die Fingerfertigkeit schulen und die Atmung wahrnehmen lassen. Diese müssen nicht unbedingt direkt etwas mit der Flöte zu tun haben. Es gibt viele Handgestenspiele, auch begleitet mit Glöckchen und anderen Klängen.

Zu Beginn einer Stunde sind wir immer in Bewegung: Nach dem gemeinsamen Begrüßungslied folgen meist Rhythmusspiele, ein Reigen oder Klänge in Bewegung. Nach einer Zeit der Bewegung kommen wir ins Stehen. Jetzt ist die Gelegenheit günstig, den eigenen Atem klar zu spüren, innezuhalten, die Hände auf den Bauch zu legen, die Bewegung und Wölbung zu spüren. Die Zunge wird vom Gaumen gelöst, auch einmal durch die Nase geatmet, die Schultern gelockert.

„Wir spüren unseren Atem. Die Flöte braucht ihn wie die Erde den Wind. Wie ruhig wir atmen. Wir dürfen einmal kurz die Augen schließen und unsere Hände auf den Bauch legen.“

Wenn es zur guten Gewohnheit wird, zwischendurch den eigenen Atem zu spüren, wird auch beim Flöten sicherer geatmet. Hier kann man auch viel beobachten: Wer steht unruhig, bläst die Wangen auf, hat die Schultern angezogen….. Vielleicht benötigt es weitere Spiele, die zur Ruhe führen.

Ein Lied, das wir flöten, singen wir auch vorab, was ebenfalls eine gute Hinführung in das Flötenspiel ist.

Nach einer Zeit auf den Beinen dürfen die Kinder sich dann zunächst für die Flötenrituale setzen. Später wird dann wieder im Stehen geflötet. Die Erdung, die gerade Haltung, sind wichtig.

Zum Stundenende folgt dann wiederum ein Schleichspiel, Klangschalen– oder Klangkugelspiel und wir verabschieden uns mit einem Lied.

Die Musikstunde, der Raum und andere Rahmenbedingungen

Ihr habt sicherlich bemerkt, dass der Raum einer Musikstunde viel ausmacht. Ich mag gern Räume mit viel Bewegungsfreiheit. Doch dies ist nicht immer gegeben. Dann muss ich sehen, was im Klassen- oder Musikraum möglich ist .

Corona mit vielen Einschränkungen (Flötenverbote, feste Sitzordnung etc.) hat es in den letzten Jahren auch nicht immer leicht gemacht. Doch letztendlich findet man immer einen Weg, wie man die Kinder auf das einstimmen kann, was später ein schönes gemeinsames Musizieren ist!

Das erste eigene Flötenstück

Das erste gemeinsame Flötenstück richtet sich danach, wie weit wir gegen Ende des ersten Schuljahres mit unserer gemeinsamen Arbeit sind. Dies hängt auch etwas davon ab, ob die Erstklässler:innen morgens im rhythmischen Teil auch einmal die Möglichkeit bekommen zu üben. Da ich selbst Klassenlehrerin bin, kann ich dies nicht selbst begleiten.

Zurück zum Thema: Kleine Melodien beim Erlernen der Töne ergeben sich natürlich vorab auch schon. Doch für ein erstes, größeres Stück überlege ich mir immer etwas Passendes für die Klasse, das gut zu bewältigen und auch ein Ausblick auf die Vertiefung des Flötenspiels im zweiten Schuljahr ist. Das ist eine kleine Melodie aus beieinander liegenden Tönen, dazu ein schöner Text, so dass man das Lied singen und flöten kann. Oft ist es auch Teil einer kleinen Geschichte, die ich erzähle und hat etwas mit dem Sommer zu tun – Schmetterlinge, Marienkäfer, Sonnenstrahlen oder ein kühler, plätschernder Bach kommen gern darin vor.

Jede:r gestaltet es anders

So hat es sich bei mir entwickelt, das erste Schuljahr des Musikunterrichts zu gestalten. Bitte nicht als „Standard“ sehen, denn wir Waldorflehrer:innen sind ja unterschiedlich und haben einige Freiheiten in der Unterrichtsgestaltung. Und wer weiß: Vielleicht sieht mein erstes Musik-Schuljahr in 10 Jahren auch anders aus 🙂 Daher – Stand April 2022.

Spiele mit häufigen Fehlerwörtern

Wie viele Wörter hat die deutsche Sprache? In Duden finden sich rund 150.000 Stichwörter, aber mit den verschiedenen Wortformen, „eingedeutschten“ Wörtern aus anderen Sprachen sowie sich stets wandelnden Wortkreationen wird die Zahl der deutschen Wörter laut Schätzungen drei bis viermal so groß sein. Und doch findet man Listen mit Wörtern, die besonders häufig verwendet werden. Ich habe 100 dieser Wörter, darunter einige Fehlerwörter, zu Lernkärtchen zusammengesetzt und mit meiner Klasse spielerisch die Rechtschreibung verbessert.

Die Vorarbeit: Zehn am Tag

Oft sind es kleine Wörter: Konjunktionen, Präpositionen, Pronomen usw. Wann schreibt man „im“, wann „ihm“? Begriffe wie „Fahrrad“ oder „vielleicht“ sind Fehlerquellen. Man schreibt den „Morgen“ groß, die Zeitangabe „morgens“ aber klein. Die deutsche Sprache hat so manche Tücken.

Jeden Tag und mit nur wenigen Minuten Zeitaufwand habe ich meiner Klasse zehn dieser Begriffe diktiert und anschließend an die Tafel geschrieben. Dabei konnten die Kinder sich selbst überprüfen und wurden bei der Nachbesprechung auf Fehlerpunkte aufmerksam. Zehn Wörter am Tag lassen sich gut üben – und damit dauerhaft Fehler vermeiden.

Nach 10 Tagen und 100 Wörtern wurden dann die Wörterkärtchen gebastelt, die Ihr auch hier auf dem Bild seht. Man kann sie auf Tonpapier kleben, viele Kinder haben sie aber auch laminiert.

Vorlage ohne „Montagskindblog“-Aufdruck bei Eduki und mit „Montagskindblog“-Aufdruck zum Selberbasteln als kostenloser Download:

Lernen durch Spielen

Wie übt man nun diese Wörter, von denen viele einzeln nicht viel Sinn ergeben. Begriffe wie „Fahrrad“, „vielleicht“ oder „bisschen“ lassen sich besser üben als Wörter wie „als“, „geht“ oder „sah“. Die brauchen meist einen Gesamtzusammenhang. Daher gab es zu diesen Wörtern während des Homeschoolings in Klasse 3 auch schon eine tägliche Übung mit Mini-Diktaten (Eduki-Link hierzu).

Jetzt üben wir sie aber noch gezielter, ohne Sätze drum herum, sondern ganz im Fokus – und das, ohne sie reihenweise hintereinander zu schreiben. Es klappt sehr gut, die Erfolge stellen sich ein und daher stelle ich Euch diese Spiele hier gern einmal vor. Sie eignen sich auch sehr gut für LRS-Kandiat:innen.

Wörter Bingo

Die Kinder bekommen ein Spielfeld und tragen in die 16 Felder 16 beliebige Wörter unserer Sammlung ein. Dazu dürfen sie auch die Lernkärtchen verwenden. Auf diesem Wege lesen sie die Wörter besonders häufig, so dass sie sich einprägen.

Sind die Felder ausgefüllt, kann es losgehen. Ich wähle meinerseits beliebige Wörter dieser Liste aus, sage sie den Kindern und sie schauen dann, ob das Wort auf ihrem Kärtchen zu finden ist. Ist dies so, umkreisen sie es mit einem Buntstift.

Ich schreibe meinerseits das Wort noch einmal an die Tafel, so dass wir eine Liste bekommen und Doppelungen vermeiden. Zugleich sehen die Kinder nochmals das geschriebene Wort. Sie sollen dabei auch selbst ihre Schreibweise überprüfen.

Wer zuerst drei der genannten Wörter in einer Reihe hat (horizontal, vertikal oder diagonal), hat ein „mini Bingo“ und darf dies in die Klasse hineinrufen. Ich lasse dann meine kleine Tischklingel stürmisch klingeln 🙂 und schaue mir auch schnell das Kärtchen an. Bei vier Wörtern in einer Reihe ist es übrigens ein „maxi Bingo“ oder „big Bingo“.

Ein „über“ zu viel – die Kinder achten streng auf Doppelungen.

Übrigens habe ich dieses Bingospiel bereits in Klasse 1 eingeführt, nachdem wir schon die meisten Buchstaben kennengelernt hatten. Die Kinder haben dann einfach Großbuchstaben ihrer Wahl in die Felder eingetragen und ich habe Wörter gesagt, z.B. „Apfel“ – dann mussten sie in ihrer Liste das A suchen – oder „König“ , dann war das K gesucht. Allerdings hatten die ersten Bingofelder nur 3×3 und 3×4 Felder. Ich habe dann für mich die genannten Wörter mitgeschrieben.

Hier ein Download zum Bingo Spielfeld:

Vier gewinnt Diktat

Dies ist eine Partnerarbeit, die ich auch gern zu Beginn der Mathe-Übstunde spielen lasse, die Grundidee stammt von Hendrik Simon . Aber dazu gleich mehr.

Auch bei diesem Spiel werden nacheinander Felder besetzt, bis man vier Felder in einer Reihe hat. Doch es darf nur gesetzt werden, wenn man ein diktiertes Wort richtig geschrieben hat. Ist es falsch geschrieben, ist das gewünschte Feld für diese Runde blockiert, das Kind darf aber an einem anderen Feld nochmals sein Glück versuchen.

Durch unsere Lernkärtchen und auch das Wörterbuch ist die Schreibweise der Wörter überprüfbar – und soll auch selbst überprüft werden.

In Mathe stellen sich die Kinder gegenseitig Einmaleins-Aufgaben. Es ist einfach praktisch für alle Dinge, die geübt werden müssen und als Partnerarbeit sehr geeignet.

Auch hier habe ich das Spielfeld als Download für Euch. Ich habe es in der Schule auf halbe Größe kopiert, so dass zwei Spielfelder auf ein DIN A4 Blatt passen. Je 2 Kinder benötigen dann ein Spielfeld.

Wörter TicTacToe

Das anspruchsvollste Spiel ist das Wörter TicTacToe. Hier wird auch wieder in Partnerarbeit und abwechselnd ein Wort gesucht, dessen Anfangsbuchstabe zuvor ausgelost wird. Möchte man setzen, muss man ein für das Feld passendes Wort richtig aufschreiben. Drei gewonnene Felder in der Reihe sind das „TicTacToe“.

Kategorien und das Beispiel „K

  • Anlaut: „König“
  • Verb: kaufen
  • Anlaut + tz in der Mitte: Katze
  • 3 Silben: Ker-zen-wachs
  • Laut in der Wortmitte: Pauke
  • Anlaut + ck in der Mitte: Kicker
  • Endlaut: Stock
  • 2 Silben: Ki-wi
  • Nomen: Kapitän

Das Spielfeld zu unserem Wörter TicTacToe kannst Du hier downloaden:

Rosinas Wortsalat

Zu guter Letzt ein sehr beliebtes Spiel für alle Rosina-Fans und die, die es noch werden 😉

Das Spiel kann man ab Klasse 2 gut spielen. Der Schwierigkeitsgrad ist ja beliebig ausbaubar: Von einfachen über schwierige Wörter, bis hin zu ganzen Redewendungen.

Und so funktioniert es:

Ein Weihnachtsmärchen gemeinsam erklingen lassen

Ich habe für meine Musik-Klassen 1 und 2 ein kleines Weihnachtsmärchen geschrieben, das man, von Klang begleitet, erzählen kann. Es ist für pentatonische Instrumente gedacht, im Text kommt die Kinderharfe (kleine Leier) vor. Das Märchen kann aber auch mit der Flöte oder dem Glockenspiel erzählt werden. Ihr könnt die Geschichte ab dem 20.12.21 im Podcast „Märchen mit Klang“ anhören und auch den Text für Euch selbst kostenlos downloaden.

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Gerade die letzten Unterrichtsstunden vor den Weihnachtsferien werden in den unteren Klassen sehr gern genutzt, um in weihnachtlicher Stimmung und Vorfreude schöne Geschichten zu erzählen. Die Kinder wollen aber nicht nur lauschen, sondern auch selbst tätig werden. Oftmals wird gemalt, im Musikunterricht stehen selbstverständlich die lieb gewordenen Instrumente und Klänge im Mittelpunkt.

Die Instrumente sind variabel

In dem Text geht es um die Kinderharfe, man kann die Geschichte aber ebenso mit der „himmlischen Hirtenflöte“ oder den „Engelsglöckchen“ (Glockenspiele) erzählen. Das Wichtigste ist, dass es sich um pentatonische Instrumente handelt, denn diese klingen immer harmonisch.

Bei der Arbeit mit den Kindern nehme ich in Klasse 1 die pentatonischen Glockenspiele oder Handspiele, auch die Kinderharfe wird geliebt. Klasse 2 kennt bereits alle sieben Töne der Flöte und kann auch hiermit schon mitspielen.

Über die Geschichte

Ein armer Hirtenjunge wacht mit seiner kleinen Schafherde in der Nähe der Stadt Bethlehem am Lagerfeuer. Die Nacht ins finster, bis ihn plötzlich ein leuchtender Stern mit seinem Licht zum Feld lockt. Dort findet er eine kleine Harfe, ein himmlisches Instrument. Doch zunächst spielt diese nur einen Ton. Mit der Zeit schenkt der Himmel dem Hirten immer mehr Töne, je zuversichtlicher er sich von dem Stern leiten lässt.

Wiederholend erzählen

In meinen Stunden mit den Kindern erzähle ich das Märchen zweimal: Beim ersten Mal dürfen die Kinder lauschen, die Geschichte und Klänge dazu kennenlernen. Danach haben sie meist selbst den Wunsch, das Ganze noch einmal zu hören und mitzumachen.

Im zweiten Durchgang spielen die Kinder dann also schon mit. Dabei erlebe ich sie sehr aufmerksam und ganz eingetaucht in die inneren Bilder.

Die Geschichte lebt sowieso von der Wiederholung und ist daher auch für den rhythmischen Teil an den Schultagen vor den Weihnachtsferien geeignet.

Hier verfügbar

Den Text könnt Ihr hier kostenlos downloaden:

Direkt anhören

Zungenbrecher mit Brain Gym

Zungenbrecher und Brain Gym sind schon jeweils einzeln starke Übungen, um Konzentration, Aussprache und Geschicklichkeit zu schulen. Brain Gym fördert das Zusammenspiel beider Hirnhälften und die Handübungen lassen beide Hände in der Bewegung unabhängig voneinander werden. Meine Klasse kennt sowohl Zungenbrecher, als auch Brain Gym Übungen. Als neue Herausforderung habe ich nun beides kombiniert: Während des Sprechens werden die Handbewegungen gemacht.

So geht es los

Die Zungenbrecher werden von Anfang an chorisch gesprochen. Man kann daran anschließend die Handbewegungen gemeinsam „stumm“ ausführen oder erst nach einigen Tagen, wenn die Sprüche schon gut gesprochen werden, die Handbewegungen zusätzlich gleich während des Sprechens langsam einführen.

Die folgenden drei Übungen haben verschiedene Schwierigkeitsgrade. Man kann es binnendifferenziert so halten, dass alle mit Übung 1 anfangen und die Übungen 2 und 3 von den Kindern selbst begonnen und mitgemacht werden – jedes Kind im eigenen Tempo.

Übung 1: Für den Anfang

Schneiders Schere schneidet scharf,
scharf schneidet Schneiders Schere.

Übung 2: Für Fortgeschrittene

Auf den sieben Robbenklippen
sitzen sieben Robbensippen,
die sich in die Rippen stippen,
bis sie von den Klippen kippen.

Übung 3: Für Geübte

Zwanzig Zwerge zeigen Handstand,
zehn im Wandschrank,
zehn am Sandstrand.

Mehr aus dem Rhythmischen Teil

Ich werde oft gefragt, ob ich Übungen aus dem Rhythmischen Teil vorstellen würde und gleichermaßen freue ich mich, wenn andere Waldorflehrer:innen ihre Ideen auch mit mir teilen. Daher werde ich in meinem Blog das Eine oder Andere auch in Zukunft gern zeigen.

Hier habe ich auch schon einmal eine Brain Gym Fußübung mit „Kreuzung“ vorgestellt.

Die große Stapelsteinliebe

Dieser Sommer steckte voller Überraschungen: Dank einer neuen Kooperation sind die Stapelsteine erst bei uns zu Hause, dann in meinem Klassenraum eingezogen – und es war Liebe auf den ersten Blick. Aber lest selbst.

Die Ankunft

Die Steine kamen bereits in den Sommerferien zu mir, ich habe sie kostenlos zum Testen bekommen. Verpackt waren sie in vorbildlicher Weise komplett plastikfrei und da sie zu 100 Prozent in Deutschland und klimaneutral hergestellt werden, hatten sie auch nur einen relativ kurzen Weg hinter sich. Allein das ist schon ganz nach meinem Geschmack, wie Ihr wisst.

Ausgepackt und Angepackt

Wer glaubt, dass mein Kind hier einen schweren Stapel Steine schleppt, der irrt sich: Die acht bunten Stapelsteine wiegen gerade einmal etwas mehr als ein Kilogramm. Dass sie kinderleicht zu tragen und frei von spitzen Kanten, Weichmachern und Schadstoffen sind, macht sie in praktisch allen Altersgruppen für Spiele und leichtes Aufräumen interessant. 

Mit seinen 180 g Gewicht ist so ein Stapelstein aber alles andere als zerbrechlich: Tragen kann er nämlich 180 kg und dabei ist er noch stoß- und bissfest. 

Stapelsteine sind also wahre Multitalente, so genannte Open Ended Toys, die die Fantasie enorm beflügeln, lest auch gern meinen Blogbericht dazu: 

Blogbericht zum Thema Fantasie:

Jedenfalls hatten nicht nur Zwei-, sondern auch Vierbeiner bei uns viel Spaß mit den Stapelsteinen!

In der Schule: Sogar Einsatz ohne Einsatz

Nachdem die Steine also zu Hause auf vielfältigste Art bespielt und getestet wurden, sind sie inzwischen in meinen Klassenraum eingezogen und zeigten dort ebenso vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dabei nimmt der Stapel keinen Platz weg, sondern ist auch nützlich, selbst wenn er gerade nicht als Spiel- und Arbeitsmaterial im Einsatz ist: 

 Bequemes Sitzen

Vor der Tafel ist der Stapel nun mein mobiler Erzählhocker. Und wenn ich nicht gerade dort sitze, sieht so ein Türmchen Stapelsteine immer noch dekorativ aus.

Bei unserer Einmaleinsrallye haben wir mit den Stapelsteinen auch blitzschnell ein Siegertreppchen hergestellt:

Erden

Die acht Steine bieten übrigens gerade am Schuljahresanfang auch achtfach die Möglichkeit, einen (noch) etwas zu hohen Stuhl ausgleichen zu können. Ein neuer Klassenraum bedeutet ja auch immer etwas größeres, mitwachsendes Mobiliar. Wir haben zwar auch verschiedene Tisch- und Stuhlgrößen im Klassenzimmer, doch dank Stapelstein reicht es in diesem Jahr oftmals schon aus, wenn die Füße bei der Arbeit am Platz auf einem Stapelstein stehen können. Jedenfalls, solange sie noch nicht den Boden berühren. Dann ist bei Eigenarbeitsphasen der notwendige Halt an Tisch und Stuhl gegeben und das wird von den Kindern gern angenommen.

Statt Pylonen

Bei Spielen, die Markierungen und Abgrenzungen erfordern, kann man am Spielfeldrand auch gewisse Punkte mit Stapelsteinen markieren. Ebenso kann man auf sehr einfache Art und Weise die Steine für Parcours verwenden: Für Slalom oder den Bau einfacher Hürden.

Als ich in der Schule die Stapelsteine einfach mal in eine Reihe gelegt habe, um ein Spiel zu beginnen, fingen die Kinder schon direkt von selbst an, von Stein zu Stein zu springen, über die Steine zu hüpfen oder Slalom zu laufen. So anregend und einladend wirkt es jedenfalls auf meine 4. Klasse.

Eine Fülle von Spielideen

Das Spielkind in mir war also gleich geweckt – und so ging es auch noch einigen Anderen vor mir. Von daher gibt es bereits auf der Homepage von Stapelsteinen und auch in der gleichnamigen App eine Fülle von Spielideen, auf die ich gern zurückgreife: Von Gleichgewichtsübungen über Wurfspiele mit dem Bohnensäckchen bis hin zu vielen anderen Bewegungsspielen.

Für meinen Einsatz im Unterricht habe ich mir weitere Lern- und Gruppenspiele einfallen lassen. Dabei kamen auch viele Impulse von den Kindern selbst. Fazit also zu Beginn der Herbstferien: Klare Spiel- und Lernempfehlung.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit den bunten Steinen!

Hier geht es zum Stapelstein-Shop – und Ihr unterstützt mit Eurer Bestellung über diesen Link gleichzeitig den Montagskindblog.

Download: Meine 15 Spiele mit den Stapelsteinen:

Johannizeit – meine 15 Ideen für ein Fest mit Kindern

In der kommenden Woche ist es so weit: Am Montag ist Sommeranfang und am Donnerstag, den 24. Juni, die Sommersonnenwende. Für die Klasse schließt sich der Kreis: Wir haben mit der Schöpfungsgeschichte künstlerisch das Schuljahr begonnen und an Johanne zeigt sich die gesamte Schöpfung voller Leben. Dies möchte ich in den Mittelpunkt unserer Klassenfeier am Schuljahresende stellen.

Das ist Johanni

An diesem Tag wird an Johannes dem Täufer gedacht wird. Dazu ist der 24. Juni der längste Tag des Jahres, mit der kürzesten Nacht. Ganz im Gegensatz zur Weihnacht am 24. Dezember, ein halbes Jahr später. Hier sind es die längste Nacht des Jahres und der kürzeste Tag. Im Jahreslauf bewegen wir uns dazwischen: Bis Johanni auf immer länger werdende Tage hin, danach auf immer länger werdende Nächte.

Unser Leben im Jahreslauf

Bei uns an der Schule gehören das Leben und Erleben im Rhythmus und Jahreslauf fest und ganz bewusst zum Miteinander und dem Alltag.Wir feiern daher nicht nur Weihnachten im Winter und Ostern im Frühling, sondern auch Johanni im Sommer und Michaeli im Herbst. Jedes Fest hat dabei seinen Schwerpunkt. Im Klassenzimmer haben wir den Jahreszeitentisch als kleinen Spiegel der Jahreszeit, auch begleiten uns verschiedene Lieder und Geschichten durch das Jahr.

Ein Sommerfest mit Kindern

An Johanni erfährt die Welt maximale Erneuerung und Leben: Alles blüht, überall kann man Tierkinder beobachten und die Früchte an den Bäumen und Sträuchern werden reif. All das lädt ein: Für lange Abende am Lagerfeuer, für kulinarische Vielfalt, für Freude und Aktivität. Genießt es!

Johanni in meiner Klasse

Da wir im vergangenen Schuljahr auf das Fest verzichten mussten und nun endlich wieder beisammen sein dürfen, wird der 24. Juni natürlich richtig ausgekostet. Ich habe die Kinder gefragt, was sie sich für unser Johannifest wünschen.

Diese Wünsche haben die Kinder in unserem Gespräch geäußert.

Die Sammlung

Es gefiel mit ausgesprochen gut, dass die Kinder auch in einer Stimmung sind, in der sie sich für diesem Tag neben Liedern und Sprüchen auch Gebete wünschten. All das möchte ich in meiner Planung berücksichtigen.

15 Ideen für das Fest

Ich habe hier 15 Ideen für ein Johannifest zusammengetragen, die ich gern mit Euch teile. Dabei ist es mein Rahmen und Plan, die vier Elemente und ihre unsichtbaren Kräfte mit den Kindern zu erleben. Ich werde unser Fest auch mit der Klanggeschichte eröffnen, die weitere Planung wird sich noch zeigen.

Ich wünsche allen eine schöne Johannizeit.

Mein Johannibeitrag vom letzten Jahr (2. Klasse) und das Rezept für die leckere Beerentarte findest Du übrigens hier.

Zaubersand für die Sinne

Fühlen, kneten, formen, Duft genießen: Ein sehr schönes und selbst herzustellendes Sinnesmaterial ist der „Zaubersand“. Für meinen Distanzunterricht im Fach Formenzeichnen habe ich für jedes Kind eine kleine Tüte Zaubersand beigefügt, den ich recht schnell selbst hergestellt habe. Als Clou duftet der Sand nach unserem allseits beliebten Goldtröpfchenöl.

Für die ganze Familie

Die Schulkinder können den Zaubersand auch auf ein Tablett geben und mit dem Finger Buchstaben, Zahlen und Formen üben. „Zaubersand“ ist auch eine schöne Beschäftigung für die ganz Kleinen und fördert schon hier die Feinmotorik – nicht umsonst ist er in den Pikler Spielräumen zu finden. Eine größere Menge in der Schüssel oder Kiste, dazu ein Kochlöffel oder ein kleiner Becher – das ist sehr viel Spielspaß. Und wenn einmal etwas im Mund landet, ist es auch nicht schlimm. Man sollte dann aber ein ätherisches Öl in Lebensmittelqualität verwenden oder auf den Duft verzichten.

Die Zutatenliste

Ich nehme dazu sehr feines Dinkel- oder Weizenmehl. Als Öl habe ich mich für Sesamöl entschieden, da Sesamöl sehr hautfreundlich ist und auch schon in der Babymassage angewendet werden kann. Wenige Tropfen unseres Goldtröpfchenöls hinzu – und fertig ist der Spielsand für die Sinne. Man kann auch Lebensmittelfarbe hinzugeben, wenn man etwas Farbe ins Spiel bringen möchte.

Die Mischung

Für 1 kg Mehl nehme ich 120 ml Sesamöl und 5 – 8 Tropfen ätherisches Öl. Wenn man eine größere Menge herstellen möchte, kann man es einfach hochrechnen.

Haltbarkeit und Lagerung

Da es sich bei dem Sand um Lebensmittel handelt, sollte man ihn vorsichtshalber nicht länger als 3 Wochen lagern. Am besten, er bleibt in einem offenen Behälter oder einer Papiertüte, so dass auch Luft herankommt.

Du kannst diese Infos kompakt hier downloaden:

Zaubersterne, Zauberblumen

Ich mag sie so, diese kleinen Achtsamkeits- und Glücksmomente zwischendurch. Hier habe ich ein sehr nettes Klangschalenspiel dazu. Schaut einmal:

Ein achtsames Klangschalenspiel. Dies ist die große Beckenschale von Hess, erhältlich bei asteya-shop.de (Eigenwerbung)

Die Vorbereitung

Man bastelt kleine Sterne und Blumen, gern frei Hand oder mit dieser Vorlage:

Es muss nicht einmal symmetrisch sein. Hauptsache, man kann die Blüten oder Zacken von außen zuklappen, dass die ganze Mitte bedeckt ist.

In die Mitte der Zauberblume oder des Zaubersterns kann man dann kleine Dinge malen oder Glücksbotschaften schreiben, die sich dann offenbaren. Sie lassen sich schön mit Wachsmalern gestalten.

Los geht`s

Kleinere Kinder bekommen fertig gebastelte Blumen mit kleinen Glückszeichen, dazu diesen Spruch. Sie dürfen die Klangschale beim Sprechen zart anschlagen, um den Zauber wirken zu lassen:

Zauberblümchen, Zauberstern,
wir wecken dich so gern.
Mit Klang erwacht,
vom Wasser getragen.
die Wellen so sacht,
wollen was Liebes mir sagen.
Hört wie es klingt,
wenn die Klangschale singt.

Dabei wird beobachtet, wie die Blumen sich öffnen. Das dauert meist weniger als eine Minute.

Ältere Kinder können die Blumen und Sterne auch selbst als Überraschung für Mitschüler*innen gestalten und dann in einer meditativen Ruhe, vom Klangschalenspiel begleitet, im Wasser der Schale öffnen lassen.

Das Andenken

Sind die Blümchen und Sternchen aus nicht zu dünnem Papier (normales Druckerpapier 80g reicht völlig aus), können sie problemlos getrocknet und als Andenken oder Glücksbringer bewahrt werden.

Ich wünsche viel Freude bei dieser schönen Übung