Der Eisbär König Valemon

Stets auf der Suche nach schönen Märchen, habe ich das Märchen „Der Eisbär König Valemon“ aus Norwegen entdeckt. Es hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und gleich nach den Ferien habe ich es in einer Vertretungsstunde erzählt. Auch die Kinder fanden es sehr schön und so hatten wir eine schöne Märchenstunde.

Die Geschichte

Es geht um einen Eisbär, der von einer Hexe verzaubert wurde und um eine Königstochter, die sich nach einem bestimmten goldenen Kranz sehnt. Der Eisbär besitzt diesen Kranz, doch die Königin muss ihn heiraten, um den Kranz zu bekommen. Es vergehen drei Jahre und fast wäre der Zauber gelöst worden. Doch kurz vor Ablauf der Frist muss der Eisbär fort, weil die Königstochter nicht auf ihn und ihren Vater gehört hat. Der Bär muss nun die böse Hexe heiraten und die Königstochter will es mit ganzer Kraft verhindern. Ein märchenhaftes Abenteuer beginnt.

Fundort des Märchens

Beim Lesen auf der Seite maerchenatlas.de bin ich auf dieses schöne Märchen gestoßen und habe es mit auf den Podcastplan für „Märchen mit Klang“ genommen. Es ist ab heute verfügbar.

Erzählen lassen

Der Podcast Link des Märchens

Selber vor- und nachlesen

Hier ist das Märchen als Text:

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Träumen, Entschleunigen, zur Ruhe kommen. Gerade die Weihnachtszeit eignet sich besonders, um gemeinsam in zauberhafte Märchenwelten einzutauchen. Hier stelle ich Euch einmal eine schöne, weihnachtliche Auswahl aus meinem Podcast „Märchen mit Klang“ zusammen, mit Kurzbeschreibung und direkt zum Reinhören. Ich wünsche eine schöne Weihnachtsmärchenzeit!

Die Lichter

Ein Märchen von Hans-Christian Andersen über zwei verschiedene Kerzen. Die eine wird im Ballsaal als Licht der Geselligkeit dienen, die andere spendet einer armen Familie Küchenlicht. Welche Kerze erlebt die größere Freude?

Allerleirauh

Ein Märchen der Brüder Grimm. Eine Prinzessin flieht in einem großen Pelzmantel vor ihrem Vater vom elterlichen Schloss, nimmt drei schöne Kleider und kleine Schätze mit. Im Wald findet ein König sie und nimmt sie mit auf sein Schloss, wo sie niedere Arbeit in der Küche erledigt. Auf einem königlichen Ball lässt sich die Prinzessin in ihrer wahren Schönheit sehen.

Frau Holle

Auch dies ist ein Märchen, das die Brüder Grimm aufgeschrieben haben. Ein armes, aber sehr fleißiges Mädchen gerät in eine andere Welt, trifft dort Frau Holle und besteht viele Prüfungen. So hilft sie mit, dass es auf der Erde schneit. Frau Holle belohnt sie reich. Dann möchte auch ihre faule Schwester zu Reichtum durch Frau Holle kommen…

Die Sterntaler

Ein weiteres Märchen aus den Grimm`s Kinder- und Hausmärchen. Ein armes Waisenmädchen verschenkt ihre letzten Sachen, um anderen zu helfen – und wird am Ende für ihre Hilfsbereitschaft reich belohnt. 

Vom Feuermännchen und der Maus Griesegrau

Dies ist ein Lieblingsmärchen von mir! Dabei geht es um ein ganz besonderes nächtliches Spektakel, das in Vollmondnächten passierte und von dem Tante Minna ihren Kindern gern beim Bratapfelbacken im Winter erzählte. – Ein Weihnachtsmärchen nach Paula Dehmel.

Die Wichtelmänner

Auch dies ist ein Märchen, das die Brüder Grimm erzählt haben. Es hat eigentlich drei Geschichten, ich stelle das erste und schönste Märchen vor, das bei einem armen Schuster spielt. Dieser muss sein letztes Leder verarbeiten. In der Nacht erledigen dann aber heimlich Wichtelmänner für ihn die Arbeit und verhelfen ihm so zum Wohlstand. Er zeigt sich sehr dankbar.

Die Schneekönigin

Die beiden Kinder Gerda und Kay sind unzertrennlich. Eines Tages wird Kay von der Schneekönigin entführt und Gerda macht sich auf den Weg, ihren Freund zu finden. Dabei hat das Mädchen viele Abenteuer zu bestehen.

Dieses Märchen habe ich nicht nur in meinem Podcast, sondern auch als Hörbuch herausgebracht, wo man es im Ganzen hören kann – überall, wo es Hörbücher gibt oder direkt kostenlos hier (über diesen Link unterstützt Ihr die Unkosten des Blogs).

Als Einzelfolgen, wie gewohnt im Podcast:

Ein Weihnachtsmärchen gemeinsam erklingen lassen

Ich habe für meine Musik-Klassen 1 und 2 ein kleines Weihnachtsmärchen geschrieben, das man, von Klang begleitet, erzählen kann. Es ist für pentatonische Instrumente gedacht, im Text kommt die Kinderharfe (kleine Leier) vor. Das Märchen kann aber auch mit der Flöte oder dem Glockenspiel erzählt werden. Ihr könnt die Geschichte ab dem 20.12.21 im Podcast „Märchen mit Klang“ anhören und auch den Text für Euch selbst kostenlos downloaden.

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Gerade die letzten Unterrichtsstunden vor den Weihnachtsferien werden in den unteren Klassen sehr gern genutzt, um in weihnachtlicher Stimmung und Vorfreude schöne Geschichten zu erzählen. Die Kinder wollen aber nicht nur lauschen, sondern auch selbst tätig werden. Oftmals wird gemalt, im Musikunterricht stehen selbstverständlich die lieb gewordenen Instrumente und Klänge im Mittelpunkt.

Die Instrumente sind variabel

In dem Text geht es um die Kinderharfe, man kann die Geschichte aber ebenso mit der „himmlischen Hirtenflöte“ oder den „Engelsglöckchen“ (Glockenspiele) erzählen. Das Wichtigste ist, dass es sich um pentatonische Instrumente handelt, denn diese klingen immer harmonisch.

Bei der Arbeit mit den Kindern nehme ich in Klasse 1 die pentatonischen Glockenspiele oder Handspiele, auch die Kinderharfe wird geliebt. Klasse 2 kennt bereits alle sieben Töne der Flöte und kann auch hiermit schon mitspielen.

Über die Geschichte

Ein armer Hirtenjunge wacht mit seiner kleinen Schafherde in der Nähe der Stadt Bethlehem am Lagerfeuer. Die Nacht ins finster, bis ihn plötzlich ein leuchtender Stern mit seinem Licht zum Feld lockt. Dort findet er eine kleine Harfe, ein himmlisches Instrument. Doch zunächst spielt diese nur einen Ton. Mit der Zeit schenkt der Himmel dem Hirten immer mehr Töne, je zuversichtlicher er sich von dem Stern leiten lässt.

Wiederholend erzählen

In meinen Stunden mit den Kindern erzähle ich das Märchen zweimal: Beim ersten Mal dürfen die Kinder lauschen, die Geschichte und Klänge dazu kennenlernen. Danach haben sie meist selbst den Wunsch, das Ganze noch einmal zu hören und mitzumachen.

Im zweiten Durchgang spielen die Kinder dann also schon mit. Dabei erlebe ich sie sehr aufmerksam und ganz eingetaucht in die inneren Bilder.

Die Geschichte lebt sowieso von der Wiederholung und ist daher auch für den rhythmischen Teil an den Schultagen vor den Weihnachtsferien geeignet.

Hier verfügbar

Den Text könnt Ihr hier kostenlos downloaden:

Direkt anhören

Märchen mit Klang in der zweiten Adventswoche

Die Adventszeit ist unser Weg bis zum Weihnachtsfest. Mit den vier Adventssonntagen beginnt die innere Einkehr, die Wendung zum Licht. Auch für diese Woche habe ich ein Märchen ausgesucht, das in die Grundstimmung der zweiten Adventswoche passt.

Die Bedeutung des zweiten Advents

Der zweite Advent ist der Aufruf zur Umkehr, die Zeit des Einlassens auf Neues und des Abwartens von Zeichen. Mit ihm verbunden ist das Element Wasser, das Symbol des Lebens und der gefühlten Gedanken. Durchaus gehören auch Zwielicht, Zweifel und Gegensätze dazu.

Das Märchen „die dankbaren Tiere“

In diesem Märchen – das einen deutlichen Fabelcharakter hat – erleben wir auch spürbare Gegensätze, Lebensrettung und überraschende Wendepunkte.

Die Handlung:
Ein Pilger entdeckt in einer Wolfsgrube drei Tiere und einen Goldschmied, die allesamt unverschuldet dort hineingefallen sind. Er möchte den Menschen retten, doch die Tiere ergreifen als Erste seine Hilfe. Er rettet alle vier. Die Tiere zeigen sich auch später noch dankbar und helfen ihm weiterhin treu, während der Goldschmied ihn bald für seinen Vorteil beim König anklagt.

Zum Märchen

Hier kannst Du das Märchen direkt anhören.

Möchtest Du es selbst vorlesen, kannst Du das Märchen hier einfach downloaden:

Ich wünsche eine entspannte Märchenzeit und schöne zweite Adventswoche!

Der goldene Rehbock – Märchen mit Klang

Heute ging die erste Folge von Staffel 5 „Märchen mit Klang“ on Air – an dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine stetig wachsende Hörerschaft, für`s Hören, für viele positive Rückmeldungen, für fast 80.000 Downloads (Stand 13.9.2021).

Das heutige Märchen „Der goldene Rehbock“ erzähle ich ausnahmsweise nicht ganz wortwörtlich, sondern ich habe mich dazu entschieden, die Gefahr, der die Kinder ausgesetzt sind, weniger konkret darzustellen, als Bechstein es tat. Das Märchen ist insgesamt so reich an Bildern, die dann auch schon von jungen Hörern problemlos genossen werden können.

Die Version, in der ich in meinem Podcast das seltene Märchen erzähle, könnt Ihr auch hier downloaden:

Über das Märchen

Zwei Geschwister haben ihre Eltern verloren und betteln an der Tür einer alten Frau, die sie aufnimmt, doch ihr Mann darf nichts davon bemerken. Als die Frau morgens ausgeht, sollen die Kinder ihr elf Zimmer kehren, nur das Zwölfte ist verboten. Durchs Schlüsselloch sehen sie darin einen goldenen Wagen mit goldenem Rehbock. Was hat es damit auf sich?

Mehr Märchen aus aller Welt

Die neue Staffel „Märchen mit Klang“ wird neben weiteren schönen Grimm`s Märchen übrigens auch Märchen aus aller Welt enthalten. So sind unter anderem Märchen aus 1001 Nacht und eine ganz wundervolle Legende aus Irland geplant. Seid gespannt!

Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit der neuen Staffel „Märchen mit Klang“ und allen, die den Podcast jetzt erst entdeckt haben, viel Spaß beim Hören der Märchen.

Unterstütze das Projekt „Märchen mit Klang“

Ferienmärchen mit Klang: Däumelinchen

In den Ferien tauche ich besonders gern in die Märchenwelt ein. Diesmal sollte es wieder ein Märchen von Andersen sein und so durften meine Follower auf Instagram abstimmen: Däumelinchen oder die kleine Meerjungfrau? Eine deutliche Mehrheit stimmte für Däumelinchen.

Eine Fülle von Bildern

Andersen`s Däumelinchen bringt einen Reichtum an inneren Bildern mit, die beim Erzählen entstehen: Dieses kleine, zarte Wesen, das aus einem Gerstenkorn hervorgezaubert wird und auf seiner Reise allerlei Begegnungen mit Blumen und Tieren macht. Zauberhaft, märchenhaft.

Drei Teile

Die ganze Geschichte habe ich in drei Folgen aufgeteilt, die aber gemeinsam veröffentlicht werden. So ist es für die kleinen Zuhörer einerseits nicht so viel auf einmal und es kann andererseits auch für das einzelne Kind entschieden werden, in welchen Abständen die Folgen gehört werden.

Ich wünsche eine entspannte Märchenzeit!

Mit besten Grüßen aus den Sommerferien.

Ende des Dornröschenschlafs

Sie waren auch in der „Zeugnispause“ – und sie wurden vermisst. Es ist schön zu lesen, dass Euch die Märchen mit Klang gefehlt haben. Zum Glück gibt es ja bereits 47 Episoden, die immer mal wieder gehört werden können. Bis heute wurden sie sogar fast 60.000 mal abgespielt, sooo klasse! Morgen hat das Warten ein Ende.

Neue Märchen mit Klang

Ein neuer Märchenmontag steht bereits vor der Tür.

Ich produziere wieder neue Märchen, auch ein mehrteiliges Ferienmärchen und eine neue Fantasiereise sind in Planung, seid gespannt.

In den Märchen stecken viel Liebe, Klänge, Zeit und Geld. Es ist ein ganz besonderes Hobby und das Angebot ist und bleibt kostenlos. Wer es aber dennoch gern unterstützen möchte, kann es hier über Steadyhq tun. Vielen lieben Dank!

Noch im Dornröschenschlaf

seit der Zeugnisphase ist auch mein kleiner Shop. Er wird gerade ebenso überarbeitet, so dass Ihr natürlich weiterhin „Rosinas Wolle“, „Der Klang der Sonnenstrahlen“, die schönen Choroi-Instrumente und andere Liebhabereien bestellen könnt. Momentan geht dies über meinen Etsy-Shop.

Ich danke Euch für Eure Geduld!

Ein Märchen zu Pfingsten

In meinem Podcast „Märchen mit Klang“ habe ich am vergangenen Montag das doch sehr unbekannte Märchen „Die weiße Taube“ erzählt. Dieses Märchen kann Kindern sehr gut an den Pfingsttagen erzählt werden, es steht aber in kaum einem Märchenbuch. Daher habe ich hier den Text zum Vorlesen und den Podcastlink für Euch.

Regnerische Pfingsttage

Im Regen spazieren gehen, Pfingstrosenkuchen backen und eine gemütliche Märchenzeit einlegen: So scheint es Pfingsten 2021 zu sein. Genießt die Zeit mit Euren Lieben!

Ich wünsche Frohe Pfingsten

Hier könnt Ihr das Märchen „Die weiße Taube“ anhören

und hier ist der Text als Download

Märchen, Märchen….

Ein Märchen, zwei Welten – und ganz viel für die Seele

Märchen versprühen einen ganz besonderen Zauber, den wir alle kennen und in uns aufnehmen. Was ist eigentlich das Besondere an den Märchen? Warum sind sie so gut für die Seele? Oder sind sie es doch nicht, sondern eher brutal? Ich hoffe, ich kann hier einen kleinen Einblick geben. Übrigens sind Märchen nicht nur Balsam für Kinderseelen.

Es war einmal….

Mit diesem Satz beginnt die ganze Magie. Für Kinder bedeutet dies: Als die Welt noch nicht die Welt war, die ich kenne. Lange Zeit, bevor ich lebte. Das ist übrigens auch der Zauber, den Großeltern weitertragen mit Geschichten von früher, aus ihrer Kindheit, die ja in Kinderaugen sooo lange her ist. Doch Märchen schaffen darüber hinaus weitere seelische Verbindungen zum Kind.

Reich an Bildern und doch sparsam mit Details

Die erzählte Welt der Märchen ist so ganz anders, es leben Wesen in ihr, die wir nicht kennen. An Orten, Schlössern, Zauberwäldern oder im Verborgenen, geheimnisvoll fremd. Und doch wissen wir nicht, wie genau die Akteure oder die Umgebungen genau aussehen. Ist der Dummling blond oder dunkelhaarig, klein und dünn oder größer und stämmig? Das steht nirgends geschrieben.

Diese Mischung aus „ganz anderer Welt“ und Sparsamkeit der Details lässt so viel Raum für Fantasie – und die Verbindung zur eigenen Person.

Eine Brücke zwischen zwei Welten

Jedes Märchen hat Gut und Böse, seine Aufgaben, die bewältigt werden müssen und natürlich seine Helden. Kinder verbinden sich mit dem Guten, den Helden, und wenn diese in der Beschreibung weniger ausgearbeitet sind, füllen sie dies mit ihren eigenen Stärken.

Andersherum fühlen sie auch die Ängste, Einsamkeit und Not der Protagonisten, die ja meist große Aufgaben bewältigen müssen, manchmal auf Leben und Tod. Hier wird vermittelt: Sei die Aufgabe auch noch so groß, sie kann geschafft werden. Am Ende wird alles gut.

Dieser indirekte, entfernte Zugang wirkt stärkend im Seelischen.

Sind Märchen brutal?

Häufig wird geäußert, Märchen seien für Kinder doch zu brutal. Dazu sei gesagt, dass es kein Märchen gibt, das gewaltsame Handlungen näher beschreibt. Wenn Rumpelstilzchen sich entzwei reißt, fließt im Märchen kein Blut und Rumpelstilzchen selbst ist auch kein vertrautes Wesen, das unser Mitleid tief erregt. Ebenso ist der Wolf kein Sympathieträger, der die Großmutter oder die Geißlein gefressen hat und dem danach der Bauch aufgeschnitten wird. Den Bauch kann man übrigens aufschneiden, Steine hineinlegen und dann wieder wieder zunähen. Dann erwacht das Tier aus seinem Schlaf…

Wir Erwachsenen haben grausame Szenen vielleicht schon mit allen Details in Büchern gelesen oder in Filmen geschaut und sehen dadurch die Gewalt weitaus blutiger und brutaler vor unserem inneren Auge. Kinder haben jedoch keine weitere Vorstellung davon. Das sollte man bedenken.

Sollte ich ein Märchen vorlesen, umformulieren oder frei erzählen?

Die Sprache und das Sprechen von Märchen ist eine Kunst, der Wortschatz und die Formulierungen aus vergangenen Zeiten strahlen schon aus, dass diese Welt weit weg ist. Wenn wir uns zudem an den genauen Wortlaut halten – der meist auch schöne Rhythmen und Sprachmelodien mitbringt – schafft dies eine große Vertrautheit beim Kind.

Märchen sollte man immer wieder vorlesen, die Wiederholung schafft nicht nur ein liebevolles Ritual, sondern eben auch das beruhigende Eintauchen in ein vertrautes Bild. Genau dies ist nicht gegeben, wenn man frei heraus vorträgt. Auch das Umformulieren bringt möglicherweise Details hinzu, die im Seelischen wieder anders wirken als die ursprüngliche Geschichte. Daher halte ich mich beim Märchenerzählen immer an den Originaltext. In Klasse 1 wird dieser auch oftmals auswendig gelernt, um die Kinder beim Erzählen anschauen zu können.

Doch vorsicht: Das Erzählen sollte ruhig vor sich gehen und auch nicht von großer Mimik und Gestik begleitet werden. Wer all zu sehr betont, „färbt“ die Geschichte wieder mit eigenen Bildern, die bei uns Erwachsenen ja – wie gesagt – deutlich weiter ausgereift sind und bei Kindern dann eine unbehagliche Stimmung erzeugen können. Insbesondere wenn eine Bezugsperson Gefühle von Grusel und Angst transportiert.

Märchen mit Klang

In meinem Podcast erzähle ich die Märchen im Originaltext und wenig betont. Zwischendurch lasse ich Klänge natürlicher Instrumente einfließen. Dies hilft beim konzentrierten Zuhören.

Ich wünsche eine schöne, erholsame Märchenzeit für die Seele.

Montag ist Märchenmontag!

Literaturtipp: „Die Märchenleiter“ von Arnica Esterl, Verlag Freies Geistesleben.

Meditative Flötentöne

Die monatliche Fantasiereise in meinem Podcast „Märchen mit Klang“ wird ausnahmsweise diesmal nicht mit Klangschalen begleitet, sondern mit der meditativen Flöte Siyotanka. Jede Flöte dieser privaten Flötenwerkstatt ist ein Unikat und handgefertigt (unbeauftragte Werbung!). Es ist ein Instrument der American Natives.

Zur Fantasiereise

Die Fantasiereise führt diesmal in einen frühlingshaften Park, wo ein kleiner Baum-Bewohner dich mit bis in die hohe Baumkrone einer alten Kastanie nimmt. Dort genießt ihr gemeinsam die Frühlingssonne und die Rückkehr der Kraniche.

Hier geht es direkt zum Podcast:

Podcast-LINK

Und hier ist der Text als Download, wenn Du diese Fantasiereise selbst jemandem geben möchtest. Die Fantasiereise ist nur für den privaten Gebrauch gestattet.

Fantasiereise als Text:

Und der Link zu den Flöten

http://www.siyotanka.de