Der neue Epochenplan ist fertig

Ein neues Schuljahr zu planen, ist jedes Jahr und immer wieder etwas ganz Besonderes. Das sind diese Momente, in denen man als Waldorflehrer:in die Freiheiten und Besonderheiten des Berufs besonders spürt, wie ich finde.

Die Epochen und der Lehrplan

In der Waldorfpädagogik geht es darum, die kindliche Entwicklung zu fördern und den Kindern Antworten auf ihre vielfältigen Fragen an die Welt zu geben. Es geht also nicht darum, dass etwas unterrichtet wird, sondern auch wie und vor allem wann (in welchem Entwicklungsalter ist es passend?) Deshalb sind bei uns manche Themen und Fächer früher (Bruchrechnung, Fremdsprachen) und andere später (Einsatz von Medien, bestimmte Sachthemen, Einsatz von Geometriedreieck und Zirkel) an der Reihe im Vergleich zum staatlichen Schulsystem – und mitunter auch im Vergleich zu anderen Klassen.

Nun zu meiner Klasse. Die neuen Fünftklässler:innen stehen mit beiden Beinen fest im Leben und möchten alles um sich herum näher erforschen, vertiefenden Fragen nachgehen und Zusammenhänge ergründen. Sie haben ihre erste große Entwicklungskrise voll und ganz überwunden und verbinden sich mit vielen Inhalten. Die Pubertät ist zwar nicht mehr weit, aber eben auch noch nicht mit großen Wachstums- und Hormonschüben angekommen.

Eine schöne Zeit, die eine Vielfalt an Themen bietet, die sowohl das Verhältnis von Mensch und Umwelt, als auch die Menschentwicklung abbilden: Da wären die alten Kulturen, das antike Griechenland, die Welt der Pflanzen und Tiere, die Vielfalt Deutschlands und so viel mehr. Verschiedene Texte – Nacherzählungen, Sachtexte, die eigene Meinung – werden produziert, dabei Grammatik erforscht und die Rechtschreibung weiter geübt. Die Bruchrechnung wird umfassend erschlossen, die bisher erlernten Rechenverfahren dazu weiterhin geübt und gefestigt. Es gibt also viel zu entdecken und zu tun – und das hoffentlich mit ganz viel Lernfreude!

Beziehung und Kreativität

Vier Jahre habe ich mit meiner Klasse bereits verbracht. Zu meinem großen Bedauern sind diese Jahre unglaublich schnell verflogen und wir haben inzwischen „Klassenlehrer-Halbzeit“. Dass ich die Klasse als funktionierende Gruppe so gut kenne und weiß, was die Kinder für ihre nächsten Schritte brauchen und was ihnen gefällt, fließt natürlich voll und ganz in die Gestaltung des neuen Epochenplans ein. Mir ist bewusst, woran sie Freude haben und wie ich sie „mitnehmen“ kann. So bekommt der neue Plan dann auch einen ganz eigenen Schliff, der eben genau zu dieser Klasse passt.

Mit Blick auf die Unterlagen, die ich aus meiner letzten 5. Klasse aufbewahrt habe, spüre ich übrigens das, was gerade die aktuelle Klasse ausmacht, im Vergleich zur ehemaligen Klasse noch einmal besonders. Und es macht sehr zufrieden, genau darauf eingehen zu können. Einfach nur genial, dass ich diesen Freiraum nutzen und auch eigene Epochen passend konzeptionieren kann.

Startklar!

Die Sommerferien sind zum Glück 6 Wochen lang. Zeit, um das vergangene Schuljahr sacken zu lassen, Zeit zum Erholen, Zeit für neue Pläne. Viele Ideen habe ich gesammelt und wirken lassen – und jetzt, wo das neue Schuljahr vor der Tür steht, wird alles konkret.

Das Puzzle und die Reihenfolgen

Rein technisch muss man erst einmal schauen, wie viele Wochen zwischen den jeweiligen Ferien liegen und diese Zeit aufteilen in verschieden lange Epochen, so wie es am besten passt. Die Pflanzenkunde-Epoche zum Thema Frühblüher kann natürlich nur im Frühjahr stattfinden. Wollen wir draußen auf dem Sportplatz eine Olympiade veranstalten? Das Thema antikes Griechenland passt ohnehin gut in die Sommerzeit. Und so setzt sich das Puzzle „Epochenplan“ nach und nach zusammen.

Zum Auftakt des Schuljahres wird das Neue spürbar: Mit einem ganz neuen Themenbereich, einem neuen Arbeitsmittel oder einer neuen Lernmethode beginnt der Weg in die neue Klassenstufe. Es gilt, den Stoff sinnvoll aufzubauen, vor jeden Ferien einen schönen Abschnitt geschafft zu haben und froh auf das nächste Stück Weg zu blicken.

Doch noch ist aber alles geheim. Die ersten, die den Plan näher kennenlernen, werden meine Schüler:innen sein. Sie werden ihn dann mit nach Hause bringen und ihren Eltern von unseren Plänen berichten. Auf dem ersten Elternabend, der zeitnah stattfindet, erfahren die Eltern dann von mir Näheres zu den menschenkundlichen Hintergründen und warum genau das unser Epochenplan ist. Oftmals bekomme ich dann auch schon erste Rückmeldungen, was die Kinder zu Hause berichtet haben oder worauf sie sich schon an meisten freuen.

Ein neues Schuljahr steckt voller neuer Chancen, Herausforderungen und Überraschungen. Wir können es aktiv gestalten!

Montagskindblog

Was machen die Wachsblöckchen am Schulanfang?

Viele Erfahrungen im Bereich der Wahrnehmung und der Motorik sind wichtig auf dem Weg zum Schreiben. Es braucht so einigen jahrelangen Vorlauf, um die graphomotorischen Fertigkeiten vorzubereiten, die ab Klasse 1 benötigt werden. In der Waldorfschule kommen die flächigen Wachsmalblöckchen gerade dann intensiv zum Einsatz, wenn auch die ersten Buchstaben, Wörter, Zahlen und Rechenaufgaben zu Papier gebracht werden.

Fleißige Kinderhände

Sogleich im ersten Schuljahr werden die Hände für viele verschiedene feinmotorische Tätigkeiten benötigt: Es wird gemalt, geschrieben, geblättert, ausgeschnitten, gestrickt, geflötet, gepinselt – und so viel mehr. Eine Epochenheftseite ist erst dann fertig, wenn „nichts mehr weiß“ ist. Ganz gezielt wird mit dem Wachsmalblöckchen in der Fläche gearbeitet: Ausgemalt, eingerahmt, Schwungübungen gemacht und der Heftseite ein feiner „Schimmer“ verliehen.

Die Handgriffe des Wachsmalblöckchens

Bei der Erarbeitung einer Epochenheftseite verwenden die Kinder die verschiedenen Seiten des Wachsmalblöckchens. Dabei ist jede Seite anders zu greifen:

Die verschiedenen Griffe aktivieren und trainieren dabei verschiedene kleine Muskeln und üben gezielt feinste Bewegungen.Mit ihnen werden immer sicherer bestimmte Bewegungsspuren zu Papier gebracht: Kreise, Kurven, Geraden, Überkreuzungen. Dabei reichen die meist fließenden, rhythmischen Bewegungen bis ins Handgelenk.

Verschiedene Griffe, verschiedene Effekte

Wenn man das Blöckchen nur ganz leicht über das Papier zieht, entsteht der feine Schimmer. Wenn man nicht zu kräftig drückt, können auch zwei Farben miteinander kombiniert werden und eine schöne Farbmischung entsteht. Kräftig aufgedrückt, tritt das Gemalte in den Vordergrund, wirkt beweglich und lebendig.

Vielfalt ist wichtig

Es ist sicher so, dass das Wachsmalblöckchen zu den anspruchsvolleren Materialien gehören, mit denen die Kinder arbeiten. Nicht selten empfinden die Kinder dies auch als anstrengend. Es sollte daher auch auf etwas Abwechslung geachtet werden. Und: Je mehr Erfahrungen mit unterschiedlichen Schreib- und Malwerkzeugen gesammelt werden können, desto besser. Wobei ich persönlich Filzstifte für meine eigenen Kinder und auch in meinem Klassenzimmer ablehne: Zu viel Plastik, zu viel Chemie, zu leichtgängig und wenig Varianz in der Farbintensität.

Themenreihe Wachsmalblöckchen: Das Blöckchen

Sie sind so einfach und so genial – so genial einfach: Unsere Wachsmalblöckchen. Mit ihnen kann man die schönsten Bilder malen, Heftseiten vorbereiten und verzieren, spielen und so viel mehr. Aus der Anfangszeit der Waldorfschule sind sie einfach nicht wegzudenken und so möchte ich ihnen eine kleine Themenreihe auf meinem Blog widmen.

Die verschiedenen Seiten und ihre Namen

Werden die Kinder für den Umgang mit den Blöckchen angeleitet, ist es praktisch, den verschiedenen Seiten anschauliche Namen zu geben, die möglichst die Größenverhältnisse abbilden. So kann man sich leicht über die Verwendung verständigen, die Kinder nehmen die Seiten und ihre Bezeichnungen bewusst wahr und merken sich die Bezeichnungen schnell.

Die lange Seite des Blöckchens wird für die großen Flächen eines Bildes verwendet. Mit ihr kann man gut Hintergründe oder Landschaften malen, auch der Heftseite einen leichten „Schimmer“ verleihen. Meine Klasse hat die längste Seite des Blöckchens „Elefantenseite“ genannt.

Die breite Seite, die zusammen mit der langen Seite ein Rechteck bildet, kann auch flächig eingesetzt werden, ist dabei aber etwas schmaler: Mit ihr malen die Kinder beispielsweise Wellen im See oder das „Rähmchen“ des Epochenheftes. Wir haben sie die „Bärenseite“ genannt.

Die kürzeste Seite, die die Dicke des Blöckchens ausmacht, kann für feinere Formen und Umrisse eingesetzt werden: Figuren aller Art und die Linien in den ersten Epochenheften. Das war immer unsere „Rehleinseite“.

Die Ecken des Blöckchens sind für die „Feinarbeiten“. Diese sollen aber meist auch von den Wachsmalstiften übernommen werden – das hängt von der geplanten Verwendung ab. Wir haben die Ecken das „Mausezähnchen“ genannt.

Weitere Namen

Ihr habt mit auf Instagram zahlreiche weitere schöne Namen für die drei Hauptseiten genannt. Diese möchte ich als Anregung gern hier teilen:

  • Riesen-, Zwerge-, Elfenseiten
  • Sonnen-, Mond- und Sternenseite
  • Mutter-, Vater-, Kindseite
  • Elefanten-, Bären- und Mausseite
  • Baumstamm, Ast und Zweig
  • Dreifinger, Zweifinger, Einfinger
  • König, Königin, Königskind
  • Elefanten-, Bären- und Ameisenseite
  • Bein, Arm, Finger (und Fingernägelchen)
  • Papa bear, mama bear, baby bear
  • Flügel, Köpfchen, Schnabelspitze

Die Ecken hießen entweder auch Mausezähnchen oder Zwergenmütze – auch eine sehr niedliche Bezeichnung, wie ich finde!

Heftseitengeographie: Einteilung der blanko Heftseite mit Wachsmalblöckchen

An der Waldorfschule lernen die Kinder, die Seitenteinteilung ihrer Hefte selbst vorzunehmen, um sich bald an den Rändern und den Linien sicher zu orientieren. So hilft das Wachsmalblöcken dabei (Spruch zur Seitenvorbereitung folgt).

Beispiel 1
Beispiel 2

Natürliches Malwerkzeug

Ich bevorzuge Wachsblöckchen aus natürlichen, reinen und hochwertigen Rohstoffe wie Bienenwachs. Erdöl- und Palmölwachse gehören meiner Meinung nach nicht in Kinderhände. In meinem Shop bekommt Ihr daher nur Wachsmalblöckchen und -stifte in höchster Qualität (kleine Eigenwerbung an dieser Stelle).

Noch mehr Wachsmal-Content

So geht`s weiter mit der kleinen Themenreihe zu den Blöckchen:

  • Wachsmaler für die Hand- und Schreibmotorik
  • fördernde Mal-Geschichten
  • Spiele und Anfangsrechnen mit den Blöckchen

Die Erholung der Kinder

Das vergangene Schuljahr war – jedenfalls bei uns – wieder ein Schuljahr mit vollem Schulbetrieb, was uns natürlich alle sehr gefreut hat: Volle Klassen, kein Wechsel- oder Distanzunterricht. Auch im Sozialen waren nach den vielen Distanzzeiten alle wieder miteinander als große Gruppe gefordert. Jetzt sind Ferien und ich habe mich mal umgehört, wovon sich die Kinder in diesem Jahr am meisten erholen.

Nicht repräsentativ, aber trotzdem informativ

Ich sehe hier zu Hause, wie erholsam für meine eigenen Kinder momentan das Ausschlafen ist. Als sie noch jünger waren, genossen sie das Spielen außerhalb des ansonsten deutlich mehr getakteten Tages. Ich möchte aber nicht nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten, sondern auch die vielen Zuschriften mit einfließen lassen, die ich bei Instagram zu dem Thema bekommen habe.

Zum einen konnten meine Follower selbst formulieren, wovon sich ihre Kinder erholen. Zum anderen habe ich nach ihrer Einschätzung zu fünf Punkten – Lärm, Aufgaben/Verpflichtungen, frühes Aufstehen, „Störenfriede“ und Schulweg – gefragt. Das Ganze ist natürlich nicht repräsentativ, aber doch zeigt sich – wie ich finde – ein spannendes Bild.

Die Top 3: Lärm, Anforderungen, frühes Aufstehen

So haben meine Follower auf Instagram abgestimmt.

Lärmpegel in der Schule

Der Lärmpegel auf dem Schulhof, in den Gängen und in der Klasse ist sicherlich nicht zu verachten und auch ein Stressor, gerade in der Unter- und Mittelstufe. Auch im Unterricht lässt sich zwischendurch eine gewisse Lautstärke nicht verhindern – besonders in Phasen bewegten Lernens. Dass dies insbesondere für lärmempfindliche Kinder schwierig ist, steht außer Frage. Als Audiopädin habe ich dies auch stets auf dem Schirm – doch auch bei mir findet natürlich ein Wechsel zwischen Ruhe und Lebhaftigkeit statt und es gibt immer wieder Phasen, die auch unruhiger sind. Die Kunst ist es, die Kinder ebenso sicher wieder zur Ruhe zu führen. Doch dazu an anderer Stelle mehr (auch, warum es eine Kunst ist).

Die vielen Aufgaben und vorgegebenen Strukturen

Lernen in einer großen Gruppe bedeutet, zugunsten der gemeinsamen Arbeit die eigenen Bedürfnisse zeitweise zurückzuhalten. Diese Fähigkeit zur Selbstregulation ist besonders in der Unterstufe oft noch herausfordernd für manche Kinder und damit ebenso ein Stressor. Hier ist auch die Selbstfürsorge in der Pause ein großes Thema. Zugunsten des Freispiels werden schnell die wärmende Jacke, das Frühstück oder Toilettengänge vergessen. Dies fällt den jüngeren Schulkindern meist erst ein, wenn sie längst auf dem Schulhof oder schon wieder im Klassenraum für die nächste Unterrichtsstunde sind. Ein weiterer Punkt sind an dieser Stelle die zu erledigenden Aufgaben eines jeden Schultages, die neben fachlichen Anforderungen meist auch gleichzeitig Anforderungen an die Selbstorganisation stellen. Feste Tagesroutinen und eine gewisse räumliche Struktur in der Lernumgebung sind hier hilfreich.

Frühes Aufstehen

Besonders, wenn die Kinder heranwachsen und die großen Veränderungen (Wachstum, Gehirnentwicklung, „Körperumbau“ usw.) Schlaf erfordern, empfinden sie das Ausschlafen in den Ferien besonders erholsam – und fühlen sich ebenso gestresst durch das frühe Aufstehen während der Schulzeit.

„Störenfriede“ und der Schulweg sind zweitrangig

Das sagen meine Follower auf Instagram

„Störenfriede“

Wenn Mitschüler:innen im Unterricht oder auch in der Pause Unruhe stiften, scheint dies untereinander zwar sicherlich auch nervig zu sein, wird aber offenbar nicht als insgesamt sehr großer Stress empfunden oder rückgemeldet.

Der Schulweg

Ich unterrichte an einer Schule mit sehr großem Einzugsgebiet. Unsere Kinder haben oft schon eine lange Fahrt im Schulbus hinter sich, wenn sie am frühen Morgen zur Tür hinein kommen. Ebenso sieht es dann natürlich auch auf dem Rückweg aus, nachdem schon viele Stunden an der Schule verbracht wurden. Aus diesem Grund hatte ich danach gefragt. Offenbar (und zum Glück) scheinen all zu lange, stressige Schulwege die Ausnahme zu sein.

Andere Rückmeldungen auf die Frage, wovon sich die Kinder gerade erholen

  • „Lärm, zu viele Menschen“
  • „Schule, Stress, Leistungssport“
  • „Vom Müssen!“
  • „Von Lärm und anderen Kindern um sie herum. Einfach mal in Ruhe und alleine spielen.“
  • „Vom frühen Aufstehen“
  • „Von einem fest strukturierten Tag voller Termine und Verpflichtungen (gymnasiale Oberstufe)“
  • „Vom Unterdrücken ihrer Impulse im Unterricht“
  • „Laute Kinder in der Klasse“
  • „Vom frühen Aufstehen und einem durchgetakteten Vormittag“
  • „Muss es leider so ausdrücken: Vom Schulunterricht.“
  • „Von dem aufgezwungenen Rhythmus.“
  • „Druck in der Schule, die täglichen `Dramen´ im Freundeskreis.“
  • „Vom frühen Aufstehen.“
  • „Bei uns sind es tatsächlich zu viele Erwachsene… gerade auf dem Spielplatz dreht mein Kleiner durch, wenn zu viele Eltern an den Geräten stehen.“
  • „Mein Kind genießt noch die Ruhe vor dem Sturm.“

Das Fazit

Es ist schön, mehr über die Dinge zu erfahren. Doch was lässt sich daraus schließen?

Gewisse Stressoren gibt es überall – auch bei denen, die richtig gern zur Schule gehen. Bleiben wir also mit den Kindern im Gespräch, erfahren wir mehr darüber. Man kann vielleicht so unnötigen Stress verhindern oder eingrenzen – aber ganz sicher können wir die Kinder bewusst dabei begleiten, ihre eigenen Strategien und Resilienzen zu entwickeln. Da hat die Gesundheitspädagogik viel Prävention auf Lager und ich hoffe, Euch noch so einige Dinge hier auf meinem Blog näherbringen zu können.

Ich wünsche weiterhin schöne Ferien!

Urlaub, Lieblingsmenschen, Herzprojekte

Zwei Wochen Urlaub neigen sich gerade dem Ende entgegen. Wir haben so viele neue Eindrücke genossen und schöne Erlebnisse gesammelt, dass es sich sogar viel länger anfühlt. Die Sommerferien sind die „großen Ferien“. Doch was macht die großen Ferien erst so richtig groß?

Erst einmal raus

Ich war erst skeptisch, ob ich wirklich sofort loslassen kann – noch bevor im Arbeitszimmer klar Schiff ist nach dem großen Schuljahresendspurt. Doch der Tapetenwechsel zeigte sofort seine Wirkung. Alles, was bis zum Ferienbeginn meinen Alltag bestimmt hat, habe ich zu Hause gelassen und konnte zusammen mit der Familie neu auftanken.

Dann schöne Dinge tun

Zeit für die Lieblingsmenschen haben und mit ihnen verbringen, es zu Hause schön machen, in der Küche Leckereien zaubern… auf all das freue ich mich jetzt. Auch mein Arbeitszimmer räume ich – mit dem gewonnenen Abstand – nach und nach auf. Platz schaffen für neue Ideen, die kommen dann ohnehin von selbst. Außerdem fahre ich ab und an zur Schule, verräume im neuen Klassenzimmer und richte den neuen Förderraum her, gemeinsam mit lieben Kolleginnen und Eltern. So ein neues Schuljahr wirft seine Schatten voraus.

Und Vorfreude genießen

Noch in diesem Monat erscheint meine neue Publikation für die pädagogische Praxis. Darauf bin ich schon sehr gespannt! Auch warten neue Aufgaben auf mich: Neben Unterricht und Schulleitungsaufgaben stehen Coaching und mehr Gesundheitspädagogik an. Sowieso muss ein neues Schuljahr in seiner ganzen Vielfalt und in Ruhe vorbereitet werden. Das alles weckt Vorfreude und stimmt mich allmählich ein auf die nächste „Runde“.

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Was bringen Kinder mit?

Am Wochenende war ich mit Dustin auf der didacta Bildungsmesse in Köln und habe natürlich auch die Stände des Bundes der Freien Waldorfschule / Pädagogische Forschungsstelle und des Verlages Freies Geistesleben ausgiebig besucht. Dabei habe ich mal wieder den einen oder anderen Schatz gefunden. Den ersten davon möchte ich Euch gleich vorstellen: Ein sehr inspirierendes Buch vom Verlag Freies Geistesleben (unbeauftragte Werbung).

Es geht um die angeborene Spiritualität von Kindern und wie sich diese bei der künstlerischen Arbeit offenbart.

Im pädagogischen Diskurs, in der Literatur, geht es vor allem darum, was die Kinder alles nicht können (…) und selten darum, was die Kinder selber sind und offenbaren.

Christiane von KönigslöW im Vorwort ihres Buches „Der Engel – das bin ich“, Verlag Freies Geistesleben

Inspiration: „Der Engel – das bin ich…“

Es ist immer etwas anderes, ob man ein Buch im Katalog findet oder einmal live in den Händen hält. Ich glaube, dieses Buch wäre mir auf anderen Wegen nicht unbedingt direkt ins Auge gesprungen, aber jetzt liegt es hier vor mir, ich finde es einfach sehr inspirierend und bin dankbar dafür.

Kinderzeichnungen und -bilder sind ohnehin ein Steckenpferd von mir, ebenso beschäftigt mich die Spiritualität, die Kinder von klein auf in sich tragen. Auf beides geht nun dieses Buch in sehr schöner Weise ein.

Worum geht es in dem Buch?

Die Autorin ist Kindergärtnerin und beschreibt einige künstlerischen Prozesse mit ihrer Kindergruppe. Sie legt übrigens großen Wert darauf Kindergärtnerin zu sein, denn eine Gärtnerin empfindet Freude an der Schönheit der Welt, dem Natürlichen und ergreift sie für sich, kann sie bestenfalls zum Positiven weiter verwandeln. Eine Gärtnerin umgibt eine Atmosphäre von Kreativität, die Welt mit naturgegebenen Dingen zu „schmücken“, ein sehr schöner Gedanke in Bezug auf die Arbeit mit Kindern, wie ich finde.

In dem Buch beschreibt sie nun sehr feinfühlig, wie die Kinder ins Malen finden und wie das Gemalte etwas Inneres, Spirituelles nach außen trägt. Sie zeigt einige der Kunstwerke „ihrer“ Kinder und dokumentiert, was die Kinder über ihre Kunstwerke gesagt haben oder mit welchen Worten sie auch untereinander darüber gesprochen haben.

Als Leser:in kann man Anteil daran nehmen, die innere Haltung der Autorin mit einnehmen und gleichzeitig seine eigenen Antennen dafür sensibilisieren, was man gerade bei der Arbeit mit jüngeren Kindern an Schätzen entdecken kann. Wie die Kinder sich zeigen, was tief in ihren lebt und sie bereits von sich aus mitbringen. Daran erinnert dieses Buch aus dem Alltag heraus.

Sehr schön nachzuvollziehen sind auch kreative Spielprozesse und Rituale wie das vorgestellte „Arche Noah Spiel“.

Was bedeutet das für unsere Schulanfänger:innen?

Ja, richtig gelesen: In dem Buch geht es um eine Kindergartengruppe. Ich arbeite mit Schulkindern. Doch unsere Schulanfänger:innen haben ihr erstes Jahrsiebt ja auch noch nicht abgeschlossen und auch in ihnen liegen viele Schätze, die sich entdecken lassen. Wenn sie zu uns in die Schule kommen, sollten wir genau das auch deutlich wahrnehmen. Deshalb würde ich dieses Buch auch allen Lehrer:innen zur Auffrischung und Vertiefung empfehlen, die mit dieser Altersgruppe zu tun haben. Abgesehen von dem Wechsel und den Unterschiedenen der Institutionen Schule und KiTa gibt es in der kindlichen Entwicklung selbst diesen großen Sprung in der seelischen Entwicklung beim Eintritt in die Schule nicht. Dieser folgt der allgemeinen Schulreife erst im dritten Schuljahr nach.

Und was inspiriert mich dabei?

Ich habe seit einiger Zeit jedes Jahr die Klassen 1 und 2 im Musikunterricht, ein ebenfalls sehr kreatives Unterrichtsfach. Und die Kinder bewegen sich auch in dieser Atmosphäre, teilweise noch sehr stark spürbar. Wir sollten daher nicht nur unterrichten, sondern auch die Möglichkeit wahrnehmen, diesen inneren Wesenskern der Kinder durch die künstlerische Arbeit noch mehr kennenzulernen. Die Waldorfpädagogik ist eine Pädagogik der Beziehung!

Ich erlebe es beispielsweise immer als sehr besonderen Moment, wenn die Kinder die Kinderharfe kennenlernen und mit der Zeit etwas auf ihr spielen dürfen. „Mein Engel spielt sie auch“, habe ich da schon gehört. Oder bestimmte Namen, die Kinder meinen verschiedenen unkonventionellen Instrumenten nach Klängen geben. Meine Schwingstäbe aus Bronze wurden beispielsweise von meiner Klasse „Sternenstäbe“ genannt. Auch die verschiedenen Klänge locken immer wieder etwas hervor, das die Kinder offenbaren.

Ich finde es wichtig, auch dafür sensibel zu sein und zu bleiben. Im besten Sinne:

Link zum Buch

Wer sich für dieses Buch interessiert und meinen Blog unterstützen möchte, kann es über meinen Kooperationspartner Thalia unter diesem Link bestellen.

Stillephase mit sichtbarer Struktur – der Ruhewürfel

Es stimmt: Stille im Raum sorgt für eine konzentrierte Eigenarbeitszeit – besonders, wenn 30 Kinder und mehr gleichzeitig bei ihrer Arbeit bleiben sollen. Und genau hier liegt auch ein Stressfaktor von Ruhephasen, denn viele Kinder wissen nicht, ob und wie sich äußern sollen, wenn sie ein Anliegen haben. Um der Ruhe eine sichtbare Struktur und den Kindern das Gefühl zu geben, gesehen zu werden, gibt es in meiner Klasse jetzt Ruhewürfel.

Der Wechsel aus Ruhe und Dynamik

An einem Schultag geschehen viele Unterrichtsphasen im Wechsel. Mal wird in Bewegung gespielt, chorisch gesungen oder gesprochen, dann der Lehrerin zugehört, ein gemeinsames Gespräch geführt oder praktisch gearbeitet. Laut und Leise sind im Wechsel. Nach viel gemeinsamer Bewegung, äußerlich wie innerlich (dem Fortgang eines Gesprächs folgen) gehört dann auch eine Phase der Stille zum täglichen Unterricht. Hier soll sich jedes Kind einmal ganz für sich einem Thema auseinandersetzen, Aufgaben üben usw. Anschließend kann dann besprochen werden, welche Fragen dabei aufgekommen sind.

Jede:r bleibt bei sich – mit räumlicher Struktur

Kleiner Raum, viele Kinder und manche sind leicht ablenkbar oder unkonzentriert. Die Aufforderung „Ab jetzt sind wir leise“ hilft da nur bedingt, auch wenn man sie noch so nett in ein Sprüchlein verpackt oder mit einem „Ruhe-Klang“ begleitet. Ich habe besonders in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass Kinder immer auch eine sichtbare Struktur zur Erinnerung und Sicherheit benötigen.

Sichtbare Raumstruktur

In den Schuleingangsklassen werden zu Beginn des Arbeitsteils aus dem Bänkchenkreis gemeinsam Reihen gestellt und das kleine Tischlein, das mit Kerze, Erzählstein usw. in der Mitte stand, wird an die Seite geräumt.

Im Klassenraum mit festem Mobiliar kann man so einfach die Sitzordnung nicht umstellen. Ich verlasse zwar für Spiele und Bewegungsübungen den Raum, so dass im Klassenraum hauptsächlich unsere Gespräche und Arbeitsteile stattfinden. Dennoch braucht es noch mehr sichtbare Struktur, wenn etwa von einem Klassengespräch zur Eigenarbeit übergeleitet wird. Die erste Anschaffung waren daher kleine Stellwände aus Wellpappe im DIN A3-Format, die zur Abgrenzung auf den Tisch gestellt werden können. „Das Büro einrichten“ sagen wir dazu. Die Kinder dürfen bei Bedarf auch selbst die Stellwände nehmen und aufstellen, wenn sie sich mal abgelenkt fühlen. Damit gelingt das Arbeiten bereits deutlich konzentrierter, da reizärmer.

Möglicher Stille-Stress

Nun ist klar: Wir sind alle leise und arbeiten an unseren Aufgaben. Doch ein Stressfaktor ist noch da – denn was ist, wenn bei aller Stille und Ruhe….

  • ich doch noch eine Frage zur Aufgabe habe
  • Ich den ganzen Arbeitsauftrag irgendwie nicht so recht verstanden habe
  • Meine Tinte im Füller leer ist und ich keinen Nachschub habe
  • ich meine Arbeit schon erledigt habe und neue Aufgaben wünsche
  • ich zur Toilette muss
  • oder oder oder

Auch diese Fragen gibt es 30-fach. Und die ruhige Arbeitsatmosphäre möchte niemand wirklich stören – wie kommuniziert man nun unauffällig? Bisher war es so: Manche Kinder machten sich auf den Weg und schlichen hinter mir her, um mich flüsternd anzusprechen. Wieder andere Kinder zeigten auf, schnipsten auch, damit ich sogleich nach ihnen schaue. Auch kann es sein, dass es Kinder gibt, die so sehr nicht stören wollen, dass sie sich gar nicht äußern, auch nicht bei Fragen.

Die Lösung: Der Ruhe-Würfel

Im Montessori-Shop (Kooperation) entdeckte ich den Ruhe-Würfel und war sogleich sehr angetan. Ich bestellte den großen Würfel und besprach mit den Kindern die Einsatzmöglichkeiten. Dann war klar: Diese Würfel brauchen wir. Gesagt, bestellt, erhalten.

In einem Klassengespräch haben wir darüber gesprochen, welche Anliegen und Bedürfnisse so erfahrungsgemäß aufkommen, während die ruhige Arbeitszeit ist.

Da ich grundsätzlich im Raum präsent bin und herumgehe, ist es nun sehr leicht, mir ein Anliegen anzuzeigen. Dabei fallen die rote und die grüne Würfelfläche natürlich besonders ins Auge. Wir vereinbarten daher diese Zeichen:

  • Leere Fläche: Bei mir ist alles in Ordnung
  • Grüne Fläche: Ich bin fertig mit meinen Aufgaben und brauche ggf. „Nachschub“
  • Rote Fläche: Ich muss zur Toilette, ans Fenster (frische Luft schnappen) usw.
  • Fragezeichen: Ich habe eine Frage zu einer Aufgabe
  • Ausrufezeichen: Ich habe generell etwas nicht verstanden.

Erster Einsatz

Die erste Arbeitszeit mit den Würfeln hat prima geklappt und ich war sogar mehr „gefragt“ als sonst. Denn die sonst eher stillen Kindern, die sich eher zurücknehmen und gar nicht melden, haben sich auch über den Würfel geäußert. Trotzdem blieb es insgesamt sehr leise.

Würfel bestellen

Mit Klick auf diesen Link könnt ihr die kleinen Ruhewürfel bestellen, es gibt aber auch größere Exemplare. Ich habe aktuell einen großen Würfel (zum Vorzeigen) und 30 kleine Würfel. Es ist ja durchaus denkbar, dass es pro Doppeltisch einen Würfel gibt, der geteilt werden kann.

Erinnerungen an die Kindergartenzeit

Die wundervollen Aquarelle aus „Rosinas Wolle“ stammen von Lena Fischer, ebenfalls Waldorflehrerin. Lena hat ihrerseits auch zwei Kinderbücher geschrieben und illustriert: Maira, das Brombeermädchen. Ein weiteres schönes Projekt von ihr ist das Kindergarten-Freundebuch. Auch hier hat sie jede Seite selbst konzipiert und aquarelliert.

Was braucht ein gutes Freundebuch?

Gerade für das Kindergartenalter gibt es nicht viele Freundschaftsbücher, bei denen die Kinder selbst auch Einiges malen und beitragen können. Nicht selten sind die Eltern beim Ausfüllen der vielen Fragen gefordert. Lena hat sich bei der Ausarbeitung ihres Buches auf einige wenige Dinge über die Persönlichkeit eines jeden Kindes konzentriert, so dass viele liebevolle, kleine Steckbriefe enstehen. Zudem hat sie einen schönen und übersichtlichen Geburtstagskalender entworfen, in den sich alle Freunde eintragen können. So wird ein unvergesslicher Erinnerungsschatz geschaffen.

Wo gibt es das Freundebuch?

Leider nicht in jedem Buchhandel, sondern nur in ausgewählten Shops und Geschäften. Auch in meinem kleinen Shop werdet Ihr fündig, schaut mal hier.

Es ist also ein ganz besonderes Geschenk vom ersten Kindergartentag bis zum Vorschuljahr.

Rosinas Wolle auf dem Waldorf Bücherbasar

Zum Auftakt dieser Themenwoche stelle ich mein erstes Buch „Rosinas Wolle“ vor, das inzwischen in der ersten Auflage fast ausverkauft ist. Ich freue mich riesig über die Resonanz. Die Geschichte handelt von Schaf Rosina, das im Frühjahr als Lamm auf die Schafwiese kommt, alle Jahreszeiten erlebt und an einem Montag, wieder im Frühling, die erste Schur erhalten soll. Doch sie ist trotzig und sagt: „Meine Wolle bleibt dran.“ Die Woche nimmt einen ganz besonderen Lauf.

Schafwolle als kostbarer Rohstoff

Mit dem Büchlein lernen die Kinder Schafwolle als kostbaren, nachwachsenden Rohstoff kennen, der vielseitig zu verarbeiten ist. Auch die Schritte der Wollverarbeitung – vom Waschen, Kämmen, Verspinnen zum Stricken – werden liebevoll erklärt.

Doch „Rosinas Wolle“ ist auch eine Geschichte über Freundschaft und dem Geben und Nehmen.

Geschichte mit Wollwerkstatt

Rosina gibt es wirklich! Ihre erste Besitzerin ist eine liebe Freundin von mir, die jahrelang mit Kindern Wollwerkstätten durchgeführt hat. Diese schöne, naturnahe Arbeit mit allen Sinnen wollte ich gerne in die Geschichte einfließen lassen. So entstand dann auch das kostenlose Zusatzmaterial „Rosinas Wollwerkstatt“, das Ihr hier zum Download bekommt.

Mehr über Rosinas Wolle

Hier findet Ihr einen früheren Blogartikel über die Entstehung des Projektes.

Einen ersten Blick ins Buch könnt Ihr hier vornehmen.

Einsatz in der Schule und zum Lernen zu Hause

Inzwischen werden auch schon Klassensätze bei mir bestellt, was mich wirklich sehr freut! Das Buch ist mit seinem Fabelcharakter auch eine schöne erste Lektüre in Klasse 2.

Es eignet sich ebenso zum Einstieg in das Fach Handarbeit in Klasse 1.

Wer es zum Einführen der drei Wortarten Nomen, Verben, Adjektive verwenden will, kann sich auch hier umschauen. Ein schönes Wortspiel ist auch „Rosinas Wortsalat“:

Hier ist ein schönes Fingerspiel mit Wolle, das ebenfalls Teil des Zusatzmaterials ist:

Der Weg zum Buch

Das Buch erhaltet Ihr in meinem Shop , im Waldorfshop, bei Glomer Buchversand und überall, wo es Bücher gibt. Im Zuge des Waldorf Bücherbasars könnt Ihr es auch zusammen mit einem Beutel Märchenwolle gewinnen. Einfach hier oder bei Instagram bis zum 14.5.2022 einen Kommentar hinterlassen. Es wandert wieder alles in einen Topf und wird am Sonntag gelost. Ich wünsche Euch viel Glück!

Teilnahme ab 18 und innerhalb der EU, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Waldorf Bücherbasar

In dieser Woche findet auf Instagram auf Initiative einer lieben Kollegin wieder ein Basar statt, diesmal zum Thema Bücher und Papeterie. Ich stelle daher bei Instagram und hier auf meinem Blog die Bücher von meiner Schwester und mir bzw. von unserer Illustratorin Lena vor.

Über den Basar

Unter @waldorf_kunsthandwerk_basar finden in dieser Woche bei Instagram Buchvorstellungen, online Lesungen und Gewinnspiele statt. Bei mir wird es auch etwas zu gewinnen geben.

Mein Wochenplan

Montag, 9.5.2022: Rosinas Wolle mit Verlosung
Dienstag,10.5.2022: Das Kindergartenfreunde-Buch
Mittwoch, 11.5.2022: Yoga mit Daniela, dazu auch eine Verlosung
Donnerstag, 12.5.2022: Maira, das Brombeermädchen
Freitag, 13.5.2022: Fantasiereisen – dazu auch eine neue Fantasiereise in meinem Podcast „Märchen mit Klang“

Ich freue mich, wenn Ihr hier und auf Instagram dabei seid!