Äpfel und die Magie der Wintersonnenwende

Der Zeitraum vom 21. bis 24. Dezember gilt als die Zeit der Wintersonnenwende. Sie ist auch der kalendarische Winterbeginn und schenkt uns die längste, dunkelste Nacht des Jahres oder: Die Geburt des Lichtes, denn von jetzt an werden die Tage wieder länger. Wer gern in der Stimmung der Jahreszeiten lebt, kennt einige Gewohnheiten und Rituale dieser magischen Zeit. Ich möchte in diesem Jahr einmal dem Zauber der Äpfel meine Aufmerksamkeit schenken.

Darum passen Äpfel so gut zur Wintersonnenwende

Lagern wir im Herbst die frisch geernteten, reifen Äpfel ein, überwintern sie mühelos viele Monate. Das macht sie ganzjährig als Frischkost und Vitaminquelle verfügbar. Besonders in früheren Zeiten gehörten Äpfel damit zu den wichtigsten Wintervorräten der Menschen. „An apple a day keeps the doctor away“: Äpfel sind sehr gesund, heilend und stehen damit auch für den wichtigsten und größten aller Zukunftswünsche: Die Gesundheit.

Äpfel sind weit verbreitet, von uns Menschen in allen Kulturen sehr geschätzt und so ranken sich viele Mythen, Erzählungen und Geschichten aus aller Welt um sie. Sie stehen für Liebe, Erdverbundenheit und Leben. Damit passen sie genau in diese „Wendezeit“, in der sich das Neue öffnet und auf die Zukunft geschaut wird. In der Wünsche sichtbar oder deutlich fühlbar werden.

Verborgene Wünsche und Liebe offenbaren

Da ist in dieser Zeit eine lange Nacht, mit vielen strahlenden Sternen am Himmel. Auch jeder Apfel trägt einen Stern in sich und verbindet damit Himmel und Erde. Kinder lieben es, wenn sie einen Apfel einmal waagerecht durchschneiden und diesen schönen Stern selbst entdecken dürfen.

Jeder Apfel ist ein Wunschträger und auch wir Menschen tragen Wünsche in uns. Nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere.

Einen Apfel verschenken
Haltet einen Apfel in Euren warmen Händen und denkt an den Wunschstern in seinem Inneren. Widmet jemandem den Apfel, mit einem Wunsch für den lieben Menschen.
Anschließend schenkt ihm den Apfel und genießt ihn gemeinsam.

Gute Taten säen

Wünsche sind erst unsichtbar, aber sie können die Saat für gute Taten sein. So kann man in der magischen Nacht der Wintersonnenwende Apfelkerne im Mondlicht säen. Wenn sich mit jedem Kern ein gutes Vorhaben, ein Vorsatz und eine Erneuerung verbindet, blicken wir froh in die Zukunft, gehen wir zuversichtlich ins neue Jahr.

Ich wünsche Euch eine magische Zeit!

Weitere passende Artikel:
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Drei kleine Rituale zur Wintersonnenwende

Schnelle, vegane Weihnachtsplätzchen

Reife Bananen in der Obstschale eignen sich prima als Eiersatz für die vegane Küche. So entstand bei uns in der Adventszeit dieses schnelle und einfache Plätzchenrezept. Da die Margarine aus dem Kühlschrank kam, war es ohne weitere Kühlung möglich, den Teig sofort zu verarbeiten – was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist, wenn man mit Kindern backt. Hier das Rezept:

Da die Banane leicht zu schmecken ist, sind die Plätzchen sicherlich auch mit Schokoglasur sehr lecker. Viel Spaß beim Nachbacken!

Die Zeit zwischen St. Martin und Advent

Wie bunt und schön war der Herbst bis jetzt. Doch allmählich verschwinden die bunten Farben. Die Bäume stehen leer, auch die Tiere ziehen sich zurück. Mit dem Martinsfest und vielen Lichtern wurde nun wieder auf die bevorstehende, dunkle Jahreszeit geschaut. Mit dem Eindruck der Herzenslichter geht es nun in Richtung Advent. Welche schönen Rituale es für die Zwischenzeit gibt, das möchte ich Euch nun zeigen.

Ritual 1: Der „Adventsputz“

Es wird wieder aussortiert und geputzt, zu Hause und in der Schule. Jeden Tag nehme ich mir etwas vor – und wenn es an stressigen Tagen nur eine Schublade ist, die entrümpelt wird. Das Sortieren, Ausmisten, Ordnen und Reinigen öffnet auch innerlich für die Adventszeit. Ist alles ordentlich und sauber, kann bald festlich geschmückt werden für die heilige Zeit.

Ritual 2: Eine kleine Dankbarkeits-Meditation

Gönne Dir eine tägliche kurze Auszeit von nur 5 bis 10 Minuten. Suche Dir dazu einen gemütlichen Ort, den Du wahlweise

  • mit Kerzenlicht
  • ätherischem (Lieblings-)duft

und dazu

  • einer Klangschale oder
  • frisch gekochtem Tee

herrichtest und beginne

  • mit drei Atemzügen: Dabei atmest Du jeweils durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Beim Einatmen zählst Du bis 4, beim Ausatmen im selben Tempo bis 8.

Schließe Deine Augen, lenke Deine Gedanken auf das, wofür Du an diesem Tag besonders dankbar ist und begib Dich innerlich ganz dorthin. Schaue dabei so detailreich wie möglich Deine inneren Bilder und fühle die Dankbarkeit.

Du beendest Deine kleine Meditation mit dem Klang der Klangschale oder dem Genuss des frischen Tees Deine kleine, erholsame Meditation, die Dich ganz auf die Vorweihnachtszeit einstimmt.

Ritual 3: Gedichte und Lieder ziehen ein

Ich werde in den nächsten Tagen passende Sprüche, Lieder und Gedichte teilen. Man kann sie gut in einem ruhigen Moment lesen, hören und wirken lassen.

Ritual 4: Tätigwerden für den Advent

Zu den schönsten vorbereitenden Tätigkeiten zählen wohl das Filzen kleiner Dekorationen, das Kerzenziehen oder Basteln von Fenstersternen. Es gibt viele schöne kleine Tätigkeiten, mit denen wir uns innerlich einstimmen können.

Ritual 5: Jeden Tag ein kleiner Schatz

Wer einen kleinen Moosgarten herrichten oder Adventskranz binden möchte, legt jeden Tag einen kleinen Schatz bereit: Das kann eine Walnuss oder ein kleiner Apfelkern, ein Edelstein oder eine schöne Glasmurmel sein – der Kreativität und dem Sinn für kleine, achtsame Dinge sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der kleine Schatz des Tages wird dann in den Moosgarten gelegt und die Kinder lieben es auch, die Schätze jeden Tag auf`s Neue so hinzulegen, dass es immer wieder und bis zum 1. Advent stimmig aussieht.

Ich hoffe, Ihr habt nun die eine oder andere neue Idee gefunden und schaut weiter hier vorbei. Ich wünsche Euch eine schöne „Zwischenzeit“!

Über die Martinsbrezeln

Bald ist wieder Sankt Martin. Die Symbole des Martinsfestes sind tief in uns verankert: Die Laternen bringen Licht in die Dunkelheit (und in die Herzen), die Martinsbrezeln werden miteinander geteilt. Nachdem ich ein wenig der Frage nachgegangen bin, warum eigentlich ausgerechnet Brezel das „Martinsgebäck“ wurden, habe ich eine kleine Geschichte dazu aufgeschrieben.

Der genau Ursprung ist nicht bekannt

Es gibt viele verschiedene Quellen, Gedanken und Legenden dazu – wie immer, wenn eine Tradition sehr alt ist und sich in mehreren Ländern und Regionen erhalten hat. Eine Legende gefiel mir allerdings besonders gut (Quelle: Brotexperte.de): Ein Bäcker wurde wegen Betruges angeklagt und um einer Strafe zu entgehen, sollte er ein Brot backen, durch das die Sonne dreimal durchscheinen kann. So kam er auf die Form des Brezels, die auch an gekreuzte Arme beim Gebet erinnert und die übrigens daher auch ihren Namen hat (Ableitung vom lateinischen Begriff Bracchium, der Arm). Als ich das las, entstand bei mir die Idee, diese Legende ein Stückweit nachzuerzählen.

Meine Geschichte dazu

In meiner Geschichte hat der Bäcker sein Urteil angenommen und wünscht sich zutiefst eine Wiedergutmachung. Dabei nimmt er seine gutherzige Frau zum Vorbild, um ein noch besserer Mensch zu werden. Am Ende wird ihm verziehen und er kann zudem seine guten Gedanken an viele andere Menschen weitergeben und somit ebenfalls teilen.

Geschichte und Rezept

Die Geschichte kann vorgelesen und erzählt werden, bevor man gemeinsam Brezeln backt – oder vor dem gemeinsamen Essen und miteinander Teilen am Martinstag.

Hier ist die Geschichte als Download

Und hier ab dem 7.11.22 als Montagsmärchen in meinem Podcast „Märchen mit Klang“.

Gern teile ich an dieser Stelle mit Euch auch wieder mein Lieblings-Brezelrezept.

Ich wünsche Euch einen schönen Martinstag mit Euren Lieben!

Ritterkräfte in der Unterstufe und Vertrauen in der Mittelstufe

Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder mit viel Freude Dinge für Michaeli überlegt und mit meiner Klasse den bevorstehenden Tag geplant. Wir sind ja jetzt schon in der Mittelstufe angekommen. Meine neue Michaeli-Geschichte ist allerdings für den Einsatz Unterstufe gedacht und passt auch wieder zu dem Drachenfußspuren-Spiel. Meine Klasse wird hingegen eine besonders schöne Vertrauensübung machen.

Eine sinnige Geschichte: Ritterkraft in mir

Hier geht es auch darum, dass manche Ängste und Sorgen einfach übernommen werden. Dass man mutig eigene Wege gehen darf und soll. Dass Gefühle gelebt werden wollen und müssen. Und dass man als Gemeinschaft stark ist. Es geht um die Ritterkraft, die in jedem von uns steckt….

In einem kleinen Dorf sind alle Menschen leise, weil man ihnen gesagt hat, in der Nähe schlafe ein gefährlicher Drache in seiner Höhle. Kaum jemand wagt sich vor die Tür. Der Drache könnte aufgeweckt werden und schlimme Dinge anstellen! Dabei scheint noch niemand den Drachen je gesehen zu haben. Doch die Furcht ist groß. Ein kleines Mädchen, das voller Tatkraft und Lebensfreude ist, gerät in Wut darüber, dass es immer so leise sein soll. Aus ihrer Wut heraus weckt sie ihre Ritterkräfte – und die wirken bald ansteckend.

Ihr könnt die Geschichte hier kostenlos downloaden oder ab dem 29.9.22 auch von mir erzählen lassen in meinem Podcast „Märchen mit Klang“ :

Vertrauensübung in Klasse 5: Deine Stärken

In meiner Klasse wird es eine Vertrauensübung geben, die die gegenseitige Wertschätzung erleben und festhalten lässt. Ein inneres Licht, passend zur Mutkerze. Mehr verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht.

Meine Michaeli-Wünsche für Euch

Seid mutig und öffnet Eure Herzen, traut Euch und Euren Kindern etwas zu. Ihr habt alle Ritterkräfte und tragt einen großen Schatz in Euch.

Werden die Tage kurz,

werden die Herzen hell.

Über dem Herbste strahlt leuchtend

Sankt Michael!

überliefert*

Waffeln und Mutkerzen an Michaeli

Da wir jetzt ja schon in der Mittelstufe angekommen sind, habe ich meine Klasse gefragt, was sie in diesem Jahr am Michaelitag (noch) gern machen würde. Dabei stellte sich heraus, was wahrscheinlich unsere feste Tradition – auch noch in der Mittelstufe – wird.

Bis zu welchem Alter feiert man eigentlich Michaeli?

Die Mutproben, der Sinnespfad, das Schwerterbacken – all diese schönen Aktivitäten sind in der Unterstufe angesiedelt. Die Kinder leben stark in den inneren Bildern der mutmachenden Geschichte. Üblicherweise wird ab Klasse 5/6 Michaeli dann nicht mehr groß gefeiert, weil die Kinder einfach einen anderen, veränderten Bezug dazu haben. Doch dieses Jahr war in meiner Klasse sogar noch der Wunsch nach Schwertbacken da. Die verschiedenen Backöfen der Schule sind aber für die Unterstufe reserviert. Kein Problem – dann backen wir eben Waffeln im Klassenraum. Und damit es auch Michaeli-Waffeln werden, habe ich mir die Puderzuckerformen einfallen lassen.

So wird`s gemacht

Die Vorlage ausdrucken, Schwert und/ oder Drache ausschneiden, auf die Waffel legen und Puderzucker drum herum streuen.

Hier ist die Vorlage:

Wie man sieht, habe ich beim Ausschneiden die Zacken des Drachen nicht beachtet – es sieht trotzdem wie ein Drache aus 🙂

Mutkerzen

Die Mutkerzen haben wir letztes Jahr als erstmals angefertigt. Das Licht dieser Kerze soll uns durch die dunkle Jahreszeit begleiten und uns an unsere Stärken erinnern. Dazu werden mit Knetbienenwachs verschiedene passende Formen und Figuren gestaltet und an die Kerze gedrückt.

Die Kinder haben sich sehr gewünscht, auch dieses Jahr wieder eine Mutkerze zu haben. So habe ich bereits für jedes Kind eine kleinere Kerze gekauft und für unseren Klassenraum eine große Kerze. An der großen Kerze arbeiten wir gemeinsam, wir behalten Sie über die dunkle Jahreszeit im Klassenraum. Dazu fertigt jedes Kind eine eigene Kerze für die Familie an und nimmt diese mit nach Hause.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir noch weitere Jahre in Folge die Tradition der Mutkerze fortsetzen werden. Ich bin gespannt, wie sich die Klasse entwickelt!

Die Glücksperlen der Eiselfe

Manchmal mache ich mir lange Gedanken, wie ich ein schönes (neues) Ritual für oder mit den Kindern meiner Klasse gestalten kann. Und dann gibt es auch wieder Rituale und Traditionen, die entstehen einfach so, ganz von selbst, mit den Kindern. Die Glücksperlen zum Jahresanfang sind ein Beispiel dafür.

Als ich gestern meinen Klassenraum für die Zeit nach den Weihnachtsferien vorbereitet habe, kam die beliebte Eiselfe wieder zum Vorschein. Sie ist Teil des winterlichen Jahreszeitentischs und bringt eine schöne Erinnerung mit. Unsere Eiselfe zeigt sich in einer Schneelandschaft. Als ich sie zum ersten mal für meine Klasse dekoriert habe, fand ich vorher zufällig in einem Geschäft kleine glitzernde Streuperlen. Diese habe ich dann auf dem weißen Samtstoff mit dekoriert.

Als die Kinder sie beim Betrachten des Jahreszeitentisches entdeckten, dauerte es nicht lange und ich wurde gefragt, ob man sich nicht vielleicht so eine schöne Perle als Erinnerung mit nach Hause nehmen dürfe. Da es Jahresanfang war und ich die Faszination der Kinder für die Perlen sah, wurden kurzerhand „Glücksperlen für das neue Jahr“ daraus. Jedes Kind durfte sich eine Perle aussuchen und für sich aufbewahren.

Im letzten Jahr haben wir uns nach den Weihnachtsferien erstmals im Frühjahr wiedergesehen, der Lockdown war sooo lang und die Eiselfe passte einfach nicht mehr in die Jahreszeit. Umso mehr freue ich mich jetzt auf Montag, wenn die Perlen endlich einmal wieder auf dem Jahreszeitentisch liegen werden.

Dazu gibt es einen Neujahrspunsch und unserer Schreibepoche beginnt mit dem ersten Thema „Meine Reise durch das neue Jahr“. Ich freue mich darauf!

Spruch zum Auswählen der Perle

Es beginnt das neue Jahr,
mit Winterträumen, wunderbar.
Eiselfe fliegt über das Land,
streut glitzernde Freuden mit zarter Hand,
Eisblumen, Perlen auf weißem Schnee.
Es schlummert die Erde, es ruht der See.
Finde Du auch Deine Spur voll Glück –
wähl´ die erste Perle in Deinem Blick.

Märchen mit Klang: Die Perlenkönigin

Auch dieses Märchen ist gerade in den ersten Schuljahren sehr schön und passend in dem Zusammenhang zu erzählen:

Die Perlenkönigin

Ich wünsche Euch einen schönen Start ins neue Jahr!

Den Dreikönigstag mit Kindern feiern

Der Dreikönigstag beendet die Weihnachtszeit und ist in seiner Bedeutung gleichzeitig der Anfang einer neuen, hoffnungsvollen Zeit. Die Sternsinger machen sich vielerorts auf den Weg, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Auch wir können mit einer kleinen Bastelei, einem schönen Spiel und leckerem Kuchen den Tag nutzen, um die Festtage für uns abzuschließen und froh nach vorn zu schauen. Auf eine schöne gemeinsame Zeit!

Die Königskerze

Eine Krone als Papiermanschette kann gemeinsam gebastelt und um eine Kerze oder einen Kerzenhalter herum aufgestellt werden. Ich habe hier zwei Vorlagen für Euch, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zum Ausschneiden.

Da die Vorlage farbig ist, kann man sie direkt ausdrucken, gestalten und ausschneiden. Schöner ist es aber, sie auf dünnes Tonpapier oder Bastelfilz zu übertragen. Auf Bastelfilz kann dann noch mit der Nadel trocken aufgefilzt werden.

Die Krone für die Kerze

Um sie für diesen Tag besonders werden zu lassen, kann die Krone

  • beschriftet werden, z.B. mit Wünschen für die Kinder dieser Welt, eigene Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr oder Namen von lieben Menschen, an die wir gern denken und die gerade nicht bei uns sein können – je nachdem, was gerade an solch einem Tage Raum benötigt.
  • angemalt und von den Kindern bunt gestaltet werden

Die Kerze kann gut zusammen mit dem Dreikönigskuchen den Esstisch schmücken.

Dreikönigskuchen: Wer wird König?

Ein schneller Dreikönigskuchen mit versteckter Mandel ist bereits mit fertigem Blätterteig einfach zu zaubern. Rezepte gibt es da einige im Netz, auch für Kuchen aus Hefeteig. Wer dann also das Kuchenstück mit der Mandel erhält, ist König und bekommt die Kerze an seinen Platz gestellt. Er darf sich etwas für die gemeinsame Zeit wünschen (ein Spiel, einen Spaziergang oder eine andere gemeinsame Aktivität).

Geschichte und Stern

Hier ist auch noch mein Blogartikel mit Dreikönigsgeschichte und einem Stern zum Basteln aus dem letzten Jahr.

Ich wünsche Euch einen schönen Dreikönigstag mit Euren Lieben!

Glücksbrötchen für Silvester

Basteln und Backen in einem: In diese Brötchen lassen sich problemlos kleine, selbst gestaltete Glücksbotschaften einbacken. Der Teig ist schnell gemacht und lässt es zu, die kleinen Botschaften in einfaches Backpapier zu verpacken. Mit Papier und Buntstift gestaltet, überstehen sie das Backen unversehrt.

Backen mit Botschaft

Ich liebe ja Überraschungen und gerade eingebackene Botschaften, die man zufällig erwischt, sind ganz nach meinem Geschmack. Doch nach den kalorienreichen Weihnachtstagen mochte ich nichts Süßes mehr. So habe ich diese Milchbrötchen ausprobiert: Sie machen satt, sind vegan und kommen mit 1 EL Zucker aus. Wer es süßer mag, kann ja gern mehr nehmen.

Wie verpacken?

Ich habe zunächst im Netz recherchiert, wie man nun selbst gestaltete Papierbotschaften am besten einbackt. Die meisten Blogger:innen empfehlen Alufolie. Doch das sehe ich als unnötigen Müll. So habe ich Backpapier probiert. Das Stück Backpapier war etwa 4-5 mal so groß wie die Botschaft selbst, die ich zweimal geknickt und dann mit dem Backpapier umwickelt habe.

Die Nachricht kam dann völlig unversehrt aus dem frisch gebackenem Brötchen. Ob dies bei flüssigem Teig auch klappen würde, weiß ich nicht. Ich fand den Hefeteig optimal.

Backen und basteln: eine schöne gemeinsame Stunde

Bei uns war es s: Ich habe den Teig schnell angesetzt und ihn im Ofen gehen lassen. Währenddessen konnten die kleinen Botschaften mit Papier, Bleistift und Buntstiften gestaltet werden. Der Teig ergab bei uns 10 kleine Brötchen, etwa so groß wie Pizzabrötchen. Die waren schnell geknetet, die Botschaften darin versteckt.

Bei der Größe der Brötchen reichten bereits 15 Minuten Backzeit. Zeit zum Aufräumen und Kakao kochen.

Nachdem die Brötchen etwas abgekühlt waren, überraschten uns die Botschaften. Die Brötchen konnten mit verschiedenen Aufstrichen, auch herzhaft, belegt werden.

Probiert es aus, es ist eine schöne Sache für Silvester! Ich wünsche viel Spaß , guten Appetit und einen schönen Jahreswechsel.

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Träumen, Entschleunigen, zur Ruhe kommen. Gerade die Weihnachtszeit eignet sich besonders, um gemeinsam in zauberhafte Märchenwelten einzutauchen. Hier stelle ich Euch einmal eine schöne, weihnachtliche Auswahl aus meinem Podcast „Märchen mit Klang“ zusammen, mit Kurzbeschreibung und direkt zum Reinhören. Ich wünsche eine schöne Weihnachtsmärchenzeit!

Die Lichter

Ein Märchen von Hans-Christian Andersen über zwei verschiedene Kerzen. Die eine wird im Ballsaal als Licht der Geselligkeit dienen, die andere spendet einer armen Familie Küchenlicht. Welche Kerze erlebt die größere Freude?

Allerleirauh

Ein Märchen der Brüder Grimm. Eine Prinzessin flieht in einem großen Pelzmantel vor ihrem Vater vom elterlichen Schloss, nimmt drei schöne Kleider und kleine Schätze mit. Im Wald findet ein König sie und nimmt sie mit auf sein Schloss, wo sie niedere Arbeit in der Küche erledigt. Auf einem königlichen Ball lässt sich die Prinzessin in ihrer wahren Schönheit sehen.

Frau Holle

Auch dies ist ein Märchen, das die Brüder Grimm aufgeschrieben haben. Ein armes, aber sehr fleißiges Mädchen gerät in eine andere Welt, trifft dort Frau Holle und besteht viele Prüfungen. So hilft sie mit, dass es auf der Erde schneit. Frau Holle belohnt sie reich. Dann möchte auch ihre faule Schwester zu Reichtum durch Frau Holle kommen…

Die Sterntaler

Ein weiteres Märchen aus den Grimm`s Kinder- und Hausmärchen. Ein armes Waisenmädchen verschenkt ihre letzten Sachen, um anderen zu helfen – und wird am Ende für ihre Hilfsbereitschaft reich belohnt. 

Vom Feuermännchen und der Maus Griesegrau

Dies ist ein Lieblingsmärchen von mir! Dabei geht es um ein ganz besonderes nächtliches Spektakel, das in Vollmondnächten passierte und von dem Tante Minna ihren Kindern gern beim Bratapfelbacken im Winter erzählte. – Ein Weihnachtsmärchen nach Paula Dehmel.

Die Wichtelmänner

Auch dies ist ein Märchen, das die Brüder Grimm erzählt haben. Es hat eigentlich drei Geschichten, ich stelle das erste und schönste Märchen vor, das bei einem armen Schuster spielt. Dieser muss sein letztes Leder verarbeiten. In der Nacht erledigen dann aber heimlich Wichtelmänner für ihn die Arbeit und verhelfen ihm so zum Wohlstand. Er zeigt sich sehr dankbar.

Die Schneekönigin

Die beiden Kinder Gerda und Kay sind unzertrennlich. Eines Tages wird Kay von der Schneekönigin entführt und Gerda macht sich auf den Weg, ihren Freund zu finden. Dabei hat das Mädchen viele Abenteuer zu bestehen.

Dieses Märchen habe ich nicht nur in meinem Podcast, sondern auch als Hörbuch herausgebracht, wo man es im Ganzen hören kann – überall, wo es Hörbücher gibt oder direkt kostenlos hier (über diesen Link unterstützt Ihr die Unkosten des Blogs).

Als Einzelfolgen, wie gewohnt im Podcast: