Plänchen im Wind

Ich ja vom Typ her ein echtes Zwillingssternzeichen und sehr sehr flexibel. Ich kann mich mit Unvorhergesehenem recht schnell arrangieren, dann auch meist problemlos umorganisieren und andere Wege gehen, wenn es sein muss. Doch dieser Zickzack-Kurs unserer NRW-Schulpolitik ist auch für mich inzwischen ziemlich anstrengend.

Früher war es so….

Die Zwillings-Lehrerin plante Unterricht für 30 Kinder in Präsenz und musste sich zwischen viel zu vielen Ideen entscheiden. Das war nicht immer leicht. Dann gab es aber einen schönen Plan für einen Unterrichtstag. Der wurde nach einigem Hin und Her für perfekt befunden. Der Unterricht fand statt. Manchmal brauchte man Plan B für den Fall, dass vielleicht etwas draußen nicht machbar war, im Fall von schlechtem Wetter. Das war´s.

Seit einem Jahr….

geht es nicht mehr darum, sich für die schönsten Ideen zu entscheiden. Vielmehr werden Ideen sortiert in „homeschoolingpraktikabel“ und „geht-nur-in-Präsenz“. Dann wird der allerallerschönste Präsenzunterricht hoffnungsvoll geplant, die Distanzideen schwirren aber noch herum und haben dabei ihre volle Berechtigung.

Es entscheidet…

zwischen den Varianten dann aber nicht mehr die Lehrerin, sondern die Lehrerin verfolgt gebannt anhand ihrer Nachrichten-Apps, ob sich in den Medien irgendein Hinweis ergibt, welche Unterrichtspläne nun verwirklicht werden dürfen.

Das Orakel

Man ahnt natürlich bereits einige Zeit vorher, worauf es hinauslaufen könnte und arbeitet Plan B weiter aus, Plan A bleibt aber als „Plan des Herzens“ wie ein Anker bestehen.

Die Analyse

Man hört Virologen, Spahn, Merkel und ahnt: Es könnte auf Homeschooling oder Wechselunterricht hinauslaufen. Im Fall von Präsenz könnte es weniger Unterrichtszeit netto werden, denn es müssen vor dem Unterricht mehr als 60 Hände gewaschen, Tische desinfiziert oder im schlimmsten Fall unter meiner Aufsicht Tests durchgeführt werden (Letzteres habe ich zum Glück noch nicht erlebt). Also abgespeckter Plan A oder Plan B oder was?

Das Überraschungspaket aus NRW

Ein „Bundestrend“ heißt aber auch noch lange nicht, dass NRW mitzieht. Da möchte sich noch jemand abheben, etwas Innovatives tun, gern auch mal gegen den Bundestrend. Dieser jemand, das könnte Frau Schulministerin Gebauer sein, die FDP-Duftmarken setzen oder eben Ministerpräsident Laschet, der als möglicher Kanzlerkandidat im ganzen Land von sich reden machen möchte. Da ist also eine gewisse….. – Unberechenbarkeit.

Wettlauf mit der Zeit

Wie oft, wie oft, wurde am Freitagnachmittag dann vom Schulministerium endlich bekanntgegeben, wie es ab Montag laufen soll?! So kurzfristige, schwere Einschnitte in unser Schulleben. Seit über einem Jahr machen das die Kinder, ihre Familien und wir Lehrer mit. Und es gibt keine Alternative. Nur immer Plan A und Plan B in verschiedenen Varianten.

Plan B zweite Wahl?

Ja, na klar! Denn wir wollen Präsenz, jeden Tag, mit allen Kindern, ohne Auflagen. Es gibt also noch nicht einmal einen uneingeschränkten Plan A. Aber genau deswegen steht auch fest: Dieser abgespeckte Plan A und dieser saure Apfel Plan B – sie müssen beide maximal gut für die Kinder werden, trotz aller Umstände. Ich koste es inzwischen richtig aus, die Kinder vor Ort zu haben. Ich will sie motivieren und lernbereit halten, mit vielen schönen Dingen. Doch noch wichtiger sind die Routinen, die das Gefühl von Sicherheit und Zuversicht geben. Denn Sicherheit, die fehlt seit über einem Jahr.

Kopf hoch, Krönchen richten

Genau jetzt, seit einem Jahr und in diesem Moment, bin ich froh, als Waldorflehrerin nicht zeitnah eine Empfehlung für weiterführenden Schulen aussprechen zu müssen – denn meine Lieben bleiben noch 5 Jahre bei mir. Das sind 5 Jahre, in denen wir viele gemeinsame Momente sicherlich noch einmal anders wahrnehmen und genießen werden.

Und ich bin froh, die meisten Freiheiten zu haben, die man im Lehrerberuf haben kann. Und spätestens, als ich die ersten Zeugnissprüche für das kommende 4. Schuljahr schreiben durfte, wusste ich: Trotz aller Umstände bin auch ich als Klassenlehrerin doch noch voll in der Spur und mit meiner Klasse eng verbunden. Und das ist keine planbare Kopfsache. Auf dass das Waldorfkrönchen weiterhin sitzt…..

Zu sich finden in unruhigen Zeiten

Es sind aufwühlende, unruhige Zeiten. Nach einem Jahr Pandemie und mitten in der dritten Coronawelle mit Lockdown und Wechselunterricht ist das bewusste Haushalten mit den Kräften eine wichtige Säule der Gesundheit. Ich habe eine kräftezehrende Woche hinter mir, die im Unterricht zwar voll war mit schönen Erlebnissen, die wohltuend waren, aber drum herum wurde auch viel von mir gefordert. Mein Weg, mich zu regenerieren: Bewusst etwas Schönes genießen und zu Biografiearbeit lesen.

Auftanken

Meist wird am Wochenende etwas Schönes gemacht, Leckeres gegessen und ausgeruht. So kommt man auch zu Kräften. Doch wie kann man es schaffen, dass sie nicht gleich wieder verbraucht werden? Ich habe auch dank der Ausbildung zur Gesundheitspädagogin einige Methoden und Techniken gelernt, die mich erden und „sortieren“. Doch Gedanken und Gefühle zu ordnen und für „Wellness“ zu sorgen, ist nur ein erster Schritt.

Darum Biografiearbeit

Man sollte den Kräfteräubern aktiv auf die Spur kommen. Zentrale Frage: Was genau haben sie denn mit mir zu tun, dass sie mich derart „anzapfen“ können? Mit Blick auf diese Frage kann es wirklich effektiv gelingen, an den eigenen Kräften zu arbeiten. Biografiearbeit ist sehr vielseitig und viele der Gedanken und Impulse sind mir inzwischen zwar bekannt. Doch wenn ich mich erneut und immer wieder in das Thema einlese, werde ich nicht nur erinnert, sondern ergreife manchen Gedanken doch noch einmal aus einer anderen Perspektive.

Es gibt Bücher, die nehme ich über Jahre immer wieder in die Hand und lese darin, weil ich weiß, dass ich dort bestimmt einen passenden Impuls finden kann.

Der Impuls an diesem Wochenende

Unbeauftragte Werbung Heute war es „Die Biographie des Menschen und ihre geistigen Gesetze“, ein verschriftlicher Vortrag von Dr. Michaela Glöckler. Ein Zitat möchte ich gern mit Euch teilen und hoffe, dass es auch Euch ein schöner Anstoß ist.

„…wenn ich jemanden liebe, stärke ich ihn in seinen Lebenskräften. So wie wir uns gegenseitig kränken können in Gedanken und Gefühlen, ob wir es nun verbalisieren oder nicht, so können wir auch viel mehr, als wir ahnen, an der gegenseitigen Gesundung und Stabilisierung arbeiten, wenn wir das berücksichtigen und wenn wir darauf achten, wie andere Menschen in unserem Denken und in unseren Gefühlen leben.“

Dr. Michaela Glöckler: Die Biografie des Menschen und ihre geistigen Gesetze

Die Zeiten sind schwer, wir gehen alle irgendwie auf dem Zahnfleisch. Doch es gibt noch immer Möglichkeiten, uns gemeinsam und gegenseitig aufzufangen und zu stärken. Finden wir sie.

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende.

Wie alles begann

Da ist es passiert!

Ganz ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, einmal im Leben von einer Giraffe geknutscht zu werden? Und wie wahrscheinlich ist es, als Staatsschülerin ohne Bezug zum Waldorfumfeld, einmal Waldorflehrerin zu werden?

Nun Ja. Vor fast 25 Jahren überlegte ich fieberhaft, was ich nach dem Abi so machen könnte – und habe weder von der einen Sache, noch von der anderen im Entferntesten etwas geahnt. Doch beides ist eingetreten.

That`s Life!

Ist es nicht genial, dass das Leben jenseits der vorstellbaren Möglichkeiten passiert, ohne Plan? Zurück zum Anfang. Ich wusste schon sehr lange, dass ich gern mit Kindern arbeiten wollte. Schule gefiel mir als Arbeitsort grundsätzlich auch, aber so wie ich es selbst erlebt hatte, wünschte ich es mir nicht für meine eigene Lehrerrolle. Mir war damals schon klar, dass ich kein „Lehrplan-Service“ sein wollte, der irgendwie „von oben“ kommt, aber vielleicht gar nicht zu der Arbeit mit den Kindern passt.

Es folgten Praktika an einer Förderschule, einer heilpädagogischen Pflegeeinrichtung für Kinder und einer Grundschule. Da sah ich mich doch mehr im Bereich Schule. Am liebsten hätte ich Sondererziehung und Rehabilitation auf Lehramt studiert, doch ich bekam leider keinen Studienplatz. Andere Lehramtsstudiengänge überzeugten mich nicht.

Letztendlich studierte ich Germanistik und Sozialwissenschaften auf Magister (später Bachelor/Master) und begann, u.a. für eine Tageszeitung zu schreiben, was mir auch ausgesprochen gut gefallen hat. Deswegen blogge und schreibe ich heute noch so gerne!

Kein Weg ohne Abbiegung

Doch schon bald war ich wieder mitten im Thema „Alternative Pädagogik“ und der Waldorfweg begann, mit einem schönem Zwischenstopp bei Montessori – by the way.

Warum und wieso alles so kam, wie es kommen musste und ich familiär und beruflich voll ankommen konnte, darüber habe ich mit Dustin gesprochen, der auch Waldorflehrer, aber an einer anderen Schule, ist. Wir haben einen gemeinsamen Podcast „Kaffee, Kreide, Morgenspruch“ gestartet, wo wir uns – natürlich ganz subjektiv – über unser Waldorflehrerleben unterhalten. Dustin war übrigens auch Staatsschüler und hat auch einen sehr speziellen Weg in die Waldorfpädagogik gefunden.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mal bei uns reinhört. Ab Freitag überall, wo es Podcasts gibt!

Wir sind zwar keine Podcast-Profis, aber wir machen einfach
mal – könnte ja gut werden!

Sonnenlauf oder Achterbahn?

Freitagmorgen, 9 Uhr: Kopfhörer auf, Mikrofon an, Meeting eröffnen. Der letzte wöchentliche Morgenkreis mit meiner 3. Klasse. Montag oder Dienstag – je nach Gruppe – sehen wir uns wieder! Es war so eine freudige Stimmung bei den Kindern, dass wir unser Meeting diesmal sogar etwas verlängert haben.

Die Kinder freuten sich und hatten doch viele Fragen. Ich habe ihnen erklärt, dass die Hygieneregeln sich im Vergleich zu Dezember nicht geändert haben – abgesehen davon, dass nur die halbe Klasse vor Ort ist und ich neuerdings eine FFP2-Maske trage.

Freitagnachmittag, kurz nach 16 Uhr: Die Schulministerin verkündet „verschäfte Hygieneregeln“, nach denen die Kinder meiner Klasse auch FFP2-Masken tragen sollen, es sei denn, diese wären noch zu groß. Außerdem dürfen die Masken nicht mehr am Platz abgenommen werden. Heißt: Unterricht mit Mundschutz. Das ist neu. Und das konnte ich nicht mehr mit den Kindern besprechen. Und selbstverständlich gilt es, die Mitteilung vom späteren Freitagnachmittag am Montag direkt umzusetzen. Ich war erst einmal geschockt am Freitag. Die Tatsache, dass die Kinder an ihren festen Plätzen die Masken grundsätzlich nicht abnehmen dürfen, hat natürlich Auswirkungen auf die Gestaltung des gesamten Unterrichts. Ich habe am Montag und Dienstag auch Fachunterricht in den Klassen 1 und 4, für die das genauso gilt.

Die einjährige Achterbahnfahrt

Seit einem Jahr ist nichts mehr wie es war. Oft fühlt es sich an, als käme ein Rückschlag nach dem nächsten. Und es war teilweise ein Jahr auch mit vielen Diskussionen und Auseinandersetzungen, die Kraft kosteten, aber nichts an der Situation ändern konnten. Wie eine Achterbahnfahrt: Kaum wurde es wieder gut, ging es fast im selben Moment auch gleich steil bergab.

Die Sonne geht immer wieder auf

Eine Sache stimmt aber auch: Es gab in diesem vergangenen Jahr auch viel Zuspruch, Zusammenhalt und eine Menge intensive, positive Momente. Irgendwie wundere ich mich auch manchmal über mich selbst, wieviel Kreativität in mir noch steckt, wenn wir wieder neue Rahmenbedingungen, die nochmal enger sind, bekommen. Auch meine Kolleg*innen haben viele tolle Ideen, es gibt einen schönen Austausch untereinander. Da werden unbeschreibliche Kräfte freigesetzt. Woher kommen die?

Keine 24 Stunden nach den Meldungen von gestern, ist mein Plan für Montag geändert und ich hatte auch Ideen, die mich zufrieden stimmen. Woher die auch immer kamen.

Montag beginnt der Wechselunterricht und es soll schön werden für die Kinder. Die Erfahrungen sagen, es wird nicht leichter. Sie sagen aber auch: Wir können alles schaffen.

Waldorf- und Montessoripädagogik haben ein gemeinsames Ziel

Welches Bild haben wir von Kindern und Kindheit?

Viele von Euch wissen, dass ich die Montessoripädagogik auch sehr schätze. Das Material hat seit Langem auch Einzug in meinen Unterricht gefunden. Es gibt zwar auch deutliche Unterschiede zwischen Waldorf und Montessori, doch das Ziel ist ein Gemeinsames:

Kinder zur Freiheit erziehen

Wenn man möchte, dass aus Kindern Erwachsene werden, die ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen, ein freies Urteil fällen können und authentisch ihren Weg gehen, muss man ihnen gegenüber eine Grundhaltung einnehmen, die signalisiert:

  • So, wie du bist, bist du gut
  • du kannst Vieles schaffen
  • Wenn du mich brauchst, bin ich da. Ich helfe Dir, es selbst zu tun.

Selbstwirksamkeit spüren

Beide pädagogische Ansätze setzen auf Selbstwirksamkeit. Wenn Kinder die Möglichkeiten bekommen, eigene praktische Erfahrungen zu machen und Dinge auch zu tun, die die Großen tun, setzt dies eine große Lernfreude und viele positive Kräfte frei. Wir müssen Kindern nicht erzählen, wie die Welt funktioniert, wie müssen sie selbst in ihr tätig werden lassen. Wer Gemüse schneiden und etwas schnitzen will, braucht ein scharfes Werkzeug. Was gefährlich erscheint, wird sorgsam angeleitet – Hilf mir, es selbst zu tun. Mit Bedacht, aber großem Zutrauen.

Das alltägliche Leben hat mehr Anreize als Spielzeug

Das alltägliche Leben ist eigentlich Sinnes- und Motorikschulung genug – und alles, was man hier schafft, wird gebraucht und hat einen Sinn. Kinder möchten so gern Teil davon sein und nicht passiv berieselt werden – schon gar nicht mit intellekturellen Dingen, bevor sie selbst ihre Fragen dazu entwickelt haben. Diese Haltung haben beide pädagogische Ansätze gemeinsam.

Doch es gibt auch Unterschiede.

An dieser Stelle spreche ich nur für mich. Was mir an der Waldorfpädagogik besser gefällt, ist der Umgang mit den kindlichen Nachahmungskräften, die Rolle von Lehrer*innen und Erzieher*innen als feste Bezugsperson und Vorbild – und nicht nur als „Begleiter*in“, die sich sonst meist stark zurücknehmen. Auch die rhythmischen Abläufe der Waldorfpädagogik und der Gemeinschaftssinn, gerade in der heutigen Zeit, haben mich überzeugt. Ich kann aber aus beiden Ansätzen viel Positives mitnehmen und verbinden, es sind eben keine schwarz-weiß-Sichtweisen, die sich gegenseitig ausschließen. Sicherlich werde ich auch weiterhin als Waldorfbloggerin Themen und Ideen der Montessoripädagogik mit aufgreifen und auch sehr gern Fragen beantworten.

Der Vorführeffekt einmal anders

Eins ist klar: Als Lehrer*in ist man Vorbild. Und wenn man der Klasse etwas erklärt oder zeigt, zeigt man den Kindern gleichzeitig die nächste Herausforderung. …. Wie heißt es so schön: Wer wachsen will, muss sich strecken. Beim Arbeiten quasi die nächste Stufe erreichen. Eine Vertiefung, eine Steigerung des bisher Gelernten.

Aber was ist, wenn dieser Vorführeffekt nicht gelingt und die Lehrerin sich auch einmal selbst in besonderem Maße strecken muss? So heute geschehen.

Wenn das Vorbild einen Fehler macht,
kann auch dies sehr lehrreich sein.

Für das Unterrichtsfach Formenzeichnen hatte ich eine Siegelform vorbereitet und auch zu Hause geübt. So weit so gut, alles wie immer. Dann im Unterricht, an der Tafel, gelang mir die Zeichnung aber vor den Kindern nicht so wie beim Üben zu Hause. Das fing schon damit an, dass ich gar nicht wirklich den Mittelpunkt der Tafelseite erwischt hatte. Die Elemente um die Siegelmitte herum, sahen auch nicht gerade harmonisch aus. Was tun?

Ein etwas anderes Vorbild

Dann ist man also Vorbild der anderen Art. Die Kinder erleben live – und höchst interessiert – wie ihre Lehrerin nun darauf reagiert, dass das Zeichnen dieser Form diesmal bei ihr selbst nicht wie gewünscht geklappt hat. Und das ist keine Blamage vor den Kindern, sondern „that`s life“. Nicht immer läuft alles perfekt, auch wenn man vorbereitet ist. Ich bin also einige Schritte zurückgegangen, um die Form aus der Entfernung zu betrachten und habe den Kindern offen gesagt, dass ich nicht zufrieden mit meiner eigenen Arbeit bin. So wollte ich das nicht zeigen. Also entschied ich, die Tafel zu wischen noch einmal ganz von vorn anzufangen.

So haben die Kinder reagiert

Nein, es hat niemand gelacht oder irgendwelche Häme gezeigt. Im Gegenteil: Auch die Kinder haben auf ihre Heftseiten geschaut und mich natürlich genau beobachtet. Mein kritischer Blick dem Tafelbild gegenüber. Meine Äußerung: „Nein, so wollte ich Euch das nicht zeigen, das gefällt mir nicht.“ Bis hin zu der Entscheidung „ich fange noch einmal ganz von vorn an. Nämlich richtig in der Mitte.“ Das wiederum führte dazu, dass die meisten Kinder ihre eigene Form auch ein weiteres mal gezeichnet haben, es auch noch einmal besser versucht haben und dabei auch ganz akribisch bei der Sache waren. Wir hatten so heute eine lange, konzentrierte gemeinsame Arbeit und dabei eine schöne und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.

Was man heute lernen konnte:

Es ist nicht schlimm, wenn eine Aufgabe nicht auf Anhieb gelingt. Es wäre nur schlimm, wenn man nicht daran arbeitet oder weiter übt! So haben wir uns einmal besonders auf diese Weise gestreckt.

So klingt die Märchenwelt

Augen schließen, innere Bilder erleben, angenehme Klänge hören – so lässt es sich eintauchen in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden.

Mein Projekt für die Herbstferien war der Beginn eines Märchen-Podcasts für Kinder – Märchen mit Klang erzählt.

Im Tonstudio mit „Aurelino“ – der Keim einer Idee

Eins und eins….

Ich erzähle in der Schule gern den besonderen Erzählstoff des Schuljahres – Märchen, Legenden, Sagen – mit Klangbegleitung. Mit entspannenden Klängen lässt es sich gleich besser eintauchen in das Reich der Fantasie.

Und ich höre gern zwischendurch Podcasts, das habe ich in der Coronazeit zu Hause angefangen und mich dabei auch für technische Dinge drum herum interessiert. Mit meinem Sohn habe ich für das Homeschooling ja in dieser Zeit auch schon den YouTube-Kanal „Waldorflehrerin“ angefangen.

Für unser Projekt „Der Klang der Sonnenstrahlen“ war ich dann Anfang Juni 2020 erstmals selbst in einem Tonstudio, wo ich alle Instrumente eingespielt habe. Das war dann wohl der Funke, der das Feuer entfacht hat bzw. den Wunsch, mehr Geschichten mit Klängen für alle zugänglich zu machen und selbst zu produzieren.

Im Rahmen meiner Weiterbildung als Gesundheitspädagogin habe ich mich auch viel mit Entspannungspädagogik befasst und dabei auch begonnen, selbst kleine Fantasiereisen zu schreiben.

All das durfte einige Zeit reifen, als Wunsch weiter wachsen und jetzt in den Herbstferien habe ich – das war dann wohl mein persönlicher Urlaub – meinen Podcast „Märchen mit Klang“ begonnen. Natürlich habe ich zu Hause kein professionelles Tonstudio und kann keine eigene Produktion à la „Klang der Sonnenstrahlen“ auf die Beine stellen. Und doch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit meinem neuen kleinen Podcast-Projekt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronazahlen ist es auch wieder noch ein kleiner Vorrat an „Erzählteil“, falls man einmal zu Hause bleiben muss. Homeschooling sollte ja nicht nur aus einem Sammelsurium von Arbeitsblättern bestehen, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Ein bisschen Seelenfutter in dieser Zeit….

Das soll es sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beim live Vorlesen erlebe ich es hautnah, wie die Kinder zur Ruhe kommen und in die Geschichten eintauchen.

Einige Eltern meiner Klasse haben mir berichtet, dass die Kinder meinen YouTube Kanal während des Homeschoolings auch sehr mochten, weil sie da endlich mal wieder meine Stimme hören konnten. Doch ich hoffe, dass es nicht nur bei den Kindern wirkt, die mich kennen. Es gibt so viele Hörspiele, die voll sind mit künstlichen Soundeffekten und Stimmengewirr. Da ist ein ruhig erzähltes Märchen, begleitet mit Klängen besonderer Instrumente, ein kleines Kontrastprogramm für alle kleinen und auch großen Menschen 🙂

On Air

Die erste Folge des Podcasts ist „Die Bienenkönigin“, unser Einschulungsmärchen. Das weckt natürlich nochmal ganz besondere Erinnerungen. Klanglich wird es begleitet vom Windspiel Koshi Terra und der kleinen Kalimba B5 von Hokema (schaut gern unter http://www.asteya-shop.de nach den Instrumenten oder wendet Euch an mich bei Fragen).

Als Montagskind schicke ich ab jetzt jeden Montag eine neue Folge raus, einmal im Monat kommt dann auch noch eine selbst geschriebene Fantasiegeschichte hinzu, die Ihr auch hier im Blog als Text im pdf-Format herunterladen könnt.

Ich habe dazu in einem Blog eine Podcast-Seite mit Player eingerichtet, der Podcast ist aber auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden: Apple, Spotify, Deezer, Podcast Republic usw.

Ich freue mich sehr, wenn Ihr ihn abonniert und mir ein paar Sternchen hinterlasst. Herzlichen Dank!

Gedanken zum Thema Inklusion

Danke, liebe Aktion Mensch, für dieses schöne T-Shirt!

Das T-Shirt wurde 100 mal verschickt, ich habe auch eines bekommen. Das freut mich sehr, denn ich möchte Inklusion von Herzen gern möglich machen. Kleine, aber feine rechtliche Einschränkung: Ich bin keine Förderlehrerin und habe auch keine*n Förderlehrer*in im Schulalltag an meiner Seite. Aber wenn es mir mein vorgegebener Rahmen möglich macht, bin ich für Inklusion jederzeit bereit. Ich habe viele Fort- und Weiterbildungen gemacht – Lerntherapie, inklusiv unterrichten, AD(H)S-Beraterin. Das alles macht mich zwar nicht zur Förderlehrerin, weitet aber zumindest den Blick.

Jeder Mensch hat etwas, das er gut kann

Das ist in einer Schulklasse deutlich wahrzunehmen. Ja, es gibt Unterschiede. Manchmal auch große. Das eine Kind kann besser lesen, das nächste ist ein*e tolle*r Maler*in, ein anderes Kind wächst mehrsprachig auf, dann kommt der Blitzrechner und dann wieder ein Kind, das sich durch große Hilfsbereitschaft auszeichnet und für andere stets zur Stelle ist. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es ist schön, die verschiedenen Qualitäten aneinander wahrzunehmen. Jeder hat etwas, das er gut kann! Je mehr Vielfalt, desto besser, oder? Die Welt ist schließlich groß und bunt.

Worauf es ankommt

So wie jeder Mensch seine individuellen Qualitäten hat, braucht er einen Ort, an dem er all dies gut entwickeln kann. Unser Tagesablauf lässt viel Raum für gemeinsames Tun und Arbeiten. Lernen mit Kopf, Herz und Hand, das ist unser Programm. Neben lesen, schreiben und rechnen werkeln wir auch viel im Klassenverband, lernen in Bewegung, sind oft draußen. Da kann man viel lernen, von sich zeigen, andere beobachten, mitmachen. Wir sind eine große Klasse. Im Klassenraum gibt es aber keine besonderen Bereiche für Auszeiten und dergleichen. Wir müssen uns manchmal auch aushalten und dabei Konflikte miteinander lösen. Ein einziger Schultag bei uns liefert so viele Eindrücke, die jedes Kind anschließend für sich zu verarbeiten hat.

Der tägliche Anker bin ich als Klassenlehrerin, ich bin jeden Tag da und gebe dem Schultag, der Epoche, dem ganzen Schuljahr eine Struktur und bin somit eine feste Bezugsperson für die Kinder. In dieser starken Position muss und will ich allen mir anvertrauten Kindern gerecht werden. Manchmal brauche ich dabei auch Hilfe, in Form von kollegialen Gesprächen, beratenden Experten, die ein Kind außerschulisch fördern. Oder in Form von anderen Helfern vor Ort – Integrationskräften. Mindestens so wichtig ist der vertrauensvolle Dialog mit den Eltern. Es ist also alles ein sehr komplexes Zusammenspiel, das sich finden und wachsen muss, um eine schöne und gedeihliche Schulzeit möglich zu machen. Gemeinsam kann man viel erreichen.

Erfahrungswerte?

Inklusion ist ein fortlaufender und auch sehr individueller Prozess. Ich lerne auch jeden Tag von den Kindern dazu. Ich habe bis jetzt viele tolle Entwicklungen bei Schüler*innen gesehen und war froh, dass ich etwas für sie tun konnte. Ich musste aber auch schon mal einsehen, dass ich an Schulalltag doch nicht das bieten konnte, was ein Kind brauchte. Meine Klasse, ich als Klassenlehrerin allein, kann sicherlich auch nicht immer jede Aufgabe stemmen. Man sollte aber stets das einzelne Kind im Blick haben.

Was ich mir wünsche, zum Thema Inklusion

Je mehr Angebote, desto besser. Inklusion ist grundsätzlich eine Frage der Haltung und sollte daher auf vielen, am besten auf allen Schultern getragen werden, damit wir vielfältigste Möglichkeiten für Kinder schaffen können, sich zu begegnen, miteinander aufzuwachsen und sich dabei gut zu entwickeln. Jedes Kind sollte seinen Ort finden, an dem es gut aufwachsen kann. Packen wir` s an!

Ein Schaf und seine Wolle – Rosina

Auf Instagram habe ich kürzlich erst von meinem letzten Besuch bei Schaf Rosina berichtet. Rosinas kleine Herde hat die Reste vom Saftpressen mit meiner Klasse bekommen (der ganze Bericht über unsere Ackerbauepoche folgt noch). Es haben mich seitdem einige Fragen erreicht und ich möchte bei der Gelegenheit gern noch einmal mehr über das „Rosinaprojekt“ berichten, dazu auch Downloads zur Verfügung stellen.

Zu Besuch bei Rosina und ihrer Herde

Die Idee: Lesen und mittun

Auch wenn ich nicht wirklich zur Fraktion Handarbeit gehöre, genieße ich sehr die Wollwerkstatt von Rosinas Besitzerin, die ich auch privat gut kenne und die in meiner Klasse i-Kraft ist. Sie führt Groß und Klein auf liebevolle und naturverbundene Weise an die Schafwolle heran – von der frischen Schur bis zur Verarbeitung der Wolle – Waschen, kämmen, kardieren, verspinnen, färben, filzen und mehr. Und: Sie hat in ihrer Herde dieses ganz besondere Schaf 🙂 Das Charakterschaf mit dem schwarzen Fleck an der Seite, der aussieht wie eine Rosine. Also genug Stoff für ein Kinderbuch zum Mitmachen!

Das Familienprojekt

Meine Schwester Dr. Daniela Heidtmann und ich haben unser gemeinsames Asteya-Projekt, entstanden aus der Gründung von Danielas Asteya Verlag und unserer gemeinsamen Leidenschaft für Geschichten zum Mitmachen. Somit ist Daniela für Rosinas Wolle Lektorin, Co-Autorin und Verlegerin. Die Bücher und das Asteya-Projekt sind also vor allem ein leidenschaftliches Herzprojekt zweier Schwestern.

Von rechts nach links: Meine Schwester, ein weiteres Wolltier und ich

Damit ist auch die Frage beantwortet, in wie weit ich neben meiner Lehrertätigkeit Reichtümer anhäufe – ähem, welche Reichtümer..? Durch den kleinen Asteya Shop wollen wir einen Teil der Produktionskosten refinanzieren und passende Artikel anbieten, die ökologisch und fair hergestellt wurden. Das Buch ist übrigens klimaneutral und in Deutschland gedruckt. Und sollten Überschüsse entstehen, gilt unser Asteya-Prinzip, dass gute Zwecke mit profitieren werden.

Für meine Klasse

Zurück zu Rosina. Ich habe das Buch auch ganz besonders für die Kinder meiner Klasse geschrieben. Es sollte wie eine Fabel geschrieben sein und somit gut ins zweite Schuljahr passen, begleitend dazu viele Übungen für die Sinne in Form der Wollwerkstatt, mit Flötenliedern und mehr. Corona kam dazwischen. Nun sind wir bereits im dritten Schuljahr – das macht aber nichts, weil die Wollwerkstatt immer noch sehr passend für die Kinder ist. Und das nicht nur für die Sinnespflege. Schließlich stehen die alten Handwerke und Urberufe thematisch im Mittelpunkt der dritten Klasse. Also ist das Wollhandwerk weiterhin ganz hervorragend für meine Klasse geeignet und wir können uns auch noch anhand des Büchleins mit den Wortarten befassen.
Lena Fischer, Waldorflehrerin und freie Künstlerin aus Mannheim, hat übrigens die schönen Aquarellbilder zu der Geschichte gemalt. Das soll nicht unerwähnt bleiben!

Downloads für Euch

Ich stelle hier kostenlos einige Downloads zur Verfügung, für alle, die das Buch schon haben und damit arbeiten wollen. Wer das Buch noch nicht hat, kann einen Eindruck bekommen über den Blick ins Buch. Ich freue mich über Eure Rückmeldungen und Berichte dazu. Lieben Dank!

Wenn die Lehrerin anklingelt…

Der Hausbesuch von Waldorflehrern….

Es scheint eine exotische Ausnahme zu sein, dass ein Lehrer oder eine Lehrerin ihre Schützlinge auch einmal außerhalb der Schule besucht und bewusst Zeit mit ihnen verbringt. Immer wieder überrascht es auch neue Waldorfeltern, dass so etwas bei uns üblich ist und der Kontakt zu den Kindern und ihren Familien gepflegt wird. Auch bei Instagram gab es einige Fragen und Interesse an diesem Thema. Hier meine Zusammenfassung.

„Schauen Sie, ob Staub gewischt ist?“

Diese und ähnliche – natürlich nicht ernst gemeinte – Fragen zielen ab auf das WARUM. Warum sollte ein Lehrer zu einem Schüler nach Hause kommen? Welchen Anlass braucht es dazu? Die Antwort ist völlig simpel: Der Grund für einen Besuch ist das Interesse am Kind. Wenn ich mit einem Kind arbeiten möchte, es unterstützen, voranbringen möchte, dann muss ich es immer besser kennenlernen und es verstehen. Und jedes Kind hat ja nicht nur ein „Schulgesicht“, sondern die zweite Seite ist das Zuhause, das Familienleben. Und dabei wird überhaupt nicht gewertet, wie ordentlich, chaotisch, steril oder sonst wie es bei den Familien zugeht.

Wie läuft so ein Hausbesuch denn ab?

Hier gibt es natürlich keinen Leitfaden und keine Vorgaben. Meistens ist es so, dass ich anklingele, die Kinder mich selbst hereinlassen und mir ihr Zuhause zeigen. Ich lerne dabei manchmal Großeltern, manchmal Haustiere kennen, besondere Hobbies und Werkstätten und und und. Es ist so faszinierend zu sehen, was ein Kind wirklich morgens mit zur Schule bringt!

Manchmal haben die Kinder mit ihren Eltern meinen Besuch gemeinsam vorbereitet und dafür Kuchen oder Waffeln gebacken, das muss aber natürlich nicht sein. Manche Familien integrieren meinen Besuch auch einfach in den normalen Alltag und so erlebe ich, wie es normalerweise bei ihnen zu Hause zugeht, nachdem die Eltern gerade von der Arbeit wieder zurück sind, Geschwister abgeholt wurden usw.

Nachdem mir die Kinder also Vieles gezeigt haben, möchten sie meist etwas mit mir spielen oder unternehmen. Das Lieblingsspiel wird herausgeholt, in einigen Fällen haben wir auch zusammen musiziert. Es ergibt sich alles vor Ort – es sei denn, die Kinder haben sich im Vorfeld schon etwas überlegt.

Wer lädt denn ein? Die Lehrerin sich selbst oder die Kinder ihre Lehrerin?

Ich kann da nur für mich sprechen und es ist nicht mein Ding, mich aktiv bei irgendjemandem einzuladen. Ich werde aber nicht müde, bei Elternabenden oder -gesprächen darauf hinzuweisen, dass ich sehr gern Hausbesuche mache 😉 Wenn Eltern mich fragen, wie sie denn einen Termin zum Hausbesuch bekämen, antworte ich meist: „Laden Sie mich doch einfach ein!“ Und schon stehen wir da mit Terminkalender in den Händen.

Ist es ein mobiler Elternsprechtag?

Definitiv nein! Denn wie der Name „Elternsprechtag“ schon sagt, passt es nicht zu dem Anliegen, einem Kind bewusst Zeit zu schenken, wenn man mit Eltern Themen der Erwachsenen zu besprechen hat. Auch Probleme und Konflikte aller Art haben auf einem Hausbesuch meiner Meinung nach nichts zu suchen. Die Atmosphäre sollte unbeschwert sein. Schließlich betrete ich in besonderem Maße die Privatsphäre von Familien. In schwierigen Fällen macht es Sinn, sich im Vorfeld in der Schule zu treffen und die Dinge zu bereden, so dass der Hausbesuch seine schöne Seite behält.

Sicher – wenn man gemeinsam am Tisch sitzt, wird viel erzählt und man erfährt dabei auch viel Neues, manchmal auch besondere Geschichten. Und manchmal gibt es auch noch Fragen. Oder in dem geschützten Rahmen möchten Kinder mir vielleicht auch einmal etwas Schulisches berichten, für das vor Ort noch nicht die Gelegenheit war. Das darf dann selbstverständlich sein. Doch was man an Problemen im Vorfeld auf der Erwachsenenebene klären kann, sollte man auch vorab klären.

Wie oft kann man als Kind besucht werden?

Das hängt von den Einladungen der Familien und natürlich auch meinem Terminkalender ab. In der Vergangenheit gab es durchaus Kinder, die ich mehrfach besucht habe – aber auch Familien, bei denen ich nie war. Es ergibt sich.

Wie gut sollte ein Lehrer ein Kind kennen, bevor er es besucht?

Grundsätzlich geht es ja darum, das Kind kennenzulernen oder noch besser kennenzulernen. Ich habe in meinen Klassen nicht selten auch Kinder besucht, bevor sie ihren ersten Schultag in meiner Klasse hatten. Besonders wenn Quereinsteiger ängstlich oder verunsichert sind, tut es ihnen gut, schon zu wissen, dass ihre Lehrerin sie bereits einmal richtig wahrgenommen hat – was übrigens auch für mich sehr gut ist. Es gibt also auch hier keine Frist.

Und wann findet der nächste Hausbesuch des Montagskindes statt?

Wahrscheinlich noch in den Sommerferien 🙂