Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest mit Euren Lieben!
Wer sich schon einmal gefragt hat, wie die große Osterhasenfamilie eigentlich herausfindet, wer der nächste Osterhase ist, ist ganz herzlich eingeladen, die neue Folge „Märchen mit Klang“ zu hören: Überall, wo es Podcasts gibt oder direkt hier
Passend dazu habe ich mir überlegt, dass ich für alle Klangschalen-Starter unter Euch einen kleinen online Kurs anbiete, bei dem Ihr Schritt für Schritt in die Welt der Klangschalen für Euch selbst und natürlich auch Eure Lieben eintauchen könnt. An jeweils drei Terminen erfahrt Ihr alles Wissenswerte und könnt Eure Fragen stellen. Da wir uns dreimal online Treffen, kann auch schon ein erster Erfahrungsaustausch stattfinden. Hier geht`s zur kleinen Kurswelt.
Ich hoffe, Euch gefällt dieses kleine Angebot und natürlich auch die Bildkarten 🙂
In der aktuellen Folge unseres Podcasts „Kaffee, Kreide, Morgenspruch“ berichtet Dustin von seinem großen Theaterprojekt, Nadine vom Unterricht in zwei Klassen und als wahres Highlight blickt Hannah auf ihre Schulzeit zurück.
Hannah ist ihren Weg trotz doppelter Hürde gegangen. Sie erzählt, was es bedeutet, als Kind mit Lernschwächen im Bereich Lesen, Rechtschreiben und Mathematik Tag für Tag einen Schulalltag zu meistern. Was ihr geholfen hat, was schwierig war – und was sie rückblickend gerne weitergeben möchte.
Eine lieb gewonnene, entspannende Routine am Abend ist für mich das Backen unseres Schulbrotes. Da wir momentan tatsächlich ein ganzes Brot pro Tag brauchen, ist es eine sehr schöne Abendroutine. Ich habe das Backen einmal bei Instagram geteilt und es wurde gleich mehrfach nach dem Rezept gefragt. Da musste ich ausnahmsweise mal zur Waage greifen und wirklich abwiegen, was ich normalerweise „frei Schnauze“ vermische.
Und hier ist das Rezept
Es werden in einer Schüssel vermischt:
250 g Vollkornmehl Dinkel
250 g Vollkornmehl Roggen
5 g Salz
80 g Sonnenblumenkerne
20 g Chiasamen
Parallel wird in einem Messbecher vermischt:
500 ml Wasser
1/2 Hefewürfel
30 ml Öl oder 50g Butter/Margarine
Die flüssige Mischung wird mit den trockenen Zutaten vermischt, mit dem Knethaken verrührt.
Der Teig ruht 30 Minuten, mit einem Tuch abgedeckt.
Die anschließende Backzeitbeträgt 40 – 45 Minuten, 180 Grad Umluft.
Liebe Leserin, lieber Leser! Ich wünsche Euch ein gesundes, glückliches und schönes neues Jahr! Und so melde ich mich zurück aus der kreativen Blogpause, übrigens mit großer Podcast-Laune.
Das Thema High Needs
Es gibt da dieses Thema, das mich schon sehr lange beschäftigt: Es geht um High Needs. Um Kinder, die mit besonderen Gaben und Begabungen geboren wurden. Sie brauchen keine Diagnose, sie sind einfach wie sie sind – und dennoch ist der Alltag für sie immer wieder voller ungeahnter Hindernisse.
High-Need-Kinder haben Wahrnehmungsbegabungen, intellektuelle Gaben oder ein ausgesprochen großes Bedürfnis nach neuen Lern- und Erfahrungsfeldern (Scanner-Kinder). Mit diesen Themen habe ich mich beschäftigt und beschäftige mich noch immer. Schließlich gibt es in jeder Schulklasse durchschnittlich 3 – 5 Kinder mit High Needs, auch in meiner Klasse und in denen, die ich unterrichte. Ich selbst bin übrigens (aber das wusstet Ihr schon lange) ein Scanner. Deswegen bin ich Waldorflehrerin. Und zwar nicht „nur“, sondern „auch“.
Der Elternflow
Mit vielen Eltern- und Alltagsaufgaben in Balance zu bleiben, das ist der Elternflow (ich nenne es so). Und gerade Eltern von High-Need-Kindern haben hier aus verschiedenen Gründen auch so ihre Hürden zu meistern. Ich habe für mich die Elternmeditation, verschiedene Yogaübungen und eine Tages- und Wochenstruktur gefunden, die mir seit Jahren diesen Flow bewahrt. Auch hier möchte ich gern Impulse weitergeben.
Neuer mini Podcast
Und so habe ich den mini Podcast „Im Elternflow mit High Needs“ gestartet, der heute einfach mal an den Start gegangen ist. Da er noch so frisch ist, dauert es noch eine Weile, bis er bei allen Podcast-Anbietern zu hören ist.
Die nächste Folge erscheint noch im Januar und wieder haben wir eine ehemalige Schülerin meiner Schule zu Gast. Sie wird über ihre Schulzeit sprechen, die durch Legasthenie und Dyskalkulie auch mit besonderen Herausforderungen verbunden war.
Im Februar nehmen Dustin und ich dann wieder live auf der Didacta in Köln auf (wir sind sehr motiviert, dass es diesmal mit der Soundqualität besser klappt!). Am Tag zuvor darf ich noch einen Impulsvortrag auf der Bundes-Elternrats-Tagung der Waldorfschulen halten. Mein Thema lautet „Lernen ist Begegnung“.
Neue Publikationen
Auch hier steht einiges an. Unter anderem erscheint im März ein weiteres Kartenset im Don Bosco Verlag „30 Klang-Yoga-Bildkarten – Körperwahrnehmung mit Kinderyoga“. Das Set ist sogar jetzt schon vorbestellbar.
Was für ein Start
So kann das Jahr gleich gut losgehen, auch schulisch warten einige Aufgaben auf mich. Ich wünsche Euch allen ein ebenso ereignisreiches Jahr!
Es ist der erste Dezember. Die Kinder haben zu Hause das erste Törchen ihres Adventskalender geöffnet… Oder? In der Schule lässt sich heraushören, dass es durchaus auch manchmal mehr als ein einziges Törchen ist. Inzwischen scheint es keine Seltenheit mehr zu sein, dass sich zu Hause gleich mehrere Kalender nebeneinander reihen oder für die Kinder an verschiedenen Orten, bei verschiedenen Menschen, Kalender bereitstehen.
Ideen, wie man weniger konsumiert und dabei mehr schenkt
Ich mag sehr die Aktion Zeit statt Zeug (unbeauftragte Werbung). Hier finden sich tolle Ideen, gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Ideen, die mir besonders gut gefallen:
anstatt einen Welpen zu verschenken, regelmäßig mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi gehen.
gemeinsam Blumen pflanzen, anstatt im Blumengeschäft einen teuren Strauß zu kaufen.
Vorlesezeit statt Buch verschenken
Kochabend statt Kochbuch
Der immerwährende Zeit-Adventskalender
Dies sind 24 Karten mit verschiedenen Inspirationen und Ideen, wie man die Dezembertage bis Weihnachten liebevoll füllt. Geschrieben hat „Unser Advent“ meine liebe Schwester Dr. Daniela Heidtmann (daher eine Herzempfehlung + Affiliate Link).
Von Bastelideen über Streichelspiele bis hin zu kleinen Meditation ist alles dabei, was die Adventstage entschleunigt und das Herz erwärmt. Es ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet.
Wenn man von der Nummerierung der Karten absieht, finden sich hier tolle kleine Rituale und Ideen für den ganzen Winter mit vielen langen Nachmittagen.
Ein kleines, einfaches Bewegungsspiel vor der Arbeitsphase? Ja, gerne! Im bewegten Klassenzimmer geht es besonders unkompliziert. Man braucht dazu nur die Bänkchen und ein pentatonisches Glockenspiel.Routine Nr. 2 #10tage10klangroutinen
Auf geht`s
Die Kinder stehen vor ihren Bänkchen und hören zu, wo sie hingehen sollen:
hinter das Bänkchen
auf das Bänkchen
rechts neben das Bänkchen
links neben das Bänkchen
unter das Bänkchen
Dann werden die sieben Töne gespielt. Mit dem letzten Ton sollen alle Kinder an dem vorgesehenen Platz sein.
Im besten Fall wählt ein Kind den nächsten Ort aus, spielt eigenständig das Glockenspiel und reicht es an das nächste Kind weiter.
Stufe 2
zu den verschiedenen Orten kommen noch Varianten wie:
sitzen
stehen
liegen
hocken
knien
auf einem Bein …..
Was bringt die Übung?
das Glockenspiel lässt das Zeitfenster wahrnehmen
die Bewegungsabläufe schulen die Orientierung im Raum
In der schülerzentrierten Variante wird die Selbstwirksamkeit gefördert
und natürlich Koordination, Aufmerksamkeit sowie aktives Zuhören.
Und wenn ich nur ein diatonisches Glockenspiel habe?
Dann entferne einfach die Klangplatten der Töne c und f.
Ich wünsche viel Freude mit dem kleinen Bewegungs-Snack!
Ich betreibe diesen Blog für Euch werbefrei und auf eigene Kosten. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr über meine Shop-Links einkauft oder bei Thalia sogar Klassensätze bestellt, denn teilweise bekomme ich eine Provision, die ein Teil der Kosten deckt. Vielen Dank!
Man kennt es: Gerade nach Pausen ist die Klasse noch miteinander beschäftigt und betritt ausgelassen den Raum . Die Lautstärke beim Ankommen ist oft richtig hoch. Wer da halbherzig hineinruft oder kraftvoll auf die Klangschale schlägt, um sich „Gehör zu verschaffen“, muss sich nicht nur unnötig anstrengen, der Stresspegel steigt schon spürbar zu Stundenbeginn. Hier hilft das Gegenteil.
Wer`s hört, wird leis´
Lautstärke begegnen wir am besten mit ganz leisen Klängen und Präsenz im Raum. So nimmt man alle Kinder wahr und um die leisen Klänge gut hören zu können, muss nunmal gelauscht werden. Während Du also aufmerksam mit Deiner Klangschale herumgehst und sie bedächtig anschlägst, schaust Du Dich um, wer Dir schon Gehör schenkt (es ist besser, Gehör geschenkt zu bekommen, als es „sich zu verschaffen“, oder?)
Dieses Kind darf als nächstes herumgehen, leise spielen und auch die Klangschale weitergeben an aufmerksam Zuhörende.
Die Ruhe stellt sich von ganz allein ein
Du brauchst also lediglich Gelassenheit, Präsenz und eine Klangschale – schon ist Dein erstes Klangritual angelegt. Bereits am zweiten Tag freuen sich schon die ersten Anwärter:innen auf die Klangschale.
Übungen und kleine Routinen mit Klang zu versehen, kann den Alltag mit Kindern wirklich bereichern – sowohl in der Schule, als auch zu Hause. Ich möchte in den nächsten Tage zehn Spiele und Übungen vorstellen, bei denen man mit kleinen Mitteln für viel Freude sorgt.
Ihr werdet überrascht sein, wie einfach die Dinge sein können. Gerade die Übergänge zwischen den verschiedenen Unterrichts- oder Tagesphasen lassen sich so gut und sinnvoll nutzen.
In den nächsten Tagen lernt Ihr kennen:
Was die Füße mit der Konzentration zu tun haben
Dass man Lautstärke nicht durch Lautstärke zur Ruhe führt (eigentlich kein Aha-Erlebnis)
Wie man überall ein bisschen Klang und ein bisschen Bewegung einstreut, was das Miteinander entspannt und die Konzentration fördert.
Mit von der Partie sind
Die Klangschale
Das pentatonische Glockenspiel
Das selfmade-Miniglöckchen
Die kleine Kalimba
Die Klangkugel
Die Djembé
Die Zimbeln
10 Tage lang jeden Tag eine kleine spielerische Übung
(Hier wird am Ende ein YouTube-Zusammenschnitt eingefügt.)
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Togau ist ein sehr besonderes, kleines Wohlfühl-Städtchen mit einer fast nagelneuen Jugendherberge. Vor Ort wurde es uns nicht langweilig! Hier könnt Ihr nun nachlesen, wie wir unsere Zeit verbracht haben.
Die Ankunft: Auf gute Nachbarschaft!
Unsere Anfahrt mit der Bahn verlief reibungslos (im Gegensatz zur Rückfahrt). Als wir zur späten Mittagszeit ankamen, staunten wir nicht schlecht über unsere Jugendherberge, die direkt neben dem alten Schloss in ebenso alten Gemäuern zu finden war. Noch aufregender waren allerdings unsere pelzigen Nachbarn: Drei Braunbären leben im Schlossgraben. Direkt vor ihrem Gehege war ein schönes Plätzchen zum Verweilen. Dort picknickten wir mit den Kindern und bezogen dann ganz in Ruhe unsere Zimmer.
Die Jugendherberge: Fast schon ein Hotel
Die Jugendherberge ist noch sehr neu, es gibt sie erst seit ca. zwei Jahren. Dementsprechend neuwertig und vor allem barrierefrei ist sie hergerichtet. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. Meine Klasse war in 4-Bett-Zimmern untergebracht. Anstelle eines Schlüssels öffnet man die Zimmertüren (wie im Hotel) mit einer codierten Plastikkarte. Wer nun denkt: Ach, kein Problem, wenn man mal ein verliert…. – nicht so ganz. Kommen die Karten beschädigt zurück oder werden sie verloren, so sind 10 Euro fällig. Meine Klasse ging zum Glück sorgsam mit den Karten um. Wir haben nicht eine Karte verloren und ebenso war auch keine Karte beschädigt.
Die ganze Jugendherberge ist einfach super sauber und gepflegt, da kann man sich schon wohlfühlen. Auch das Essen ließ keine Wünsche offen. Wir hatten Halbpension gebucht. Es gab täglich eine große Auswahl an Frischkost, Salat und jede Menge Obst, dazu morgens frisches Brot und Brötchen, jede Menge Aufstriche, Käse und Aufschnitt, Müsli usw. Auch das warme Abendessen war passend für die Kinder und schmeckte sehr lecker. Ich wüsste auch nicht, dass wir mal auf einer Fahrt so viel leckeren Nachtisch bekommen hätten: frisches Eis mit Soßen, eine Auswahl von Pudding, dazu rote Grütze, Soßen und mehr waren ein echtes Highlight für die Kids.
Gut geschafen! 🙂
Ich habe übrigens so gut geschlafen wie selten auf Klassenfahrten. Zwar kurz, aber meist ohne Unterbrechung. Das lag sicherlich daran, dass die Zimmer ausnahmsweise mal nicht hellhörig waren. Wenn ich morgens nach durchgehendem Schlaf wach wurde, hatte ich erst immer einen kleinen Anflug von Panik, dass ich nachts etwas verpasst haben könnte. Mein erster Gang am Morgen diente also dazu, vorsichtig herauszufinden, ob nicht doch jemand versucht hatte, mich nachts aufzusuchen… Dass wir letztendlich allesamt gut schliefen, lag aber auch an unserer gewachsenen Fahrtenerfahrung (Umgang mit Heimweh) und den zahlreichen Aktivitäten, denen wir tagsüber nachgingen.
Das alles haben wir gemacht
Wie schon im ersten Bericht erwähnt, erhielten wir ein 4 DIN A4-Seiten umfassendes Dokument, auf dem die Freizeitmöglichkeiten vor Ort aufgelistet waren – alles für kleines Geld oder kostenlos. So wurde uns nicht langweilig. Die Kinder haben sich vorab einige Aktivitäten ausgesucht und die Jugendherberge hat die Termine für uns wunschgemäß organisiert. Das lief alles richtig gut. Unsere Aktivitäten waren:
Teilnahme an der Bärenfütterung (mit einer Tierpflegerin, die sich viel Zeit für uns nahm), kostenlos
Besuch des Schwimmbades
Besuch des ehem. LaGa-Geländes mit Sportplätzen, Kletterwänden und -gerüsten und mehr, kostenlos
Schöne Spaziergänge entlang der Elbe, kostenlos 🙂
Besuch der Tierarche, kostenlos (es sei denn, man kauft Futter und zieht besonders die Aufmerksamkeit der Ziegen auf sich)
Stadtbummel, mit Folgekosten 🙂 (viele, viele Souveniers). Wir Betreuer:innen waren meist in der wundervollen Kaffeerösterei zu finden.
Torgau unterirdisch: Die Kellerführung
Besuch des NaBu Biberhofes
Discoabend in der Jugendherberge
Was überdies einfach möglich war vor Ort:
bei Regen spontan mit 30 Leuten im Schwimmbad oder in einer Pommesbude auflaufen
Pizza direkt zum Spielplatz liefern lassen
die Kinder in Kleingruppen einen Stadtbummel machen lassen (Hack: Armbänder schreiben mit Handynummer für den Notfall)
Die Zimmerabnahme
Hier zeigte sich einmal mehr, wie sehr man in der Jugendherberge Wert darauf legte, dass alles gut geschont wurde. Aus jedem Zimmer musste ein:e Bewohner:in anwesend sein und die Abnahme begleiten. War etwas noch nicht ordentlich genug (gefegt), musste nachgearbeitet werden. Es wird wirklich auf jedes Detail geachtet. Mein Tipp ist, mit Adleraugen schon bei Einzug gründlich wahrzunehmen und zu dokumentieren, was evt. nicht okay ist – dann erst auspacken.
Fazit
Diese große, weite Klassenfahrt hat uns alle gestärkt und die Gemeinschaft weiter wachsen lassen. In Klasse 7 geht es dann für zwei Wochen ins Forstpraktikum. Darauf freuen wir uns schon.