Den Dreikönigstag mit Kindern feiern

Der Dreikönigstag beendet die Weihnachtszeit und ist in seiner Bedeutung gleichzeitig der Anfang einer neuen, hoffnungsvollen Zeit. Die Sternsinger machen sich vielerorts auf den Weg, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Auch wir können mit einer kleinen Bastelei, einem schönen Spiel und leckerem Kuchen den Tag nutzen, um die Festtage für uns abzuschließen und froh nach vorn zu schauen. Auf eine schöne gemeinsame Zeit!

Die Königskerze

Eine Krone als Papiermanschette kann gemeinsam gebastelt und um eine Kerze oder einen Kerzenhalter herum aufgestellt werden. Ich habe hier zwei Vorlagen für Euch, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zum Ausschneiden.

Da die Vorlage farbig ist, kann man sie direkt ausdrucken, gestalten und ausschneiden. Schöner ist es aber, sie auf dünnes Tonpapier oder Bastelfilz zu übertragen. Auf Bastelfilz kann dann noch mit der Nadel trocken aufgefilzt werden.

Die Krone für die Kerze

Um sie für diesen Tag besonders werden zu lassen, kann die Krone

  • beschriftet werden, z.B. mit Wünschen für die Kinder dieser Welt, eigene Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr oder Namen von lieben Menschen, an die wir gern denken und die gerade nicht bei uns sein können – je nachdem, was gerade an solch einem Tage Raum benötigt.
  • angemalt und von den Kindern bunt gestaltet werden

Die Kerze kann gut zusammen mit dem Dreikönigskuchen den Esstisch schmücken.

Dreikönigskuchen: Wer wird König?

Ein schneller Dreikönigskuchen mit versteckter Mandel ist bereits mit fertigem Blätterteig einfach zu zaubern. Rezepte gibt es da einige im Netz, auch für Kuchen aus Hefeteig. Wer dann also das Kuchenstück mit der Mandel erhält, ist König und bekommt die Kerze an seinen Platz gestellt. Er darf sich etwas für die gemeinsame Zeit wünschen (ein Spiel, einen Spaziergang oder eine andere gemeinsame Aktivität).

Geschichte und Stern

Hier ist auch noch mein Blogartikel mit Dreikönigsgeschichte und einem Stern zum Basteln aus dem letzten Jahr.

Ich wünsche Euch einen schönen Dreikönigstag mit Euren Lieben!

Glücksbrötchen für Silvester

Basteln und Backen in einem: In diese Brötchen lassen sich problemlos kleine, selbst gestaltete Glücksbotschaften einbacken. Der Teig ist schnell gemacht und lässt es zu, die kleinen Botschaften in einfaches Backpapier zu verpacken. Mit Papier und Buntstift gestaltet, überstehen sie das Backen unversehrt.

Backen mit Botschaft

Ich liebe ja Überraschungen und gerade eingebackene Botschaften, die man zufällig erwischt, sind ganz nach meinem Geschmack. Doch nach den kalorienreichen Weihnachtstagen mochte ich nichts Süßes mehr. So habe ich diese Milchbrötchen ausprobiert: Sie machen satt, sind vegan und kommen mit 1 EL Zucker aus. Wer es süßer mag, kann ja gern mehr nehmen.

Wie verpacken?

Ich habe zunächst im Netz recherchiert, wie man nun selbst gestaltete Papierbotschaften am besten einbackt. Die meisten Blogger:innen empfehlen Alufolie. Doch das sehe ich als unnötigen Müll. So habe ich Backpapier probiert. Das Stück Backpapier war etwa 4-5 mal so groß wie die Botschaft selbst, die ich zweimal geknickt und dann mit dem Backpapier umwickelt habe.

Die Nachricht kam dann völlig unversehrt aus dem frisch gebackenem Brötchen. Ob dies bei flüssigem Teig auch klappen würde, weiß ich nicht. Ich fand den Hefeteig optimal.

Backen und basteln: eine schöne gemeinsame Stunde

Bei uns war es s: Ich habe den Teig schnell angesetzt und ihn im Ofen gehen lassen. Währenddessen konnten die kleinen Botschaften mit Papier, Bleistift und Buntstiften gestaltet werden. Der Teig ergab bei uns 10 kleine Brötchen, etwa so groß wie Pizzabrötchen. Die waren schnell geknetet, die Botschaften darin versteckt.

Bei der Größe der Brötchen reichten bereits 15 Minuten Backzeit. Zeit zum Aufräumen und Kakao kochen.

Nachdem die Brötchen etwas abgekühlt waren, überraschten uns die Botschaften. Die Brötchen konnten mit verschiedenen Aufstrichen, auch herzhaft, belegt werden.

Probiert es aus, es ist eine schöne Sache für Silvester! Ich wünsche viel Spaß , guten Appetit und einen schönen Jahreswechsel.

Nuss-Nougat-Cookies, schnell und lecker

Nuss-Nougat-Creme geht ja irgendwie immer. Verarbeitet in einem einfachen und schnellen Cookie-Rezept – hier die vegane Variante – hat man in weniger als einer halben Stunde nicht nur wunderbaren Plätzchenduft im Haus, sondern auch schon einen ofenwarmen Genuss.

Winterzeit, Plätzchenzeit – für die ganze Familie

Hier ist das Rezept. Zunächst werden die trockenen Zutaten vermischt, anschließend die Creme sowie Haferdrink und Öl zugegeben. Ich vermische es erst mit einer Gabel, danach lässt es sich auch ganz einfach kneten. Dann werden kleine Taler geformt und auf das Backblech gelegt. Der Ofen heizt in der Zwischenzeit auf 175 Grad (Umluft) vor, die Backzeit beträgt ca. 15 Minuten.

Die einfache Herstellung ist auch sehr praktisch, wenn man mit kleineren Kindern backt. Zum Einen ist die Beschäftigung sehr kurzweilig, zum anderen finde ich es besonders schön, wenn Kinder den Teig direkt in den Händen halten und kneten können, man also keine Ausstecher o.ä. braucht. Eine tolle Feinmotorik-Übung, die sich doch sehr lohnt 🙂

Übrigens sind diese Cookies auch später noch eine wunderbare Möglichkeit, eingeigelte Teenager aus dem Winterschlaf an den Esstisch zu bekommen – oder einfach spontan etwas Leckeres für die Lieben zu zaubern.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit!

Der mit Sternen gedeckte Apfelkuchen

Winterzeit ist Backzeit: Ofenwarm genießen, Plätzchen- und Kuchenduft im Haus. Bei uns sind gerade die winterlichen Jahresfeste – von St. Martin, über Adventsgärtlein bis Dreikönig – mit bestimmten selbstgemachten Delikatessen verbunden. An diesen Traditionen ändert sich auch dann nichts, wenn die Kinder irgendwann älter werden und die Feste nicht mehr aktiv feiern – am Esstisch kehren dennoch die schönsten Erinnerungen zurück.

Passend zum Adventsgärtlein am Wochenende habe ich nun den mit Sternen gedeckten Apfelkuchen, den auch meine Teens noch sehr lieben. Dazu passen übrigens auch die Punschrezepte ganz hervorragend. Beides wird es auch am Freitag wieder bei uns geben, ist schließlich Tradition und wird schon fest erwartet 🙂

Die Zutatenliste für den Kuchen

  • Äpfel
  • (pflanzliche) Butter
  • Dinkelmehl 630
  • Zucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Puddingpulver Vanille
  • (pflanzliche) Sahne
  • Prise Salz

So wird`s gemacht

Download

Du möchtest das Rezept lieber downloaden und ausdrucken? Kein Problem, hier ist es:

Ich wünsche eine genussvolle Adventszeit und viel Freude beim Backen!

Die schnellen Brötchen

In der gleichen Zeit ist man (jedenfalls bei uns) nicht zum Bäcker gelaufen, so schnell sind sie fertig – und die Qualität der Zutaten bestimmt man selbst. Es braucht keinen vorgeheizten Ofen, nur ein paar Handgriffe und man bekommt ofenwarme, duftende Brötchen. Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es nichts Schöneres, wie ich finde.

Ferien- und Wochendmodus

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, während der Backzeit gemütlich den Tisch decken.

Werktags morgens

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, duschen, anziehen, Kaffee kochen, frühstücken, Brotdosen für die Schule packen.

Werktags abends

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, Feierabend genießen.

Hier ist mein Rezept für die leckersten, schnellen Brötchen:

Ich wünsche guten Appetit!

Ferienküche: Kürbis-Zimt-Waffeln

Auch in diesen Ferien habe ich wieder etwas experimentiert, nachdem unser kleiner Garten noch zwei mini Hokkaido Kürbisse hergegeben hat. Doch anstelle des üblichen Kürbiskuchens sollten es diesmal Waffeln sein. Ich liebe Waffelduft im Herbst! So hat sich ein schönes Rezept ergeben.

Nachdem ich den Kürbis geschnitten, gewogen und geraspelt hatte, ging es los, habe ich die üblichen Zutaten eingefügt: Öl, Apfelmus (als Eiersatz), etwas (Vanille-)Zucker, (Hafer-)Milch und Mehl, Natron und Zimt. In der unten stehenden Zusammensetzung hatte der Teig eine gute Konsistenz, brauchte aber deutlich länger im Waffeleisen als eine „einfache“ Waffel. Ich muss aber dazu sagen, dass mein Waffeleisen auch nicht verstellbar ist, was die Temperatur betrifft.

Die Waffeln waren sehr, sehr lecker, aber auch sättigend. Wer das Rezept mit Kindern ausprobiert, sollte die kleinen Herzchen am besten einzeln anbieten.

Wenn es draußen ungemütlich wird, gibt es aber auch kaum etwas Schöneres als frischen Waffel- und Teeduft im Haus und ein gemütliches Beisammensein. Es ist ja auch wieder Kerzenzeit 😉

Ich wünsche Euch eine schöne Herbstmomente!

Erntedank

Heute ist Erntedankfest. Das schöne Getreidefeld, das ich mit meiner Klasse im letzten Spätsommer angelegt hatte und das an Johanni schon sehr hoch stand, hat das Unwetter in den Sommerferien leider nicht überstanden. So haben wir die Erfahrung einer Missernte gemacht – und dabei wiederum gelernt, wie dankbar wir für jede Frucht sein dürfen, die gereift ist und jetzt geerntet werden kann.

Unser Feld Ende Juni

Erdenspeise, Erdenbrot,

unserem Leibe bist du not.

Wenn wir dich mit Freuden essen,

sei der Himmel nicht vergessen,

der in aller Erdenkraft

Wunder wirkt und Leben und schafft.

Heinz Ritter

Erntedankbrot

Passend zum Erntedankfest backe ich ein sehr leckeres Brot und teile gern mit Euch das Rezept.

Zur Vorbereitung werden die Kartoffeln mit Salz gekocht und anschließend mit einer Gabel zerdrückt. Außerdem werden ein großer oder zwei kleine Äpfel gerieben oder geraspelt. Dann verrührt man die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und verknetet es mit dem Mehl und Salz. Auch die Kartoffeln und Äpfel werden mit verknetet. Anschließend ruht alles für mindestens eine halbe Stunde.

Ist der Teig gut aufgegangen, knetet man nochmals mit etwas Mehl durch, so dass man eine gut formbare Kugel bekommt. Daraus formt man dann das Brot und legt es auf ein Backblech mit Backpapier. Es wird mit einem Baumwolltuch zugedeckt und ruht weitere 20 Minuten.

Zu guter Letzt wird das Brot für etwa 40 Minuten – je nach gewünschter Bräunung – im Ofen gebacken. Der Ofen wird nicht vorgeheizt und auf 200 Grad eingestellt. Zudem besprüht man ihn großzügig mit Wasser.

Meine Familie liebt dieses Brot, für das ich mir sehr gerne samstags Zeit nehme.

Ich wünsche guten Appetit!

Ferienküche: Miniwaffel am Fruchtspieß

Wenn Ferien sind, bin ich in der Küche gern auch kreativ und probiere Ideen und Rezepte aus. Gestern wollte ich einmal ausprobieren, ob man „Waffeln am Stiel“ auch mit einem herkömmlichen Waffeleisen zaubern kann. Doch in der Drogerie meines Vertrauens waren die Eisstiele vergriffen. Als Ersatz habe ich dann Holzspieße mit „Griff“ genommen, die oben so ähnlich wie Eisstiele geformt sind. Doch auch so ein Spieß sollte nicht ungenutzt sein….

So sahen die Spieße aus, die ich anstelle der Eisstiele gekauft habe.

Die Idee: So ein Stiel müsse im Knetteig gut halten

Mein jüngstes Kind schwärmt für Waffeln am Stiel. Warum der Stiel die Waffel besser macht, bleibt ein Geheimnis. Bei der Recherche danach fiel mir auf, dass es dafür spezielle Waffeleisen gibt. Also war doch gleich mein Ehrgeiz geweckt, es auch mit einem „normalen“ Waffeleisen zu schaffen. Schließlich haben wir in den Osterferien auch lecker cremiges Eis ohne Eismaschine hinbekommen und – ach ja – das Cookie Dough Eis in den letzten Sommerferien wurde in einer Backform eingefroren.

Dass die Eisstiele im flüssigen Waffelteig wahrscheinlich nicht halten, war dabei meine Vermutung. Zumal das Eisen ja auch nicht ganz schließt mit dem Holzstab am Rand. Die Idee: In der Herbst- und Vorweihnachtszeit machen wir gern einmal Zimtplätzchen aus dem Waffeleisen. dieses Rezept habe ich jetzt abgewandelt, sommerlicher sind doch Zitrone und Vanille.

Zum Rezept

Druckfertig als Download:

Es hat gleich funktioniert und kommt mit wenig Süßungsmittel aus.

Man nehme für ca. 10 – 12 Spieße:

  • 150 g Butter
  • 60 g Zucker bzw. Ersatz
  • 1 Ei oder 2 EL Apfelmus
  • Abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • Einige Tropfen Vanilleextrakt
  • Dinkelmehl

Die Zubereitung

Man verrührt alle Zutaten bis auf das Mehl mit einem Handrührgerät, es entsteht eine dickflüssige Masse. Dieser hebt man dann mit einer Gabel so viel Mehl unter, bis der Teig fest wird. Zuletzt knetet man mit den Händen. Wird der Teig zu einer gut formbaren Kugel, ist er fertig.

Nun zupft man etwa Walnuss große Stücke ab und formt diese zu Kugeln. In diese Kugeln steckt man die flache Seite der Spieße. In mein Eisen passten drei Kugeln auf einmal. Die kleine Waffel am Stiel ist fertig, wenn sie Bräune hat. Sonst ist sie vielleicht nicht ganz durch.

Abgekühlt bleibt der Spieß ja immer noch ein Spieß und sollte auch als solcher verwendet werden 🙂 Wir haben Erdbeeren aus dem Garten und Heidelbeeren aufgespießt. Ich finde, dass frisches Obst am besten passt, aber da sind natürlich der Fantasie und Nascherei keine Grenzen gesetzt.

Der Einsatz

Bei uns war es Nachtisch, zusammen mit leckerem Eis. Denkbar ist aber auch, dass man die Frucht-Waffel-Spieße mit zum Picknick nimmt als Fingerfood. Oder auch einzeln verpackt, wenn in Schule und KiTa eine Geburtstagsleckerei mitgebracht wird. Dekorativ sind die Spieße auf jeden Fall, so dass sie auch auf einem kleinen Buffet viel hermachen.

Schreibt mir gern, wenn Ihr weitere Ideen dazu habt. Ich wünsche guten Appetit.

Leckeres Eis ohne Eismaschine und schnell gemacht

In meiner Familie wird Eis geliebt und besondere Eissorten wecken auch besonderes Interesse. Doch wenn man einmal im Großhandel die Tetrapaks mit „Eigelb“ gesehen hat, die die meisten Eishersteller und Eisdielen ihren Produkten hinzufügen, kann einem schon auch die Lust auf Eis vergehen. Ich habe daher gestern mit den Kindern eine „Eis-Versuchsküche“ gestartet und siehe da: Wir haben ein tolles Eisrezept gefunden, mit dem man kreativ sein kann und das leckeres Eis beschert – und dabei kommt es ganz ohne Eismaschine oder lästiges Rühren zwischendurch aus.

Die Idee von einer „Grundmischung“

Ich hatte gelesen, dass eine dickflüssige Creme aus Sahne und Milch nach dem Gefrieren noch cremig bleibt. Auf dieser Grundlage haben wir dann gestern eine „Grundmischung“ aus Sahne, Milch, Vanillepaste und Agavendicksaft gezaubert, die dann nach Belieben verfeinert wurde.

Unsere Varianten

Idee 1: Himbeersmoothie unterheben – hier braucht man nur noch einen Pürierstab, mit dem man gefrorene Himbeeren und den Saft einer halbe Orange mixt. Die Masse zieht man locker durch die Creme, das ergibt zudem ein schönes Muster. Weitere Möglichkeit zu verfeiner: Die Blüten-Frucht-Mischung meiner Frühlingsrezepte.

Idee 2: Lieblingskekse zerkleinern und unterheben. Das klappt bestimmt auch mit Schokolinsen und zerstoßener Lieblingsschokolade – für die ganz „Süßen“ unter uns….

Idee 3: Haferflocken. Das war natürlich mein persönlicher Favorit (Ihr wisst ja, ich brauche immer meinen täglichen „Haferkick“) – die Grundmischung einfach mit Haferflocken verrühren und fertig ist das leckere Eis. In einem Glas habe ich es allerdings etwas übertrieben mit der Haferflockenmenge. Da wurde die Masse nach dem Einfrieren sehr fest.

Hier das ausführliche Rezept zum Download:

Die Fertigstellung

Einfach ab in den Gefrierschrank: Wir hatten nach 2 Stunden perfektes Eis. Es war nicht nötig, das Eis zwischendurch umzurühren. Es ist möglich, dass das Einfrieren deutlich schneller geht.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • man weiß, welche Zutaten enthalten sind
  • den Grad der Süße kann man ebenfalls selbst bestimmen
  • Herstellung innerhalb von Minuten
  • süßer Vorrat
  • man braucht keine eigene Eismaschine
  • der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
  • man spart Geld, denn die eigene Herstellung ist günstiger als fertig gekauftes Eis.

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spaß bei der Herstellung! Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir auch Eure Ideen und Weiterentwicklung für die Sammlung schickt: montagskind<@>posteo.de

Ein Blick in unsere „Eis-Versuchsküche“

Osterferien – Zeit für süße Ideen

Endlich gab es ihn mal wieder: Den letzten Schultag vor den Ferien. Der Tag, an dem wir unsere Epoche beenden und stolz auf das Geschaffte zurückblicken. Der Tag, an dem die Zeichen auf „heute machen wir`s uns nochmal schön zusammen“ stehen. Der Tag, an dem wir uns bewusst für die Ferien voneinander verabschieden. Im Gegensatz zu den Weihnachtsferien fühlte es sich nicht „abgebrochen“, sondern „rund“ an. Mit großer Zufriedenheit können nun die Ferien beginnen.

Jetzt ist es also Samstag und bei uns zu Hause stieg allen bereits der Plätzchenduft in die Nase. Das war die letzte von drei Generalproben, denn ich habe für Euch frühlingshafte bis sommerliche Rezepte ausprobiert.

Hasenkekse mit Blütenzauber

Es ist ein recht klassisches Mürbeteigrezept, mit Zitronenschale verfeinert. Nach dem Backen mischt man aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser eine Glasur und dekoriert mit der bunten Blüten-Frucht-Mischung. Ein leckerer Hingucker!

Ich habe den Hasenausstecher gewählt, diese Kekse sind aber auch im Sommer lecker zu Tee und Kaffee – dann als Herzchen, Blume und in weiteren Formen.

Die fruchtige Blütenmischung

Bunte Dekoration ist schön, aber Zuckerstreusel dazu nicht wirklich nötig. Bei der fruchtigen Blütenmischung sind Fantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt: Es gibt viele verschiedene getrocknete Blüten zu kaufen, mit einem Dörrgerät lassen sich die kleinen Fruchtstücke zaubern, notfalls auch als Trockenobst kaufen und kleinschneiden.

Der Montagskindkuchen

In meiner „Versuchsküche“ entstanden und für gut befunden. Der Kuchen ist vegan und dank der Verwendung von gemahlenen Mandeln glutenfrei. Wer keine Mandeln verträgt, kann natürlich auch Dinkelmehl o.ä. nehmen. Ob die Menge dann gleich ist, weiß ich aber nicht. Jedenfalls stellte sich heraus, dass der Kuchen am nächsten Tag noch besser schmeckte als ofenfrisch. Er eignet sich daher prima zur Vorbereitung von Feiertagen.

Hier die Rezepte

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren!