Die Einmaleinsreihen mit Fingerübungen

Fingerübungen fördern feinmotorisches Geschick und Konzentration. Man kann sie im Klassenraum gut am Platz machen und dabei finden die Kinder sehr gut zur Ruhe und bleiben ganz bei sich.

Ich habe eine Zeitlang die verschiedenen Übungen erst nach und nach angeleitet und die Kinder für sich ausprobieren lassen. Mit der Zeit gelang es dann, dazu zu sprechen.

In der letzten Rechenepoche haben wir dann anstelle der bisherigen Bohnensäckchenübungen unsere Einmaleinsreihen mit Fingerübungen begleitet.

Wichtig: Wir sprechen immer die Aufgaben mit. Also nicht 2 -4 -6 – 8…. sondern einmal zwei ist zwei. Zwei mal zwei ist vier. Drei mal zwei ist sechs….

Viel Spaß beim Üben und Ausprobieren!

So haben wir die Einmaleinsreihen mit Fingerübungen begleitet.

Fantasiereise in der Martinszeit

Die Fantasiereise des Monats November ist ab sofort für Euch verfügbar – sie ist passend zur Martinszeit geschrieben.

Was, wenn man auf einmal gar nicht zusammen Lieder singen, Laternen basteln, Brezel und Punsch teilen darf? Meine Klasse kann aus bekannten aktuellen Gründen dieses Jahr in der Martinszeit nicht wie sonst zusammen sein. Morgens im Unterricht sind nur acht oder neun Kinder. Aber wir denken aneinander! Wir teilen gute Gedanken und Wünsche – und das feiern wir.

Gute Gedanken öffnen Schranken

Wir wollen aneinander denken und vor Ort wie auch im Homeschooling gibt es dazu eine Fantasiereise. Ich nehme meine Therapieklangschalen mit zur Schule, doch auch die Kinder im Homeschooling werden nicht leer ausgehen.

An die schönen Erinnerungen anknüpfen

Die Geschichte fiel mir vor ein paar Tagen ein und ich habe sie sofort aufgeschrieben. Sie heißt „Die Lichter Deiner Straße“ und führt durch eine vertraute Straße, in der es viele Lichter mit guten Gedanken und Wünschen gibt. Ebenso ist dort Raum, um selbst an liebe Menschen zu denken und mit Ihnen etwas Gutes zu teilen, das unsichtbar ist. In meinem Podcast „Märchen mit Klang“ ist die Fantasiereise als Bonusmaterial gekennzeichnet und kann dort angehört und genossen werden.

Wenn Du sie selbst durchführen oder nachlesen möchtest, ist sie zum kostenlosen Download hier hinterlegt. Ich wünsche eine schöne Martinszeit, eine gute Erholung und viele kraftvolle Gedanken!

Mehr zum Thema Fantasiereisen

hier auf dem Montagskindblog

und noch ein weiterführender Link:

Es erreichte mich der Hinweis vom Projekt „Starke Kids“, das ich mit dieser Verlinkung gern unterstützen möchte. Zugleich gibt es auch weitere Infos über Fantasiereisen.

Starke Kids zum Thema Fantasiereisen

Kinderhände erleben lassen

Die Hände sind es, die das Glück schaffen und den Kummer vertreiben.

Aus Russland
Die Welt be-greifen

Be-greifen

Kinder be-greifen die Welt! Das erste Tor zur Welt ist unser Mund. Hierüber nehmen Säuglinge erstmals etwas aus der äußeren Welt wahr. Doch schon bald beginnen Babies, gezielt auch mit ihren Händen zu tasten, fühlen, greifen und mehr. Alles wird angefasst, in die Hand genommen. So entstehen durch die verschiedensten Materialien an den unterschiedlichsten Gegenständen sehr vielfältige Sinneserfahrungen.

Nach und nach entwickeln Kinder so ein Gefühl für ihre Hände und setzen sie immer gezielter ein. Bis zur Einschulung sollten Kinder sicher einen Stift führen, mit der Schere etwas ausschneiden können, Schnürsenkel binden, viele Fingerspiele kennenlernen und dabei

  1. erfahren, dass ihre Hände sehr nützlich sind und
  2. beim Tätigsein mit ihren Händen sehr sicher sein

Eine sichere Handmotorik macht selbstbewusst

Gerade Unsicherheiten auf dem Gebiet der Handmotorik führen auch häufig zu Unsicherheiten im Selbstbewusstsein und zu Konzentrationsschwierigkeiten. Daher möchte ich hier einige Tipps geben, mit welchen kleinen Tricks man die lieben Kleinen auf diesem Gebiet fördern kann.

Konzentrationsmangel und Unruhe können mit der Handmotorik zusammenhängen

Die Arme und damit die Hände sind die einzigen Gliedmaßen, die frei jederzeit beweglich im Raum sind. Das ist natürlich sehr nützlich, verlangt aber auch eine Menge Steuerung.

Drei Tipps zur Förderung der Handmotorik

Tipp 1: Viel Erdung bei freier Handbewegung

Bei allen Arbeiten am Tisch oder bei Fingerspielen ist es sinnvoll, dass die Füße fest auf dem Boden stehen. Auf einem zu großen Stuhl hängen sie sonst auch noch „in der Luft“ und sorgen für Ablenkung der Handbewegung und Verlust der Konzentration. Meine Klasse steht meist bei Fingerspielen und wenn ich sehe, dass Kinder bei der Arbeit beispielsweise auf einem Stuhl knien, spreche ich sie an, sich auf den Stuhl zu setzen. Tisch und Stuhl müssen zur Körpergröße des Kindes passen!

Tipp 2: Die eine Hand muss tun, die andere ruhen.

Gerade beim Malen oder Schreiben fällt es Kinder oft nicht leicht, sich nur auf die eine Hand zu konzentrieren. Wohin mit der anderen Hand? Kann sie schon das Heft oder Papier halten und ruhig darauf liegen oder wirkt das Kind abgelenkt und fängt immer wieder an, mit beiden Händen herumzuspielen? Dann sollte mit der zweiten Hand unbedingt etwas gehalten werden. Einen Handschmeichler aus weich abgerundetem Stein oder Holz in der ruhenden Hand zu halten, kann da sehr helfen!

Tipp 3: Es im Alltag den Händen nicht zu leicht machen

  • Beim Händewaschen ein Stück Seife anstelle von Flüssigseife verwenden
  • Mit Wachsmal- oder Buntstiften malen anstelle von Filzstiften
  • Kneten am besten mit Knetbienenwachs anstelle von künstlich weich gemachter Kinderknete
  • Schnürsenkel binden statt Klettverschlüsse schließen
  • Hose mit Knopf statt Gummizug anziehen
  • Hände pflegen mit Goldtröpfchenöl
  • Lebenspraktisches erfahren: Im Haushalt mithelfen (Waschbecken putzen, Kuchen rühren …), Handarbeiten beginnen (Strickschneck, flechten…), musizieren (Glockenspiel, Rassel, Kinderharfe…)

St. Martin – lauschen, spüren, klingen

Ein kleines Erinnerungsbild: Unsere selbst gebastelten Laternen in Klasse 1

Die erste Klasse in Musik zu unterrichten, ohne in der Martinszeit die beliebten Lieder zu singen und zu musizieren, erschien mir zunächst als eine größere Herausforderung. Doch glücklicherweise ließ die zündende Idee nicht lange auf sich warten: Klasse 1 erlebt nun die Geschichte mit ersten Bodypercussion-Übungen zur Aktivierung und körperlichen Wahrnehmung. Im zweiten Schritt werden wir dann verschiedene unkonventionelle Instrumente dazu kennen- und spielen lernen und natürlich passende Klänge finden.

Sich selbst spüren und lauschen, wie man selbst klingt – die Kleinen werden so wach und aufmerksam. Diese kleinen Übungen, bei denen man sich selbst spürt, haben aber auch noch weitere Vorteile:

  • Wer zuerst seinen eigenen Körper stimmt, lernt, sich etwas zuzutrauen
  • Das Kind entwickelt ein erstes Gefühl für Bodypercussion, bevor dann später die Rhythmusübungen beginnen
  • Wenn es sich selbst zum „Klingen“ gebracht hat, versteht es, dass auch Instrumente achtsam und mit Gefühl gespielt werden sollten.

Ich habe also die Martinsgeschichte mit eigenen Worten aufgeschrieben und diese kleinen Elemente des Körperklangs zum selber Spüren mit eingebunden. Auch für den späteren Einsatz mit den Klanginstrumenten habe ich meine Notizen und Vorschläge eingefügt.

Ich wünsche viel Freude mit dieser kleinen Übung!

5 Klangkugelspiele für Euch

Klein und allseits beliebt

Einige von Euch haben mich bei Instagram gefragt, wenn ich denn da Schönes mit der Klangkugel mache. Die Klangkugel ist für kleine Spiele da, die Aufmerksamkeit, Konzentration und auch das Gemeinschaftsgefühl fördern – das einfache, gemeinsame Lauschen verbindet und hilft, sich auf die Stunde einzulassen. Es sind ja oft die einfachen Dinge, die bei den Kinder sehr gut ankommen. Die Klangkugel ist jedenfalls sehr beliebt und wenn man sie einmal eine Zeitlang nicht herausgeholt hat, wird auch nachgefragt.

Ich habe Euch mal 5 Klangkugelspiele aufgeschrieben, die man gut mit kleinen Gruppen spielen kann. Ich wünsche viel Spaß dabei und freue mich natürlich auch sehr über Eure Rückmeldungen oder eigene Ideen dazu 🙂

Wenn Ihr die Spiele teilt, vergesst den Link zu mir bitte nicht.

Die Klangkugel in meinem Shop.

Bonus für den Podcast

Jeden Montag erscheint in meiner Podcastreihe „Märchen mit Klang“ ein neues Märchen, das ich erzähle und mit Klängen begleite. Einmal im Monat stelle ich Euch zusätzlich eine Fantasiereise vor. Die erste Fantasiereise wird mit Klangschalen begleitet und heißt „Der Flug zum Regenbogen“. Da ich sie selbst geschrieben habe, kann ich sie Euch hier zum kostenlosen Download anbieten, für all diejenigen, die selbst eine Fantasiereise geben möchten. Bitte seid so fair und nennt die Quelle, wenn Ihr sie benutzt.

Der Flug zum Regenbogen

Meinen Podcast „Märchen mit Klang“ gibt es überall, wo es Podcasts gibt.

Diese Fantasiereise ist die erste Bonusfolge des Podcasts und eine ganz besondere Premiere: Sie hat nämlich sogar ein wenig mit einem Zeugnisspruch zu tun, den ich einer Schülerin für dieses Schuljahr geschrieben habe. Meinen bunter Alltag mit den Kindern liefert so viele schöne Ideen und Inspirationen!

Text und Klang

Der Text der Fantasiereise ist hier zum Download, ich habe auch aufgeschrieben, wann ich welche Klangschale verwende.

Der Podcast ist gespielt mit den Klangschalen Nada Yoga XS, S und M aus unserem
Asteya Shop.

Ich wünsche viel Spaß beim Entspannen, Lauschen und Ausprobieren!

Ich freue mich über Euer Abo oder Sternchen zur Bewertung 🙂

Mehr dazu: Der Klang der Sonnenstrahlen

Das Hörbuch „der Klang der Sonnenstrahlen“ von meiner Schwester und mir bietet eine Fülle von Klängen und Übungen, z.B. aus dem Kinderyoga, dem autogenen Training und mehr. Ein Herzensprojekt und Tipp, nicht nur für Weihnachten.

So klingt die Märchenwelt

Augen schließen, innere Bilder erleben, angenehme Klänge hören – so lässt es sich eintauchen in die Welt der Märchen, Sagen und Legenden.

Mein Projekt für die Herbstferien war der Beginn eines Märchen-Podcasts für Kinder – Märchen mit Klang erzählt.

Im Tonstudio mit „Aurelino“ – der Keim einer Idee

Eins und eins….

Ich erzähle in der Schule gern den besonderen Erzählstoff des Schuljahres – Märchen, Legenden, Sagen – mit Klangbegleitung. Mit entspannenden Klängen lässt es sich gleich besser eintauchen in das Reich der Fantasie.

Und ich höre gern zwischendurch Podcasts, das habe ich in der Coronazeit zu Hause angefangen und mich dabei auch für technische Dinge drum herum interessiert. Mit meinem Sohn habe ich für das Homeschooling ja in dieser Zeit auch schon den YouTube-Kanal „Waldorflehrerin“ angefangen.

Für unser Projekt „Der Klang der Sonnenstrahlen“ war ich dann Anfang Juni 2020 erstmals selbst in einem Tonstudio, wo ich alle Instrumente eingespielt habe. Das war dann wohl der Funke, der das Feuer entfacht hat bzw. den Wunsch, mehr Geschichten mit Klängen für alle zugänglich zu machen und selbst zu produzieren.

Im Rahmen meiner Weiterbildung als Gesundheitspädagogin habe ich mich auch viel mit Entspannungspädagogik befasst und dabei auch begonnen, selbst kleine Fantasiereisen zu schreiben.

All das durfte einige Zeit reifen, als Wunsch weiter wachsen und jetzt in den Herbstferien habe ich – das war dann wohl mein persönlicher Urlaub – meinen Podcast „Märchen mit Klang“ begonnen. Natürlich habe ich zu Hause kein professionelles Tonstudio und kann keine eigene Produktion à la „Klang der Sonnenstrahlen“ auf die Beine stellen. Und doch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit meinem neuen kleinen Podcast-Projekt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronazahlen ist es auch wieder noch ein kleiner Vorrat an „Erzählteil“, falls man einmal zu Hause bleiben muss. Homeschooling sollte ja nicht nur aus einem Sammelsurium von Arbeitsblättern bestehen, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Ein bisschen Seelenfutter in dieser Zeit….

Das soll es sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beim live Vorlesen erlebe ich es hautnah, wie die Kinder zur Ruhe kommen und in die Geschichten eintauchen.

Einige Eltern meiner Klasse haben mir berichtet, dass die Kinder meinen YouTube Kanal während des Homeschoolings auch sehr mochten, weil sie da endlich mal wieder meine Stimme hören konnten. Doch ich hoffe, dass es nicht nur bei den Kindern wirkt, die mich kennen. Es gibt so viele Hörspiele, die voll sind mit künstlichen Soundeffekten und Stimmengewirr. Da ist ein ruhig erzähltes Märchen, begleitet mit Klängen besonderer Instrumente, ein kleines Kontrastprogramm für alle kleinen und auch großen Menschen 🙂

On Air

Die erste Folge des Podcasts ist „Die Bienenkönigin“, unser Einschulungsmärchen. Das weckt natürlich nochmal ganz besondere Erinnerungen. Klanglich wird es begleitet vom Windspiel Koshi Terra und der kleinen Kalimba B5 von Hokema (schaut gern unter http://www.asteya-shop.de nach den Instrumenten oder wendet Euch an mich bei Fragen).

Als Montagskind schicke ich ab jetzt jeden Montag eine neue Folge raus, einmal im Monat kommt dann auch noch eine selbst geschriebene Fantasiegeschichte hinzu, die Ihr auch hier im Blog als Text im pdf-Format herunterladen könnt.

Ich habe dazu in einem Blog eine Podcast-Seite mit Player eingerichtet, der Podcast ist aber auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden: Apple, Spotify, Deezer, Podcast Republic usw.

Ich freue mich sehr, wenn Ihr ihn abonniert und mir ein paar Sternchen hinterlasst. Herzlichen Dank!

Gedanken zum Thema Inklusion

Danke, liebe Aktion Mensch, für dieses schöne T-Shirt!

Das T-Shirt wurde 100 mal verschickt, ich habe auch eines bekommen. Das freut mich sehr, denn ich möchte Inklusion von Herzen gern möglich machen. Kleine, aber feine rechtliche Einschränkung: Ich bin keine Förderlehrerin und habe auch keine*n Förderlehrer*in im Schulalltag an meiner Seite. Aber wenn es mir mein vorgegebener Rahmen möglich macht, bin ich für Inklusion jederzeit bereit. Ich habe viele Fort- und Weiterbildungen gemacht – Lerntherapie, inklusiv unterrichten, AD(H)S-Beraterin. Das alles macht mich zwar nicht zur Förderlehrerin, weitet aber zumindest den Blick.

Jeder Mensch hat etwas, das er gut kann

Das ist in einer Schulklasse deutlich wahrzunehmen. Ja, es gibt Unterschiede. Manchmal auch große. Das eine Kind kann besser lesen, das nächste ist ein*e tolle*r Maler*in, ein anderes Kind wächst mehrsprachig auf, dann kommt der Blitzrechner und dann wieder ein Kind, das sich durch große Hilfsbereitschaft auszeichnet und für andere stets zur Stelle ist. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es ist schön, die verschiedenen Qualitäten aneinander wahrzunehmen. Jeder hat etwas, das er gut kann! Je mehr Vielfalt, desto besser, oder? Die Welt ist schließlich groß und bunt.

Worauf es ankommt

So wie jeder Mensch seine individuellen Qualitäten hat, braucht er einen Ort, an dem er all dies gut entwickeln kann. Unser Tagesablauf lässt viel Raum für gemeinsames Tun und Arbeiten. Lernen mit Kopf, Herz und Hand, das ist unser Programm. Neben lesen, schreiben und rechnen werkeln wir auch viel im Klassenverband, lernen in Bewegung, sind oft draußen. Da kann man viel lernen, von sich zeigen, andere beobachten, mitmachen. Wir sind eine große Klasse. Im Klassenraum gibt es aber keine besonderen Bereiche für Auszeiten und dergleichen. Wir müssen uns manchmal auch aushalten und dabei Konflikte miteinander lösen. Ein einziger Schultag bei uns liefert so viele Eindrücke, die jedes Kind anschließend für sich zu verarbeiten hat.

Der tägliche Anker bin ich als Klassenlehrerin, ich bin jeden Tag da und gebe dem Schultag, der Epoche, dem ganzen Schuljahr eine Struktur und bin somit eine feste Bezugsperson für die Kinder. In dieser starken Position muss und will ich allen mir anvertrauten Kindern gerecht werden. Manchmal brauche ich dabei auch Hilfe, in Form von kollegialen Gesprächen, beratenden Experten, die ein Kind außerschulisch fördern. Oder in Form von anderen Helfern vor Ort – Integrationskräften. Mindestens so wichtig ist der vertrauensvolle Dialog mit den Eltern. Es ist also alles ein sehr komplexes Zusammenspiel, das sich finden und wachsen muss, um eine schöne und gedeihliche Schulzeit möglich zu machen. Gemeinsam kann man viel erreichen.

Erfahrungswerte?

Inklusion ist ein fortlaufender und auch sehr individueller Prozess. Ich lerne auch jeden Tag von den Kindern dazu. Ich habe bis jetzt viele tolle Entwicklungen bei Schüler*innen gesehen und war froh, dass ich etwas für sie tun konnte. Ich musste aber auch schon mal einsehen, dass ich an Schulalltag doch nicht das bieten konnte, was ein Kind brauchte. Meine Klasse, ich als Klassenlehrerin allein, kann sicherlich auch nicht immer jede Aufgabe stemmen. Man sollte aber stets das einzelne Kind im Blick haben.

Was ich mir wünsche, zum Thema Inklusion

Je mehr Angebote, desto besser. Inklusion ist grundsätzlich eine Frage der Haltung und sollte daher auf vielen, am besten auf allen Schultern getragen werden, damit wir vielfältigste Möglichkeiten für Kinder schaffen können, sich zu begegnen, miteinander aufzuwachsen und sich dabei gut zu entwickeln. Jedes Kind sollte seinen Ort finden, an dem es gut aufwachsen kann. Packen wir` s an!

#ÖkoChallengeWoche: Ich mache mit

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

aus Afrika

Im Alltag bewusst und nachhaltig zu handeln, ist eine private Entscheidung, die ich mehr oder weniger nach außen trage. Ich meine damit nicht, dass ich jede*n zu einer nachhaltigeren Lebensweise bekehren muss und will. Ich meine, dass man mir eine gewisse Veränderung ansieht und dass der Wille, diesen Weg zu gehen, nach außen strahlt, ohne dass ich mehr dazu erklären oder sagen muss.

Der Weg zu einer ökologischen Lebensweise ist ein Prozess mit gewissem Vorbildcharakter, denn man kann an mir sehen, dass ich an mir arbeite und dadurch Dinge verändere. Eine Prozess, dessen Anfang ich nicht mehr genau kenne und der garantiert kein Ende findet. Vieles entwickelt sich und ich nehme es an. Neues kommt hinzu, Altes wird verändert oder weggelassen.

Hier in meinem Blog und auf Instagram spreche ich darüber, denn ich teile auch Inhalte nach außen. Die #ÖkoChallengeWoche ist noch einmal eine besondere Aktion dazu,

Über die #ÖkoChallengeWoche

Bei Instagram gehöre ich einer Community an, dem ÖkoLoop, bei der es um genau diesen Veränderungsprozess geht. Man teilt Inhalte, holt sich wiederum Ideen von anderen und kann so Schritt für Schritt einen nachhaltigen, ökologischen Weg gehen.

Im Oktober wollen wir allen zeigen, wie einfach ein nachhaltiges Leben ist! 🌼🍂 Wir gehen dabei mit einem guten Beispiel voran und wollen motivieren und inspirieren.

Ob ÖkoLoop-Mitglied oder nicht, ob ÖkoProfi oder ÖkoAnfänger*in, im Rahmen unserer #ÖkoChallengeWoche sind alle herzlich eingeladen, bei unserer spannenden Aktion teilzunehmen! 🌈 und jeden Tag einen Beitrag zu einem bestimmten Thema zu posten. Bei mir wird es diesen großen Bericht im Blog geben, den ich über einen etwas längeren Zeitraum zu den Themen überarbeite. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass sich für Dich auch die eine oder andere Inspiration findet.

Die Themen der Woche

Montag: Mein Weg zum Öko-Leben
Dienstag: Nachhaltig im Badezimmer
Mittwoch: Nachhaltig in der Küche
Donnerstag: Nachhaltig essen
Freitag: Nachhaltiger Kleiderschrank
Samstag: Nachhaltig Feste feiern
Sonntag: Meine Öko-Inspirationen

Montag: Mein Weg zum Öko-Leben

So lange ich mich zurück erinnere, war das Thema Umweltschutz in meiner Familie präsent und meine Aufmerksam irgendwie darauf gerichtet. Es hat sich dennoch über die Jahre Eingies entwickelt. Als ich über das Thema „Mein Weg zum Öko-Leben“ nachdachte, war mein erster Gedanke: „Heute schaffe ich mehr. Die Kinder sind größer, ich mache zu Hause viel mehr selbst.“ Aber das stimmt so nicht. Auch wenn ich früher kein Waschmittel usw. selbst gemacht habe, ging es ökologisch zu. Meine Kinder hatten Stoffwindeln und Feuchttücher gab es nur unterwegs. Zu Hause gab es schließlich Wasser und Handtücher. Second Hand war mir auch immer sehr willkommen und da gibt es noch viele Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit, die manchmal fast unbemerkt sind. Und genau das ist ja auch die eigentliche Botschaft: Viele kleine Dinge, viele kleine Schritte bedarf es für mehr Nachhaltigkeit im Leben. Ich habe mir daher überlegt, auf genau diese vielen Kleinigkeiten einzugehen, die als Aufwand im normalen Alltag kaum spürbar sind, aber doch ihre Wirkung zeigen.

Dienstag: Nachhaltig im Badezimmer

Weniger ist mehr: Wieviel Plastik spart man, wenn man ein Stück Seife statt Flüssigseife verwendet. Wenn man in der Dusche ein Seifensäckchen nutzt, statt Shampoo- und Duschgelflaschen. Wenn man statt Wattepads auf gehäkelte Baumwollpads zurückgreift. Wenn Zahnbürste, Nagelbürste & Co. aus nachhaltigem Bambus sind – das ist übrigens von Natur aus antibakteriell und ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff. Und dann noch mein Tipp für Badreiniger: Einfach Apfelsinen- oder Zitronenschalen aufbewahren, mit Tafelessig übergießen und ein paar Tage ziehen lassen. Essig Essenz sollte übrigens verdünnt werden, 1:4. Das war´ s schon. Fertig ist der Badreiniger, spart jede Menge Plastik, Chemie im Grundwasser und auch Geld.

Mittwoch und Donnerstag: Nachhaltig in der Küche, nachhaltig essen

Diese beiden Themen hängen ja doch irgendwie zusammen. Alles, was in der Küche ist und zubereitet wird, muss irgendwie dahin kommen und aufbewahrt werden. Hier kommt es also auch auf den ökologischen Fußabdruck an. Der Bioapfel ist nicht sinnvoll, wenn er mit dem Schiff aus Neuseeland kommt und ich ihn mit dem Auto vom Supermarkt abhole. Also hier meine Liste mit sieben kleinen Dingen, auf die man achten sollte und die man mit der Zeit gut in seine Abläufe integrieren kann:

  • Kaufe regional
  • Kaufe möglichst unverpackt oder zumindest ohne Plastikverpackung
  • Fahre mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder gehe zu Fuß, Bewegung ist sowieso gesünder
  • Führe eine Einkaufsliste, so dass sich die Fahrten zum Einkaufen reduzieren und effektiv genutzt werden.
  • Lagere Deine Vorräte in Vorratsgläsern anstelle von Plastikdosen
  • Verzichte auf Lebensmittel, die in der Fabrik hergestellt wurden und aus mehr als 2 Zutaten bestehen. Heißt: Stelle Vieles selbst her.
  • Thema Schulfrühstück: Wie oft knistern die Bäckertüten beim gemeinsamen Frühstück in der Schule und es kommen belegte Brötchen zum Vorschein, die auf dem Schulweg schnell gekauft wurden. Das ist nicht nur teuer, sondern auch gar nicht nötig. Wenn es morgens zu stressig ist, für die ganze Bande einzeln das Schulfrühstück herzurichten, kann man auch das gemeinsame Abendessen dazu nutzen, schon Brote zu schmieren – warum nicht gemeinsam – und Frischkost zu schneiden. In einer guten Brotdrose (Blechdosen sind da hervorragend) und aufbewahrt im Kühlschrank ist das Frühstück auch am nächsten Morgen noch ganz frisch.

Die Klangschalenliebe

Ich setze sehr gern Klangschalen in der Arbeit mit Kindern ein. Darüber möchte ich gern mehr berichten, denn es kamen auch auf Instagram viele Fragen zu dem Thema.

Links sind die drei „Erzählklangschalen“ (ich nenne sie so), rechts ist die Universalschale.

Erzählklangschalen und Universalschale

Ich verwende vier Klangschalen: Drei kleinere, etwas dickwandige Schalen mit hohem Bronzeanteil aus der Reihe Nada Yoga, die aufgrund ihrer verschiedenen Größen drei verschiedene Klänge bieten. Sie können zwischen Zeugnissprüchen oder während Geschichten erklingen. Wenn man etwa ein längeres Märchen erzählt, können an bestimmten Wendepunkten kleinere Erzählpausen mit Klang eingelegt werden. Mit der kleinsten, am hellsten klingenden Klangschale markiere ich den Beginn und den Schluss der Geschichte. Die mittlere und die große Klangschale setze ich zwischendurch ein. Beispiele folgen! Es gibt auch eigene Klanggeschichten, die ich ebenfalls hier vorstellen werde.

Die Universalschale eignet sich für viele schöne Sinnesspiele und hat eben die schon genannte Massagewirkung, was einfach sehr angenehm ist – schon wenn man sie in der Hand hält.

Wie führt man die Klangschale ein?

Bei Kleinkindern und Kindergartenkindern kann man sie in die Mitte eines Kinderkreises stellen und mit einem Tuch verdecken. Dazu wird gemeinsam überlegt, was sich denn da Schönes verbergen könnte. Wenn man die Klangschale dann enthüllt, ist schon Interesse geweckt. Dann geht man herum, schlägt die Schale an und die Kinder dürfen lauschen, evt. auch mit den Fingern schon sehr nah an die Klangschale herankommen und bereits die Schwingung fühlen.

Ältere Kinder haben oft schon in bestimmten Zusammenhängen Klangschalen kennengelernt. Man kann von der Einzigartigkeit einer jeden handgefertigten Klangschale erzählen und von der Schmiedearbeit.

Zur Ruhe kommen – Dos und Don´ts

Klangschalen strahlen Ruhe aus, wenn man sie behutsam anschlägt oder mit dem Reibholz umfährt. Letzteres braucht etwas Übung, gelingt aber dann zuverlässig. Eine geriebene Klangschale zeigt deutlich, warum man im Englischen „Singing Bowl“ sagt. Es ist ein besonderer Klang, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Kein*e Schüler*in ignoriert ihn lange.

Mit dem Schlägel so lange und fest auf die Klangschale einzuhämmern, bis eine unaufmerksame Schülergruppe übertönt wird, ist allerdings nicht angesagt. Wenn ich meine Universalschale hochhebe und durch die Klasse gehe, wissen meine Schüler, dass ihre Chancen gut stehen, eine kleine Klangmassage zu bekommen. Wenn man ruhig auf seinem Platz sitzt und den Oberkörper nach vorn beugt, stelle ich vielleicht gleich die Klangschale kurz zwischen den Schulterblättern ab und das ist eine nette kleine Klangmassage. Auch hierbei wird es automatisch ruhig und der schöne Klang der Schale erfüllt irgendwann den ganzen Raum, während sie von einem Kind zum anderen wandert. Wer keine Klangmassage möchte – was eigentlich nicht vorkommt – bleibt einfach aufrecht sitzen, weiß aber, dass Ruhe angesagt ist.

Anschaffung von Klangschalen und Zubehör

Die kleineren Klangschalen Nada Yoga sind günstig und ein netter Einstieg mit Erzählklangschalen.

Wer sich für die Universalschale von Hess für pädagogische Zwecke interessiert, sollte auf die Himalaya-Qualität zurückgreifen.

Ist Interesse für Klangmassagen geweckt und besteht auch ein therapeutischer Zweck, gibt es von Hess auch Klangschalen in Therapiequalität.

Ein Klangschalenkissen braucht man nicht unbedingt. Man kann eine Klangschale einfach gut auf etwas Stoff stellen oder in der Hand halten. Handarbeitsfreudige Waldis fertigen sich einen selbst gefilzten Untersatz an 🙂

Für die Erzählschalen würde ich ein Reibholz mit Filz oder Leder nehmen, da man damit sowohl die Schalen anschlagen, als auch reiben kann.

Mein Favorit unter den Schlägeln ist bei der Universalschale der doppelseitige Schlägel. Mit der weißen Seite kann man die Schale bei verschiedenen Spielen anschlagen, die dunkle Seite leistet gute Arbeit bei Klangmassagen

Zu guter Letzt freue ich mich, wenn Ihr die Klangschalen im Asteya Shop kauft, mit dem Gutscheincode „Montagskind“ erhaltet Ihr 5 % Rabatt auf Klangschalen und teilweise auch auf Zubehör.