#ÖkoChallengeWoche: Ich mache mit

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

aus Afrika

Im Alltag bewusst und nachhaltig zu handeln, ist eine private Entscheidung, die ich mehr oder weniger nach außen trage. Ich meine damit nicht, dass ich jede*n zu einer nachhaltigeren Lebensweise bekehren muss und will. Ich meine, dass man mir eine gewisse Veränderung ansieht und dass der Wille, diesen Weg zu gehen, nach außen strahlt, ohne dass ich mehr dazu erklären oder sagen muss.

Der Weg zu einer ökologischen Lebensweise ist ein Prozess mit gewissem Vorbildcharakter, denn man kann an mir sehen, dass ich an mir arbeite und dadurch Dinge verändere. Eine Prozess, dessen Anfang ich nicht mehr genau kenne und der garantiert kein Ende findet. Vieles entwickelt sich und ich nehme es an. Neues kommt hinzu, Altes wird verändert oder weggelassen.

Hier in meinem Blog und auf Instagram spreche ich darüber, denn ich teile auch Inhalte nach außen. Die #ÖkoChallengeWoche ist noch einmal eine besondere Aktion dazu,

Über die #ÖkoChallengeWoche

Bei Instagram gehöre ich einer Community an, dem ÖkoLoop, bei der es um genau diesen Veränderungsprozess geht. Man teilt Inhalte, holt sich wiederum Ideen von anderen und kann so Schritt für Schritt einen nachhaltigen, ökologischen Weg gehen.

Im Oktober wollen wir allen zeigen, wie einfach ein nachhaltiges Leben ist! 🌼🍂 Wir gehen dabei mit einem guten Beispiel voran und wollen motivieren und inspirieren.

Ob ÖkoLoop-Mitglied oder nicht, ob ÖkoProfi oder ÖkoAnfänger*in, im Rahmen unserer #ÖkoChallengeWoche sind alle herzlich eingeladen, bei unserer spannenden Aktion teilzunehmen! 🌈 und jeden Tag einen Beitrag zu einem bestimmten Thema zu posten. Bei mir wird es diesen großen Bericht im Blog geben, den ich über einen etwas längeren Zeitraum zu den Themen überarbeite. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass sich für Dich auch die eine oder andere Inspiration findet.

Die Themen der Woche

Montag: Mein Weg zum Öko-Leben
Dienstag: Nachhaltig im Badezimmer
Mittwoch: Nachhaltig in der Küche
Donnerstag: Nachhaltig essen
Freitag: Nachhaltiger Kleiderschrank
Samstag: Nachhaltig Feste feiern
Sonntag: Meine Öko-Inspirationen

Montag: Mein Weg zum Öko-Leben

So lange ich mich zurück erinnere, war das Thema Umweltschutz in meiner Familie präsent und meine Aufmerksam irgendwie darauf gerichtet. Es hat sich dennoch über die Jahre Eingies entwickelt. Als ich über das Thema „Mein Weg zum Öko-Leben“ nachdachte, war mein erster Gedanke: „Heute schaffe ich mehr. Die Kinder sind größer, ich mache zu Hause viel mehr selbst.“ Aber das stimmt so nicht. Auch wenn ich früher kein Waschmittel usw. selbst gemacht habe, ging es ökologisch zu. Meine Kinder hatten Stoffwindeln und Feuchttücher gab es nur unterwegs. Zu Hause gab es schließlich Wasser und Handtücher. Second Hand war mir auch immer sehr willkommen und da gibt es noch viele Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit, die manchmal fast unbemerkt sind. Und genau das ist ja auch die eigentliche Botschaft: Viele kleine Dinge, viele kleine Schritte bedarf es für mehr Nachhaltigkeit im Leben. Ich habe mir daher überlegt, auf genau diese vielen Kleinigkeiten einzugehen, die als Aufwand im normalen Alltag kaum spürbar sind, aber doch ihre Wirkung zeigen.

Dienstag: Nachhaltig im Badezimmer

Weniger ist mehr: Wieviel Plastik spart man, wenn man ein Stück Seife statt Flüssigseife verwendet. Wenn man in der Dusche ein Seifensäckchen nutzt, statt Shampoo- und Duschgelflaschen. Wenn man statt Wattepads auf gehäkelte Baumwollpads zurückgreift. Wenn Zahnbürste, Nagelbürste & Co. aus nachhaltigem Bambus sind – das ist übrigens von Natur aus antibakteriell und ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff. Und dann noch mein Tipp für Badreiniger: Einfach Apfelsinen- oder Zitronenschalen aufbewahren, mit Tafelessig übergießen und ein paar Tage ziehen lassen. Essig Essenz sollte übrigens verdünnt werden, 1:4. Das war´ s schon. Fertig ist der Badreiniger, spart jede Menge Plastik, Chemie im Grundwasser und auch Geld.

Mittwoch und Donnerstag: Nachhaltig in der Küche, nachhaltig essen

Diese beiden Themen hängen ja doch irgendwie zusammen. Alles, was in der Küche ist und zubereitet wird, muss irgendwie dahin kommen und aufbewahrt werden. Hier kommt es also auch auf den ökologischen Fußabdruck an. Der Bioapfel ist nicht sinnvoll, wenn er mit dem Schiff aus Neuseeland kommt und ich ihn mit dem Auto vom Supermarkt abhole. Also hier meine Liste mit sieben kleinen Dingen, auf die man achten sollte und die man mit der Zeit gut in seine Abläufe integrieren kann:

  • Kaufe regional
  • Kaufe möglichst unverpackt oder zumindest ohne Plastikverpackung
  • Fahre mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder gehe zu Fuß, Bewegung ist sowieso gesünder
  • Führe eine Einkaufsliste, so dass sich die Fahrten zum Einkaufen reduzieren und effektiv genutzt werden.
  • Lagere Deine Vorräte in Vorratsgläsern anstelle von Plastikdosen
  • Verzichte auf Lebensmittel, die in der Fabrik hergestellt wurden und aus mehr als 2 Zutaten bestehen. Heißt: Stelle Vieles selbst her.
  • Thema Schulfrühstück: Wie oft knistern die Bäckertüten beim gemeinsamen Frühstück in der Schule und es kommen belegte Brötchen zum Vorschein, die auf dem Schulweg schnell gekauft wurden. Das ist nicht nur teuer, sondern auch gar nicht nötig. Wenn es morgens zu stressig ist, für die ganze Bande einzeln das Schulfrühstück herzurichten, kann man auch das gemeinsame Abendessen dazu nutzen, schon Brote zu schmieren – warum nicht gemeinsam – und Frischkost zu schneiden. In einer guten Brotdrose (Blechdosen sind da hervorragend) und aufbewahrt im Kühlschrank ist das Frühstück auch am nächsten Morgen noch ganz frisch.

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