Waldorfschüler*innen haben sie sowieso parat, auf Bienenwachsbasis sind sie zudem ein unbedenkliches Färbemittel: Unsere Wachsmalblöckchen und -stifte eigenen sich auch hervorragend zum Marmorieren und Bemalen von Ostereiern.
Dabei klappt das Marmorieren am besten, wenn die Eier noch recht heiß und frisch gekocht sind. Dann zerläuft das Wachs sehr schön und kann, wenn es gefällt, auch mit den Fingern verrieben werden. Das sollten aber nur ältere Kinder machen, ggf. dabei auch etwas die Hände schützen.
Bunte Bilder und Verzierungen hingegen können mit den Wachsmalstiften auch auf kalten Eiern gemalt werden. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das können auch schon die ganz Kleinen wunderbar machen.
Endlich gab es ihn mal wieder: Den letzten Schultag vor den Ferien. Der Tag, an dem wir unsere Epoche beenden und stolz auf das Geschaffte zurückblicken. Der Tag, an dem die Zeichen auf „heute machen wir`s uns nochmal schön zusammen“ stehen. Der Tag, an dem wir uns bewusst für die Ferien voneinander verabschieden. Im Gegensatz zu den Weihnachtsferien fühlte es sich nicht „abgebrochen“, sondern „rund“ an.Mit großer Zufriedenheit können nun die Ferien beginnen.
Jetzt ist es also Samstag und bei uns zu Hause stieg allen bereits der Plätzchenduft in die Nase. Das war die letzte von drei Generalproben, denn ich habe für Euch frühlingshafte bis sommerliche Rezepte ausprobiert.
Hasenkekse mit Blütenzauber
Es ist ein recht klassisches Mürbeteigrezept, mit Zitronenschale verfeinert. Nach dem Backen mischt man aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser eine Glasur und dekoriert mit der bunten Blüten-Frucht-Mischung. Ein leckerer Hingucker!
Ich habe den Hasenausstecher gewählt, diese Kekse sind aber auch im Sommer lecker zu Tee und Kaffee – dann als Herzchen, Blume und in weiteren Formen.
Die fruchtige Blütenmischung
Bunte Dekoration ist schön, aber Zuckerstreusel dazu nicht wirklich nötig. Bei der fruchtigen Blütenmischung sind Fantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt: Es gibt viele verschiedene getrocknete Blüten zu kaufen, mit einem Dörrgerät lassen sich die kleinen Fruchtstücke zaubern, notfalls auch als Trockenobst kaufen und kleinschneiden.
Der Montagskindkuchen
In meiner „Versuchsküche“ entstanden und für gut befunden. Der Kuchen ist vegan und dank der Verwendung von gemahlenen Mandeln glutenfrei. Wer keine Mandeln verträgt, kann natürlich auch Dinkelmehl o.ä. nehmen. Ob die Menge dann gleich ist, weiß ich aber nicht. Jedenfalls stellte sich heraus, dass der Kuchen am nächsten Tag noch besser schmeckte als ofenfrisch. Er eignet sich daher prima zur Vorbereitung von Feiertagen.
Gedanken zum Dreikönigstag, mit passender Geschichte und kleiner Bastelei
Am 6. Januar ist Dreikönigstag. Die drei Weisen aus dem Morgenland wurden durch den hell leuchtenden Stern zum Stall nach Bethlehem geführt. Diese Geschichte wird den Kindern gern erzählt oder mit ihnen nachgespielt. Viele krönen den Dreikönigstag dann mit dem traditionellen Dreikönigskuchen, in dem eine Mandel oder Bohne versteckt ist – wer sie mit seinem Kuchenstück bekommt, wird als König gefeiert.
Doch was macht einen König aus?
Auch diese Frage lässt sich mit Kindern spielerisch aufgreifen. Und wer will nicht selbst auch ein König sein? Ich habe mir daher eine kleine Dreikönigs-Geschichte mit gemeinsamer Bastelei einfallen lassen. Man kann damit als Familie wie auch in Kindergarten und Schule an diesem Tag eine schöne und bewusste Zeit miteinander verbringen.
Man findet übrigens weitere sehr schöne Anregungen im Jahreszeitenbuch von von C.Kutik und E. Ott-Heidmann (Herzens-Empfehlung – unbezahlte Werbung!)
Hintergrund….
Die drei Könige schenkten dem Kindlein in der Krippe Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese drei Geschenke sind auch symbolisch zu betrachten. Dabei steht Gold für Weisheit (geistige Stärke), Weihrauch für Opfer und Tugend (physische Stärke: das Geben) und Myrrhe für das Ewige und Unsterbliche (seelische Verbindung) – siehe auch „Jahreszeitenbuch“.
In der kleinen Geschichte zu meiner Bastelei wird dies kindgerecht erzählt.
Hier kannst Du Geschichte und Bastelvorlage downloaden:
Ohne den gelben Stern hätten die drei weisen Könige den Stall von Bethlehem nicht gefunden. Er leuchtete aus weiter Ferne, so dass die drei mit ihrer Karawane viele Tage unterwegs waren. Der Stern war ihnen ein guter Wegweiser. Er stand über dem Stall und zeigte der Welt das Wunder.
Hier kann man mit den Kindern gemeinsam überlegen: Was könnte denn unser Wegweiser sein? Entweder für das neue Jahr oder für uns als Klasse, Gruppe oder Familie. Es wird ein gelber Stern ausgeschnitten und aufgeklebt oder selbst aus Tonpapier oder aquarelliertem Papier gestaltet. Nun darf jedes Familienmitglied etwas auf den Stern schreiben, malen oder auch ein passendes kleines Bildchen, Steinchen usw. aufkleben – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man gemeinsam über den Stern und die drei Könige nachgedacht und gesprochen hat, weiß man auch Monate später noch, was mit jeder Zeichnung, jedem Wort, jedem Bildchen gemeint ist. Der Stern kann anschließend seinen Platz bekommen und die Familie, Gruppe oder Klasse begleiten.
Alle drei Bereiche sollen bedacht werden:
Wer kann unsere Hilfe gebrauchen?
An wen wollen wir denken und ihm liebe Gedanken schicken, auch wenn wir ihn/sie nicht treffen können?
Können wir mit unserem Besitz jemandem eine Freude machen? Ein Spiel verschenken? Eine kleine Geldspende leisten? Kommen die heiligen drei Könige an die Haustür und sammeln Spenden?
Ich wünsche Euch eine gute Zeit und einen schönen Dreikönigstag!
Seit meinem Jahresrückblick gestern habe ich sehr viele Rückfragen zur Montessori Jahreskette bekommen. Daher möchte ich doch noch hier für Euch einen Beitrag dazu schreiben, inklusive Bastelanleitung. Ein schönes Projekt zu Beginn eines neuen Jahres übrigens!
365 bunte Perlen stehen für die Tage, Monate und Jahreszeiten
Das Schöne an der Kette ist, dass die Zeit nicht abstrakt bleibt oder nur im Bild dargestellt ist, sondern dass man jeden Monat, jeden Tag in Form von Perlen auch anfassen, greifen, kann. Auch die Lage eines Monats oder Datums im Jahr lässt sich so hervorragend darstellen und erleben.
Woraus besteht die Kette?
Es ist eine einfache Perlenkette, die aus 365 (Holz-)Perlen besteht – für jeden Tag im Jahr gibt es eine Perle. Und da auch jeder Monat eine eigene Farbe hat, ist jedes Datum des Jahres auf der Kette zu finden.
Wenn Du also die Kette selbst basteln möchtest, brauchst du 365 Perlen in 12 verschiedenen Farben. Idealerweise spiegeln die Farben die Monate – wie auch auf dem Jahreszeitentisch – bzw. die Jahreszeiten wider. Bei meiner Kette sieht das so aus:
Wintermonate: Dezember blauviolett, Januar dunkelblau (-> Beginn der Kette) , Februar hellblau
Frühlingsmonate: März dunkelgrün, April „mittelgrün“, Mai hellgrün
Sommermonate: Juni gelb, Juli goldgelb, August orange
Herbstmonate: September rot, Oktober rotbraun, November rotviolett
Wie beginnt man, mit der Kette zu arbeiten?
Ich hatte sie die erste Zeit lose im Sitzkreis liegen, so dass man sie herumreichen, aber auch in voller Länge ausbreiten konnte. Man beginnt mit den Monaten:
Gemeinsam zählt man mit den Kindern die Monate des Jahres auf und zeigt diese an der Kette.
Dann fragt man die Kinder: „Wer mag mir einmal den März zeigen? Wo finden wir denn den August? Welche Farbe hat denn der Dezember? Zeigst Du mir einmal den Monat, in dem du geboren bist?“ usw. Die Kinder greifen sehr gern zur Kette und suchen den Monat heraus.
So wird auch ersichtlich, warum man den Juni auch „den Sechsten“ nennt oder Oktober „den Zehnten“.
Auch die Jahreszeiten werden klarer.
Die Tage sind das nächste Thema. Die Kinder kennen ja bereits die Wochentage, von denen meist nur die „Werktage“ in der Schule erlebt werden. Jetzt lernen sie, dass ein Monat 30 oder 31 Tage hat bzw. der Februar nur 28 (oder 29). Sie dürfen selbst erforschen, wie sich das verhält. Die Tage in den Monaten zählen. Ich habe bei der Gelegenheit dann gezeigt, wie sich auch mit Hilfe der Fingerknochen an der Hand die Monatslängen ins Gedächtnis rufen kann.
Nun wird allmählich das Datum klarer. Mit dem 4. Mai ist der 4. Tag im Monat Mai gemeint. Man nimmt die Kette, fühlt sie bis zum Monat Mai und zählt dann bis zur 4. Perle. Hier ist übrigens auch schon zu erkennen, dass Schnellrechner vom Monatsende an rückwärts zählen, wenn sie z.B. den 28. Mai zeigen sollen.
Der Fortschritt eines Jahres
Abstrakte Begriffe wie „gestern, heute, morgen, vor einem Monat, in zwei Monaten“ usw. werden nun sichtbar. Wenn man das „heute“-Schild jeden Tag eine Perle weiter setzt, ist auch der Fortschritt des Jahres erkennbar.
Wichtige Tage
Die Kinder meiner Klasse haben letztes Jahr ihre Geburtstagsperlen mit Fotos von sich markiert. Es ist aber auch denkbar, dass man noch mehr anzeigt, etwa
Beginn neuer Epochen
Ferienzeiten
Ausflugs- und Klassenfahrtentermine
und so viel mehr
Wo sollte die Kette hängen?
Tja, meine Kette ist zu lang für den Raum und mit kleineren Perlen ist sie für eine ganze Schulklasse nicht mehr so gut sichtbar. So haben wir sie nach der „Jahresepoche“ als Geburtstagskette genutzt. Am besten würde sie an einer Pinnwand hängen, wo man dann mit Nadeln alles Mögliche anzeigt und jedes Kind einmal an der Reihe ist, das „heute“ – Schild weiter zu setzen.
Die Schilder als Download
Ich habe hier ein Download für Euch mit den Markierungsschildern, wobei auch Schilder noch frei sind. Der Fantasie sind schließlich keine Grenzen gesetzt.
Eine Wochenkette mit 7 Perlen, in den Farben der Wochentage. Das wäre etwas für den Kindergarten. Man könnte hier als Schilder auch zusätzlich Wetterzeichen basteln, die „Wetterbeobachtung“ ist übrigens auch fest in der Montessoripädagogik verankert.
Man kann die Monatsketten auch einzeln als 12 verschiedenfarbige Ketten basteln, die man evt. mit einem Häkchen aneinander hängen kann, um auch einmal das Jahr in voller Länge darzustellen.
Wenn Ihr kreativ geworden seid, würde ich mich sehr über Berichte Eurer Zeit-Ketten freuen.
Am letzten Schultages im Jahr 2019 habe ich meine Klasse mit der Montessori Jahreskette überrascht. Wir wollten das neue Jahr 2020 mit einer „Jahresepoche“ beginnen und die Kette hatte nicht nur eine Perle für jeden einen Tag des neuen Jahres, sondern veranschaulichte auch farblich die Monate und Jahreszeiten.
Wir betrachteten also die Kette und überlegten uns viele schöne Dinge und Wünsche zu jeder Perle, jedem Tag, jeden Monat. Wir suchten und fanden die Geburtstage der Klasse, schauten auf anstehende Epochen…. Mit dieser Kette wurde gleich sehr viel Vorfreude verbunden.
Doch dann kam Vieles anders
Das Leben passiert, während wir Pläne schmieden – ein oft zitierter Satz. Doch für 2020 trifft er ganz klar und deutlich zu. Plötzlich musste ich mir überlegen, wie man eine 2. Klasse im Homeschooling, auf Distanz, unterrichtet. Wenn man bedenkt, dass Waldorfpädagogik über Beziehung funktioniert, ist Distanz ja alles andere als förderlich. Doch es gelang, mit den meisten Familien in gutem Kontakt zu bleiben. Über unsere App und auch einzelne Treffen auf Distanz kam es zu einem guten Austausch. Unser Hund Idefix hatte viele Gassi-Kilometer mit Kindern meiner Klasse am anderen Ende der Leine! Unser Terminkalender war oft sehr voll mit Verabredungen zum Spaziergang – zwar mit etwas Abstand, aber dennoch Zeit füreinander, zum Zuhören und Erzählen, sich wieder wahrnehmen. Wie waren doch die Kinder gewachsen!
Ich selbst habe hunderte Kilometer mit dem Rad hinter mir. Mein Mann hatte Routen für uns ausgetüftelt, um das Lernmaterial zu verteilen. Und manchmal konnte man dem einen oder anderen Kind aus der Entfernung auch einmal durchs Fenster zuwinken.
Über YouTube konnte ich selbst zeigen, wie und was gearbeitet werden soll, so dass die Eltern nicht selbst vor der Herausforderungen standen, wie sie die verteilten Arbeitsmaterialien nun an ihre Kinder herantragen sollten.
Kurz: Viele neue Wege mussten gefunden und gegangen werden, um miteinander in Kontakt zu bleiben.
Das Wiedersehen nach 5 Monaten
Im August war es dann so weit: Nach 5 Monaten war die Klasse wieder als Gemeinschaft zusammen. Das war rückblickend eine sehr intensive, schöne Zeit mit tollen Epochen. Endlich wieder Klänge, Geschichten, Aquarellmalen – die Schöpfungsgeschichte war geprägt von großer Wiedersehens- und Lernfreude. Dies war sogar in der Erziehungskunst nachzulesen.
Unsere Ackerbauepoche ist mit Sicherheit ausufernder geworden, weil auch ich es in vollen Zügen genossen habe, mit den Kindern die vielen schönen Gartenaktionen zu erleben. Mir fällt auch auch heute nichts ein, was da noch gefehlt hätte. Nun wurden also Dinge, die sonst selbstverständlich waren, noch einmal bewusster wahrgenommen – auf beiden Seiten übrigens.
Nach den Herbstferien
Die Zeit nach den Herbstferien zeigte dann, dass nun nach viel praktischer Arbeit und künstlerischem Erleben mehr Kopfarbeit anstand: Rechnen und erste Grammatik standen auf dem Plan, unterbrochen von einer Quarantänezeit, in der wir das Formenzeichnen vorzogen.
Als sich dann noch über den „Lockdown light“ abzeichnete, dass es eng werden könnte mit der Epochenplanung zum Jahresende, haben wir die Epoche zu den Wortarten mit „Rosinas Wolle“ durchgenommen und noch gemeinsam unsere weihnachtliche Wollwerkstatt genossen. Gerade, als jedes Kind seinen kleinen Moosgarten mit selbst gefilztem Schaf fertiggestellt hatte, wurde der nächste Lockdown angekündigt. Die gemeinsame Weihnachtsfeier musste verschoben werden. Das Thema Wortarten wird uns noch weiter beschäftigen.
Jetzt sind Weihnachtsferien
Ruhig wie nie, noch immer im Lockdown. Wir müssen warten, wie es im Januar weitergeht. Trotzdem meine ich: 2021 kann kommen! Wir nehmen diese Herausforderung an und bleiben weiterhin positiv. Mein größter Wunsch für das neue Jahr: Positiv und kreativ mit den Gegebenheiten umgehen, Spaltung verhindern, aufeinander achten. Angst und Wut waren schon immer die schlechtesten Berater.
Ich wünsche allen Leser*innen einen erholsamen Jahreswechsel und viel Optimismus.
Da ist sie nun, die Weihnachtszeit, das Fest der Liebe. Oft als Konsumfest in der Kritik, als Stressfaktor und dieses Jahr im Lockdown.
Das Schönste und Wertvollste ist aber das Unbezahlbare
Was ist Schöner? Das gemeinsame Vorbereiten oder das Verschenken?
Die liebevollen kleinen Weihnachtsfreuden. Was ist eigentlich schöner – das gemeinsame Vorbereiten und Basteln oder das Verschenken an den Festtagen? Ich kann es gar nicht sagen. Dann der Weihnachtsduft in der Küche, aus der Weihnachtsbäckerei. Kerzenduft und Kerzenlicht. Kleine Heimlichkeiten, Überraschungen. Gemeinsam verbrachte Zeit.
Letztendlich machen doch all diese Dinge am Ende die Weihnachtsfreude aus – und die besten Erinnerungen, noch viele Jahre später.
Meine Fantasiereise für den Dezember 2020 ist eine Herzmeditation: Öffne Dein Herz für Liebe, Frieden und Zuversicht.
In meiner neuen Fantasiereise geht es um die Kräfte des Herzens, die im weihnachtlichen Licht der Sterne erneut gestärkt werden. Einfach zuhören und genießen, überall wo es Podcasts gibt oder direkt auf dieser Seite – Wenn Du selbst für Deine Lieben diese Fantasiereise geben willst, ist hier mein Download für Dich:
Wichtiger Hinweis: Solltest Du nach dieser entspannenden Auszeit noch etwas vorhaben, wecke Dich anschließend gründlich auf: Mit frischem Wasser, einem Spaziergang an der frischen Luft und kleinen Reck- und Streckübungen. Solltest Du im Anschluss direkt mit dem Auto fahren wollen, verschiebe lieber die Fantasiereise. Auch während der Autofahrt darf sie nicht gehört werden.
Mein Beitrag für den #waldorfmitmachadventskalender auf Instagram 🙂
Die Mischung ätherischer Öle, die sonst mit Mandelöl im Ölkrug ist, kommt in die Seifenbasis.
Meine Klasse mag ihr Goldtröpfchen-Öl. Daher habe ich mir für den Klassenkalender überlegt, dass die Kinder in diesem Jahr von mir eine selbstgemachte Goldtröpfchen-Seife von mir bekommen. Heißt: Die Mischung der ätherischen Öle, die auch in dem Pflegeöl enthalten ist, kommt diesmal in eine Seifenbasis.
Das ist nicht nur ein sehr persönliches Geschenk – selbstgemacht und vertrauter Duft – sondern auch ein kleine Vorfreude auf das „richtige“ Seifensieden in der anstehenden Handwerkerepoche.
Dieses Rezept ist ein Schnellverfahren, aber für die Seifenherstellung zwischendurch völlig in Ordnung und einfach umzusetzen. Hier für Dich als Download
Seifenfrei, parfümfrei, aus 100 % pflanzlichen und biologischen Ölen
Mischung der ätherischen Öle – ich nehme gern Rosengeranie mit Sandelholz im Verhältnis 4:1 oder zusätzlich Vanille 3:1:1 – oder noch einfacher: eine fertige Mischung.
Bei der Zugabe ätherischer Öle finde ich es sehr wichtig, auf 100 % Bioqualität und Naturreinheit zu achten, da die Öle ja auch über die Haut aufgenommen werden.
optional: Mischung getrockneter Blüten, am besten in Lebensmittelqualität, gern Rose.
Pralinenförmchen, hier: Sternform
Zubereitung
Die Seifenflocken werden im Wasserbad geschmolzen. Ich habe für 30 kleine Seifen ca. 300 g Seifenflocken geschmolzen und etwa 25 Tropfen ätherische Öle hinzugegeben. Das ätherische Öl habe ich direkt in die flüssige Seifenmischung gegeben und gründlich verrührt.
Die Pralinenförmchen habe ich mit der Blütenmischung vorbereitet und dann das flüssige Gemisch in die Form gegossen – fertig.
Klein aber fein! Kaum eine Musikstunde vergeht in den unteren Klassen ohne ein kleines Klangkugelspiel. Meist am Stundenende oder -anfang, zum gemeinsamen Einstimmen oder Ausklang. Alles, was rollt, fasziniert Kinder – ob Ball oder Murmel. Da ist schnell Interesse geweckt. Wenn es dann noch klingt und sich gut anfühlt, passt es prima in das Konzept „Bewegung und Klang“ oder Lauschen. Mit kleinen Mitteln und sehr kurzweilig werden viele kleine Erfahrungsfelder angesprochen.
Einige kennen die Klangkugel ja schon. Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich fünf Klangkugelspiele zum kostenlosen Download hier in den Blog gestellt.
Passend zur Weihnachtszeit habe ich jetzt noch ein weihnachtliches Klangkugelspiel für Euch, wie immer zum kostenlosen Download. Das Spiel lebt auch von der Wiederholung, was besonders jüngeren Kindern gut gefällt.