Schuljahresendspurt in der Coronazeit

Wenn man seine Klasse vor den Sommerferien schon so lange nicht gesehen hat wie die Jahre zuvor nach den Sommerferien nicht. Und die Klasse als ganze Gruppe auch nicht mehr vor den Ferien zusammen sein wird…..

Meine Zeugniszeit

Die letzten Jahre hatten auch bei mir privat ihren ihren festen Ablauf, mit festen Zeugnisschreibezeiten, an denen mein Mann und auch meine Eltern und Schwiegereltern mit den Kindern viel unternommen haben, um mir den Rücken frei zu halten. Dieses Jahr schreibe ich mit Familie um mich herum. Das ändert meine eigenen Abläufe sehr.

Ja, die Kinder werden größer und brauchen mich nicht für ihr Entertainment. Aber wirklich ruhiger wird es dadurch auch nicht. Ungestört ist anders.

Das Gute ist: Die Zeugnissprüche, die ich in diesem Jahr schreibe, fühlen sich genauso reich an wie im letzten Jahr. Also ist die Verbundenheit mit den Kindern meiner Klasse unverändert da und das macht mich wirklich sehr, sehr froh.

Die Familien meiner Klasse

Die letzten Elternabende des Schuljahres sind ja auch immer etwas Besonders. Wenn man zurückblickt auf das, was die Kinder alles geschafft haben. Und ausblickt auf das, was im nächsten Schuljahr alles kommen wird. Wenn die Eltern die gefüllten Schuljahresmappen mit nach Hause nehmen und dort weiter schwelgen können… Dieses Jahr finden die Elternabende online statt und es muss noch irgendwie organisiert werden, wie diese großen, schweren Mappen zu den Familien kommen.

Ja, irgendwie ist alles anders. Wie wird der diesjährige Klassenumzug laufen? Wie die Zeugnisübergabe? Es bleibt spannend – doch ich bin mir sicher: Wir machen das Beste draus!

Yoga in der Schule: Auf geht`s

Mein Instagram-Beitrag zum Yoga-Mondengruß soll Auftankt eines besonders schönen Themas sein. Der Mondengruß selbst eignet sich übrigens auch sehr gut für zu Hause, als kleines Ritual beim Zubettgehen.

Ja, es hat einige Zeit gedauert, bis ich zum Yoga gefunden habe. Aber dann hat es mich gepackt und in meinem Alltag ist Yoga inzwischen nicht mehr wegzudenken. Yoga ist ein wichtiger Baustein für meine Gesundheit und so bin ich unter anderem meine doch recht häufigen und nervigen Nackenschmerzen dadurch losgeworden.

Auch in der Schule, mit meiner Klasse, gehört es seit dem 1. Schuljahr dazu: Denn Yoga, das sind harmonisierende, ganzheitliche Bewegungsabläufe, zusammen mit guten Gedanken und vielseitiger Sinnesschulung. Einfach ideal, um sie in den gemeinsamen Alltag mit einzubinden! Es gibt viele schöne Yoga-Sequenzen, die man mit Schulkindern im Klassenraum machen kann, ohne dass gleich überall die Matten ausgerollt werden müssen. Auch beim Spielturnen ist vieles möglich.

Da es zu diesem Thema einige Nachfragen an mich gibt und gab, werde ich auf jeden Fall noch mehr dazu schreiben und zeigen, versprochen. Wer jetzt schon Inspirationen sucht, dem empfehle ich natürlich sehr gern die Yoga-Bücher meiner Schwester Dr. Daniela Heidtmann: „Yoga, Mond & Sterne“ und „It´s Buddha-Time“ – in jedem Buchhandel lokal erhältlich oder online shoppen unter http://www.asteya-shop.de

Schneckenbänderliebe

Schöne, vielseitige Schneckenbänder sind ein wunderbares Spielzeug: Eine Anleitung gibt es bei Sandra. Häkeln kann man sie als Zweitklässler schon selbst!

Allseits beliebt sind Schneckenbänder.

Schulkinder können beim Ein- und Ausrollen das „Gespräch einer Schnecke mit sich selber“ von Christian Morgenstern sprechen.

Gespräch einer Haus-Schnecke mit sich selber

Soll i aus meim Hause raus? 
Soll i aus meim Hause nit raus? 
Einen Schritt raus? 
Lieber nit raus?
Hause nit raus –
Hauseraus
Hausenitraus
Hausenaus
Rauserauserauserause … 

Chr. Morgenstern

Ist das Schneckenband erst einmal ausgerollt, lassen sich viele schöne Dinge damit machen. Hier nur 5 Ideen, Kinder kommen von selbst auf so viel mehr.

  • im freien Spiel: Pferdeleine, Haustür, Murmelspielfeld, Stirnband oder Hundeschwanz beim Verkleiden und so viel mehr.
  • „Montagsmaler“ spielen, indem man Bilder legt.
  • Hilfe beim Formenzeichnen: Die Form zuerst mit dem Schneckenband legen, dann mit dem Finger immer wieder abfahren und schließlich malen.
  • Spiegelspiel für mindestens 2 Spieler: Das Band wird zum Spiegel, ein Kind stellt sich vor den Spiegel, das andere Kind ist das Spiegelbild
  • Start oder Ziellinie beim selbst gebauten Parcours

Viel Spaß mit den unzähligen Möglichkeiten des Schneckenbands!

Warum Kinder nicht (zu-)hören

Sooo wahre Worte von Jesper Juul. Und eine der Antworten auf die Frage: Warum hört mein Kind eigentlich nicht zu? Meine Gedanken dazu:

  • Kindern wird so unendlich viel „verkopft“ erklärt – selbst der „Erklärbär-Style“ ist dabei nicht kindgerecht, denn: In den ersten Lebensjahren lernen die Kleinen am besten durch Nachahmung. Einfach auch tun, mit tun, selbst ausprobieren. Und wenn sie etwas wissen wollen, dürfen sie gern auch erst einmal Vermutungen anstellen und ihre kindliche Phantasie bewegen – oder schlichte, einfache Antworten bekommen.
  • Moralische Themen – was sich gehört und was nicht – erlernt man ebenso durch positive Vorbilder, die zeigen, wie es geht. Ehe man einem Kind direkt sagt, was es falsch gemacht hat und was es tun soll, schaut man, ob es nicht auch über eine Erzählung und Geschichte klappen kann. In der Waldorfpädagogik wird auf sinnige Geschichten, Fabeln und Märchen zurückgegriffen.
  • Manchmal ist die Ansprache auch zu „erwachsen“, insbesondere Ironie und bestimmte Anspielungen verstehen Kinder nicht.
  • Viele Erwachsene neigen dazu, im Sinne einer demokratischen Erziehung die Kinder im Alltag immer wieder vor kleinere Entscheidungen zu stellen: Welches T-Shirt möchtest Du anziehen? Möchtest Du zum Frühstück lieber Tee oder Kakao trinken? Sollen wir lieber im Park oder am See spazieren gehen? Auch, wenn man es den Kindern nicht direkt anmerkt: Es überfordert sie. Sie sehnen sich nach klaren Vorgaben. Und nicht selten stellen sie irgendwann auf „Durchzug“.
  • Letztendlich ist das Hören und Zuhören mehr als biologischer Vorgang, sondern hier sind gleich mehrere Sinne gemeinsam aktiv. Und so endet es bei meinem Steckenpferd und dem zentralen Thema der Kindlichen Entwicklung: Die Schulung der 12 Sinne. Auf Instagram habe ich bereits eine Serie dazu veröffentlicht. Ich werde im Laufe der nächsten Wochen die Inhalte noch etwas ausführlicher und mit Übungungen zur Sinnesschulung hier auf meinem Montagskindsblog ebenfalls veröffentlichen.

Wenn die Schule wieder öffnet….

…stehen diese 5 Dinge auf dem Plan

Ich werde meiner Klasse begegnen wie vor der Schließung: Positiv zugewandt, zuversichtlich, unterstützend, anteilnehmend. Die Kinder waren lange Zeit nicht in der Schule und werden ihre Klasse nicht so vorfinden wie sie am Tag der Schließung war. Das wird aufregend und beeindruckend sein. Doch ich möchte so viel von dem bewahren, was eine liebevolle Lernatmosphäre braucht. Trotz vieler neuer Sicherheitsvorkehrungen.

1. Zeit für gute Gewohnheiten: Wir werden uns mit dem Morgenspruch begrüßen, ein neues Ankommensritual einführen (Hände waschen und mit Zauberöl pflegen) und wir hören endlich wieder unsere Zeugnissprüche. Viele Gelegenheiten gibt es dazu ja ohnehin nicht mehr in diesem Schuljahr.

2. Zeit für die Gemeinschaft: Wir werden einen ausführlichen Morgenkreis haben, wo viel erzählt, gezeigt und wieder voneinander wahrgenommen werden kann.

3. Zeit für Spiel und Bewegung: Das geht auch mit Abstand. Kleine Yogaübugen am Platz, Fingerspiele, Ratespiele und mehr.

4. Zeit für Künstlerisches: Abhängig vom Wetter werden wir Aquarellmalen, Plastizieren oder etwas Schönes basteln.

5. Zeit für die Unterrichtsthemen und für`s Erzählen: Homeschooling geht ja weiter. Live und vor Ort können die Kinder zeigen, was sie erarbeitet haben und ich kann bei der Gelegenheit auch eine Geschichte erzählen, die thematisch an das Homeschooling anschließt.

Schule als Softskill

Kunst, Bewegung, Miteinander – nichts anderes wird an diesen wenigen Tagen, die uns bis zu den Sommerferien noch verbleiben, auf dem Plan stehen. Ganz viel Seelenfutter, Freude, Wertschätzung. Ich sehe es so, dass die aktuelle Situation besonders für die Kinder äußerst belastend ist – auch wenn ich natürlich voll verstehe und unterstütze, dass wir gesundheitlich vorbelastete Menschen unbedingt schützen müssen. Machen wir es bestmöglich für die Kinder. Durch die wenigen Tage, die wir noch miteinander haben werden bis zu den Sommerferien wird das Homeschooling ja kontinuierlich durchlaufen. Zu Hause kann man weiter an seinem Heft arbeiten, die Schule ist in diesen Zeiten ein Softskill !

Homeschooling oder: Fliegen lernen im freien Fall, Teil 2

YouTube – ein neuer Weg im Homeschooling

Eltern berichteten mir also, wie sehr sich die Kleinen gefreut hatten, endlich meine Stimme wieder zu hören und etwas Vertrautes zu erleben. Mein erstes, freiwilliges YouTube-Angebot wurde sehr gut angenommen und bot auch für mich eine Möglichkeit, die Kinder direkt so anzusprechen, wie sie es von mir auch kennen.

Nachdem die Etappe bis zu den Osterferien geschafft war, erwartete ich mit Spannung eine politische Entscheidung über den Wiederbeginn des regulären Unterrichts. Und irgendwann war klar: Es wird auf lange, lange Sicht keinen Unterricht mehr geben, wie wir ihn bis dato im Klassenverband hatten. Wir müssen langfristiger denken, mit Homeschooling (-Anteilen). Umso wichtiger wird es sein, dass sich auch hier bei allen Beteiligten Routinen einstellen und eine Vorgehensweise entwickelt wird, mit der alle Familien gut zurechtkommen. Ich brauchte dafür unbedingt noch etwas Zeit bis zur heiß ersehnten „Franziskus-Epoche“, ein Highlight im 2. Schuljahr!

YouTube als täglicher Homeschooling-Begleiter

Nach den Osterferien ging es dann erst einmal los mit einer kleinen Schreib-Epoche. Um das Schreiben und die ersten Rechtschreibstrategien – jede Silbe hat einen „König“ (Vokal) und es gibt Hörwörter, Nachdenkwörter und Merkwörter – nochmals zu wiederholen, setzte ich Homeschooling-Material von Labbé ein (Miniwörterbücher – Werbung, da Namennennung, unbeauftragt und unbezahlt, aber eine Empfehlung). Diese konnte man einzeln und selbsterklärend bearbeiten: Jeden Tag zu einem Thema das Wörterbuch malen und basteln und die Wörter sorgsam ins Epochenheft übertragen.

Die Kinder und Eltern bekamen von mir die Wörterbuch-Kopien und Epochenhefte geliefert, dazu wieder ein Plan, was wann an der Reihe ist. Gleichzeitig zeigte ich täglich bei YouTube in einem kleinen Film, wie ich selbst auch die Wörter ins Epochenheft schrieb und brachte den Inhalt der Wörter und ihre Schreibweise auch in einen Sinnzusammenhang. Nach wenigen Tagen arbeiteten alle Kinder der Klasse parallel zum täglichen YouTube Film von mir. Ich versuchte, die Folgen so zu gestalten, dass es aus pädagogischer Sicht vertretbar war: Gleicher Aufbau einer jeden Folge, wenig wechselnde Bilder, direkte und liebevolle Ansprache.

Hilfreich für die Homeschooling-Routine

Die Kinder konnten sehr gut und sehr selbständig damit arbeiten. Zudem fühlten sie sich direkt von mir angesprochen – das ist natürlich so ganz anders, als wenn ich alles in Eltern-Emails erkläre und anschließend dann nur die Eltern in meinem Namen mit den Kindern sprechen und sie arbeiten lassen. So zogen schnell in alle Familien die YouTube-Minuten fest in den Tagesablauf ein. Das Gute ist ja auch, dass es zeitungebunden ist. Ich habe sogar gehört, dass Kinder auch ältere Folgen nochmal gern schauen. Bisher haben mir die Eltern ausnahmslos rückgemeldet, dass es sehr hilfreich und entlastend sei bei aller täglicher Anstrengung zu Hause, eigenem Homeoffice usw. Auch ich habe meinen festen Platz im Tagesablauf mit dem YouTube-Unterricht.

Digitale 2. Klasse: Gut reflektieren und hinterfragen!

Wenn aber so gar keine Kritik kommt, gerade beim Einsatz eines digatalen Mediums in dieser Altersklasse, bleibt es immer meine Hauptaufgabe, täglich und wöchentlich weiter selbst zu reflektieren und das, was ich da tue zu hinterfragen….

Fortsetzung folgt: Die Planung der Franziskus-Epoche mit Hilfe von YouTube

Homeschooling oder: Fliegen lernen im freien Fall – Teil 1

Unser letzter Morgenkreis für lange Zeit

Es war Freitag, der 13. März 2020. In den Tagen zuvor deutete sich schon an, dass es evt. zu Schulschließungen kommen könnte – was zu dem Zeitpunkt aber irgendwie auch so unwirklich schien. Als auch eine gewisse Corona-Sorge bei meinen Kleinen aufkeimte, war ich sehr bemüht, beruhigend mit der 2. Klasse umzugehen. In unserem letzten Morgenkreis fragten die Kinder unter anderem, wie gefährlich denn wohl „Corona“ sei, sorgten sich auch um ältere Lehrerinnen der Schule und fragten genauer nach, warum wir eigentlich seit einiger Zeit diesen „Coronagruß“ mit den Füßen beim Hereinkommen in den Klassenraum machten – anstelle des morgendlichen Handgebens.

Ansonsten war es ein Schultag wie jeder andere auch, die Spiele und Übungen rund um die 4er Reihe des kleinen Einmaleins hatten die Zeit wie im Flug vergehen lassen. Zum Abschied deutete ich aber an: „Es kann sein, dass wir uns am Montag vielleicht doch nicht sehen. Es schließen nämlich manche Schulen, damit die Menschen gesund bleiben. Wir müssen abwarten, was sein wird.“ So ging ich recht entspannt mit den Kleinen auseinander. Da ich es mir immer noch nicht vorstellen konnte, dass dies der letzte Schultag für eine lange Zeit sein sollte, dekorierte ich noch etwas den Jahreszeitentisch um. Eine Mutter kam für den wöchentlichen Putzdienst. Dann ging ich in die Aula, wo mein Sohn für das 8. Klass-Spiel probte und schaute, ob ich meinem Kollegen in dieser heißen Phase – kurz vor den Aufführungen – noch mit kleinen Dingen helfen konnte.

Die Meldung von der Schulschließung

Mittags saßen wir auf dem Rückweg von der Schule im Auto und im Radio hörten wir, dass bis zu den Osterferien alle Schulen in NRW geschlossen bleiben würden. An diesem Nachmittag setzte ich mich an den Schreibtisch und schrieb einen Wochenplan, wie meine Einmalseins-Epoche in dieser Zeit als Homeschooling weitergeführt werden konnte. Zum Glück hatte ich die ersten vier Reihen schon nach einem bestimmten Schema und im Dreischritt eingeführt, so dass dies zu Hause fortgesetzt werden konnte. Mit Tages- und Wochenplänen für die Zeit bis zu den Osterferien und die Bitte an die Eltern, mir Rückmeldungen aller Art zu geben und sehr gern Fragen zu stellen, hatte ich gefühlt einen großen Teil des Homeschoolings erst einmal sichergestellt. Nur blieb die Frage: Wie kann Homeschooling funktionieren, wenn doch das Lernen in der 2. Klasse von der Nachahmung geprägt ist??

Lernen mit Nachahmung und YouTube

Schon bald zeigte sich in den Elternmails und -telefonaten sehr deutlich, dass die Kinder besonders den rhythmischen Teil am Morgen vermissten. Nach einiger Überlegung richtete ich meinen YouTube-Kanal „Waldorflehrerin“ ein, wo ich drei Gedichte zum Mitsprechen, unser vertrautes Flötenritual und ein Lied zum Mitflöten anbot. Mein Gedanke zu dieser Zeit war: „Wenn jemand sein Kind nicht vor den Bildschirm setzen möchte, muss er das selbstverständlich nicht. Der YouTube-Kanal ist nur ein Angebot, eine Erinnerung für die Kinder an den rhythmischen Teil.“

So reagierten Eltern und Kinder

Nachdem die ersten Videos online gingen, kam es zu einer Resonanz, die ich nicht für möglich gehalten hatte. Schließlich ist ein digitales Angebot für Zweitklässler nicht gerade unkritisch zu betrachten. Eltern berichteten mir, wie sehr sich die Kleinen gefreut hatten, endlich meine Stimme wieder zu hören und etwas Vertrautes zu erleben. Mein YouTube-Angebot wurde sehr gut angenommen und bot auch für mich eine Möglichkeit, die Kinder direkt so anzusprechen, wie sie es von mir auch kennen.

Seitdem wachse ich hinein in das Thema: Digitales Homeschooling in der 2. Klasse. Fortsetzung folgt!

Ein Montagskind

Montagskind, das hört sich vielleicht etwas nach Pechvogel an. Tatsächlich bin ich aber an einem Montag im Mai geboren, heiße Nadine und finde, dass ich ein ziemlicher Glückspilz bin. Ich habe schließlich ein Samstagskind gefunden, das perfekt zu mir passt und bin Mutter eines Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstagskindes. Wir leben in einer Kleinstadt am Rande des Ruhrgebietes, mit zwei kleinen Hunden im Haus und einer Gruppe Meerschweinchen im Garten. Auch mein Beruf als Klassenlehrerin an der Waldorfschule passt sehr zu mir, aber dazu bald mehr. Das Beste aber ist, dass ich meine Leidenschaft für` s Schreiben mit diesem Blog und anderen Publikationen noch weiter aufleben lassen kann. Vom Sternzeichen her ein Zwilling, liebe ich es vielseitig.

Zu meinem Werdegang: Ich habe an der Bochumer Ruhr-Uni Germanistik und Sozialwissenschaft studiert und anschließend noch Waldorfpädagogik in Witten-Annen. Da mir auch die Gesundheit, insbesondere von Kindern, ein wichtiges Thema und sehr bedeutsam für die Arbeit mit ihnen ist, habe ich an der Europäischen Fachschule für Naturheilkunde eine 2-jährige Weiterbildung zur Gesundheitspädagogin gemacht und erst vor kurzem abgeschlossen. All dies spiegelt sich in meinem Tun und Schaffen wider.

Natürlich gibt es auch bei mir als Montagskind Höhen und Tiefen, ich bin aber von Natur aus Optimistin und habe diesen Blog nicht angefangen, um mich im weltweiten Netz über irgendetwas zu beschweren, sondern ausschließlich, um Dinge zu zeigen, die gut sind, tolle Ideen zu teilen und Gleichgesinnte zu finden, die sich austauschen wollen. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß auf meinem wachsenden Blog!

Mitglied im Europäischen Verband für Naturheilkunde e.V.

Instagram, YouTube, Bloggerin

Bloggerin? Bloggerin!

Ja, ich schreibe gern und immer schon. Kindergeschichten, Lange Elternbriefe – Fluch und Segen – , Zeugnissprüche und Vieles mehr. Und besonders jetzt, seit ich durch Corona viel zu Hause bin. Das Schreiben hat einen festen Platz in meinem Tagesablauf.

Mit Instagram fing es an

Nach der Schulschließung habe ich mich zunächst mehr auf Instagram umgeschaut und auch mehr eigene Beiträge geschrieben. Seit einigen Monaten habe ich dort meinen Account als Waldorflehrerin. Meiner Meinung nach ist Instagram als soziales Netzwerk wirklich empfehlenswert –  sehr inspirierend und der Umgang untereinander ist echt freundlich – in meinen Augen schon etwas Besonderes, wenn man nur virtuell miteinander umgeht. Dazu findet bei Instragram ein großer Austausch von Informationen und Ideen statt, was mich persönlich in den letzten Wochen so richtig gut an das Thema Homeschooling herangeführt hat. Sehr gerne habe ich auch eigene Beiträge zur Waldorfpädagogik geschrieben und mich immer weiter vernetzt.

Homeschooling mit YouTube

Ich bin Lehrerin einer 2. Klasse. Die Kinder lernen von mir, indem ich die Dinge zeige. Ich spreche vor, sie sprechen nach und sprechen mit. Wir spielen, singen, musizieren, überlegen und tun gemeinsam an unserem Thema – jeden Tag. Der Unterricht in diesem Alter ist so viel mehr als vor einem Aufgabenblatt zu sitzen! Und auch ein Aufgabenblatt ist für Kinder in dem Alter nicht unbedingt selbsterklärend. Da muss man schon einmal zeigen, wie man selbst an die Aufgabe herangeht.

Mit Hilfe meines 14-jährigen Sohnes habe ich daher mit YouTube angefangen. Zunächst habe ich Gedichte vorgesprochen und Flötenübungen gemacht. Jetzt ging die erste kleine Schreibepoche zur grundlegenden Rechtschreibstrategie „Hörwort, Nachdenkwort und Merkwort“ online. Und das gab so positive Rückmeldungen aus der Elternschaft, dass ich dies weiter verfolgen werden. 

Jetzt auch noch ein Blog

Einen Blog zu starten, erscheint mir ziemlich praktisch. Ich kann Material zum Download anbieten, Videos einbetten und noch etwas ausführlicher schreiben als auf Instagram – ich schreibe ja gerne. 

So kann mich mich weiter austauschen, vernetzen, Interessierten einen Einblick in die praktische Waldorfpädagogik und meine Arbeit als Klassenlehrerin geben und noch mehr.

Was daraus wird? Warten wir´s ab.

Euer Montagskind