Ich denke mir eine Zahl

Ein Spiel aus der Schule – auch im Homeschooling

Dieses Spiel hat es aus der Schule ins Homeschooling geschafft, denn es lässt sich leicht über Video zeigen. Es funktioniert so:

Man überlegt sich eine Zahl und dann gibt man Hinweise, um sie zu beschreiben.

  • Zwischen welchen Zahlen liegt sie
  • ist sie zwei- oder dreistellig (oder mehr….)
  • ist sie gerade / ungerade
  • … was eben Zahlen so für Eigenschaften haben können und mit den Kindern bereits besprochen wurde.

Wichtig: Man beschreibt einen Zahlenraum („die Zahl liegt zwischen 30 und 40“), d.h. es kommen mehrere richtige Antworten in Frage, aber nur eine kann der „Glückstreffer“ sein. Man braucht für dieses Spiel also nicht nur ein Zahlenverständnis, sondern auch eine Portion Glück. Letzteres macht dieses Spiel als Einstiegsübung in der Schule so interessant – nicht nur für die Kinder.

  • Viele Kinder können drangenommen werden, um ihre Antwort zu sagen – dabei wird es nicht langweilig.
  • Die Kinder kommen nicht in die Situation, sich irgendwie aneinander zu messen, sondern freuen sich eher darüber, wer nun bei der Auflösung ein Glückspilz war. Das ist entlastend, wenn Ergebnisse oder Vermutungen vor der ganzen Klasse gesagt werden.
  • Dadurch steigt die Beteiligung und auch zurückhaltende Kinder melden sich hier gern.
  • Eine falsche Antwort trifft die Kinder also nicht so hart (DAS mathematische Problem überhaupt: Es gibt ja sonst nur richtig oder falsch, nichts dazwischen. Fehler führen schnell zu Entmutigung)
  • Ich kann anhand der Antworten sehr gut sehen, wie das mathematische Verständnis der Kinder gereift ist, es ist also auch ein wenig „Diagnostik“.

Probiert es aus, es funktioniert in allen Zahlenräumen und Altersklassen!

Kopfrechnen mit Mathi und Ziffikus

Jetzt haben die beiden auch Ferien – und eigentlich ist es auch Zeit für den Ruhestand, so kurz vorm 3. Schuljahr: Ziffikus und Mathi, der Zahlenzauberer und der Mathefuchs. Viele Unterrichtsstunden fingen mit ihren Geschichten und Abenteuern an. Meist hat Ziffikus mit den Zahlen und Mengen herumgezaubert und Mathi hat mit den Kindern gemeinsam seine Tricks durchschaut. Mathi hat die Kinder auch gern Mengen schätzen und erleben lassen. Er war seit der ersten Klasse dabei.

Zwei lustige Wichte verbreiten Freude am Kopfrechnen

Viele wichtige Grundlagen haben die zwei an die Kinder herangetragen und täglich mit ihnen geübt. Das war auf jeden Fall ein sehr freudiger Beginn der gemeinsamen Arbeitsphase!

Darum ist das Rechnen schnell mit Angst besetzt

3 + 5 = 8. Das ist die einzige, die richtige Lösung dieser Aufgabe. Nur knapp daneben, 7 oder 9, ist falsch, auch nicht ein bisschen.

In keinem anderen Schulfach ist ein Arbeitsergebnis daher so eindeutig richtig oder falsch. Ein falsches Ergebnis zu liefern, kann die Lernfreude dämpfen. Wer gefühlt zu häufig eine falsche Antwort parat hat, der fühlt Versagen, wird gehemmt, frustriert und blockiert im schlimmsten Fall. Damit müssen wir Lehrer umgehen.

Diese 3 Dinge müssen stimmen

Zum einen ist es wichtig, eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der falsche Antworten vorkommen dürfen und die Kinder nicht etwa ausgelacht werden. Und es ist wichtig, das Zustandekommen eines Ergebnisses, das nicht richtig ist, nachvollziehen zu können. Nur dann kann man dem Kind helfen und es letztendlich schaffen, einen Weg zu finden, dass ein Kind auch ein Erfolgserlebnis beim Rechnen verspürt. Auch Kinder mit Rechenschwäche sollten in jeder Stunde auf positive Weise zum Zuge kommen, ebenso wie kleine „Matheprofessoren“ – eine wahre Kunst, die immer wieder neu aufgegriffen werden muss.

Kopfrechnen mit Mathi und Ziffikus

Für mein Homeschooling, das auch bei Präsenzunterricht zur weiteren Förderung gern hinzugezogen werden darf, bereite ich gerade eine kleine YouTube Reihe mit verschiedenen Kopfrechenübungen vor. Was immer in den nächsten Wochen und Monaten passiert – ich will vorbereitet sein.

Die Materialien, Videos und pdfs, werde ich in meinem Blog nach und nach veröffentlichen – es lohnt sich also, ihn zu abonnieren 🙂

Liebe Grüße vom Montagskind