Mit Waldi Waldmaus kann man rechnen

Ein Gastbeitrag von Frauke Beckers,
Waldorflehrerin und Gründerin des Verlags WachsMalBlöckchen

Kleines Vorwort vom Montagskind: Waldi Waldmaus leistet mir und den Kindern neuerdings im Förderraum Gesellschaft und ich bin sehr angetan von ihr. Sie ist liebevoll handgenäht und bringt ein nachhaltig produziertes Rechenheft aus Graspapier mit, mit dem sich wunderbar arbeiten lässt. Ich habe daraufhin Frauke Beckers erneut als Gastautorin eingeladen. Diesmal schreibt sie also über ihr ganz besonderes Projekt Waldi Waldmaus.

Waldi ist in unserem Förderraum eingezogen und es scheint ihr zu gefallen……

Wenn das Rechnen keine Freude macht….

Warum bloß ist das Rechnen lernen für viele Kinder ein Graus? Manchmal liegt es an eigenen negativen Schulerfahrungen von Eltern und LehrerInnen, die sich auf die Kinder übertragen und manchmal ist die Lehrmethode einfach nicht die passende für das Kind. So kommt es, dass es Kinder gibt, die schon im 1. Schuljahr sagen: „Rechnen kann ich nicht!“ oder „Mathe ist doof!“.

Auch in Waldorfschulen tun sich einige LehrerInnen schwer damit, den Umgang mit Zahlen altersgemäß und ehrlich begeistert zu vermitteln, denn die Mathematik ist ein logisch und klar aufgebautes Fach und mathematische Aufgabenstellungen bieten häufig augenscheinlich nicht viele Möglichkeiten für einen freien, individuellen und kreativen Lösungsansatz. Meistens ist die Lösung fest vorgeschrieben und den LehrerInnen und Eltern auf einen Blick klar. Für die Kinder ist es dann nicht selten frustrierend, wenn ihnen die Lösung nicht auf Anhieb klar ist und sie im Dunkeln tappen.

Und wenn man dies als Lehrer:in auch selbst gefühlt hat…

Ich war als Kind so ein frustriertes Kind mit eher mäßigen Leistungen im Fach Mathematik. Und das als Tochter eines Mathematiklehrers. Nach dem Frust kam die Angst davor und die Abneigung gegen dieses Fach. Als Erwachsene war mir gleich klar: So kann und will ich als Lehrerin meine Kinder nicht beim Rechnen begleiten. Ich entdeckte über das Knobeln und Malen die Mathematik im Studium für mich neu, erkannte ihre logischen Strukturen, ihre Schönheit und Klarheit und die Möglichkeiten des Spielens mit den Zahlen. Mathe war auf einmal mein Fach und ich sah alles mit ganz anderen Augen.

Jedes Kind kann seinen eigenen Weg finden

Jedes Kind ist anders! Das zu bedenken ist insbesondere für einen erfolgreichen und freudigen Rechenunterricht existentiell. Es gibt zwar häufig nur eine Lösung, aber die Anzahl der möglichen Wege dorthin ist tatsächlich meist unendlich. Um den Kindern zu ermöglichen, ihren eigenen Weg zu finden und sich frei und freudvoll darauf weiter zu bewegen, habe ich die Waldi Waldmaus Rechengeschichte geschrieben. Bisher sind zwei Bücher erschienen, die sich am Lehrplan der ersten Schuljahre orientieren und die eine fachliche und mental positive Grundlage für weitere mathematische Erfahrungen legen. Mit Geschichten und Bildern lassen sich Kinder jeden Temperaments erreichen und in den Waldi Waldmaus-Büchern gebe ich LehrerInnen und Eltern Anstöße, wie sie mit Hilfe der kleinen Rechenmaus Waldi jedes Kind für die Zahlenwelt begeistern und ihnen Sicherheit vermitteln können. Sagt ein Kind erstmal „Rechnen macht Spaß!“ und „Ich kann das!“, kann es zukünftigen Herausforderungen motiviert und gestärkt entgegen gehen.

Foto: Frauke Beckers

Zum Inhalt

Waldi Waldmaus wohnt in einem Baumstammhaus tief im Wald. Die Kinder begleiten die süße Maus durch die Erlebnisse des Tages und begegnen dabei den verschiedenen Zahlen und Rechenoperationen. Die vier Grundrechenarten werden mit vier verschiedenen Temperaments- bzw. Gefühlsregungen der Waldimaus eingeführt, sodass sich jedes Kind darin wieder finden kann und in seinem individuellen Rechenweg bestärkt wird. Immer wieder laden freie Aufgabenfelder zu kreativen Lösungen ein, die eine natürliche Differenzierungsmöglichkeit des Schwierigkeitsgrades bieten.

Band 1

Waldi Waldmaus führt die Kinder behutsam und altersgemäß in die abstrakte Welt der Zahlen. Immer wieder wird das Kind positiv darin bestärkt, was es alles schon kann. Bei der Anzahl der Aufgaben geht stets Qualität vor Quantität, sodass die Inhalte mit dem Herzen aufgenommen und später im Schlaf gut verarbeitet und verinnerlicht werden können.

Zum Ende des Heftes erfahren die Kinder, welch großer Schatz es ist, in allen vier Grundrechenarten (Plus, Minus, Mal und Geteilt) rechnen zu können. Sie spüren: Nicht nur im Rechnen sollte alles im Gleichgewicht sein. Das ganze Leben fordert uns heraus, die eigene Mitte zu finden, um sich wohl zu fühlen. In diesem Sinne möchte die Geschichte den Kindern mehr vermitteln als die reine Ausführung von Rechenoperationen.

Band 2

In Band 2 macht sich Waldi Waldmaus auf den Weg zur Feldmausfamilie Mathematikus. Dabei begibt sich die kleine Rechenmaus auf eine Reise mit spannenden Rechenabenteuern. Am Ende wird sie im Zauberwald des Einmaleins mit eindrucksvoll silberfunkelnden Zahlensternen belohnt, die für weitere Rechenaufgaben und Schuljahre wegweisend leuchten.

In diesem Arbeitsbuch werden die vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 100 mit abwechslungsreichen und kindgemäßen Aufgabenstellungen erklärt und vertieft. Die Möglichkeit zur Selbstkontrolle gibt Waldi Waldmaus unten auf den Buchseiten. Rechenrahmen, Einmaleinsfächer und Einmaleinssterne dienen als strukturiertes und motivierendes Anschauungs- und Übungsmaterial.

Unterschiede und Zusammenhänge der vier Grundrechnarten werden durch die vier Elemente sowie die vier Temperamente der Familienmitglieder deutlich herausgearbeitet. Rätsel, Merksprüche, Spielideen, sinnvolle Geschichten und Waldi Waldmaus als treuer Rechenfreund helfen das Rechnen ganzheitlich und mit spielerischer Freude zu begreifen.

“Waldi Waldmaus im Hunderterhaus” baut inhaltlich auf Band 1 „Waldi Waldmaus im Rechenhaus” auf, kann aber auch als eigenständiges Übungsbuch für Kinder der 2. Klasse und zu Wiederholungszwecken für Kinder der 3. Klasse verwendet werden. Das Buch kann sowohl als roter Faden und Übungsheft im schulischen Unterricht wie auch lehrwerksunabhängig fürs häusliche Lernen verwendet werden.

Waldi Waldmaus im Rechenhaus: Alle Infos 

3. Auflage/2021, Format DinA4, 112 Seiten, umweltfreundlich und ressourcenschonend auf Graspapier (110g) gedruckt, in s/w, Umschlag farbig

ISBN 978-3-9823872-0-8

Alle 4 Grundrechenarten mit narrativer Einführung und ansprechenden Übungsaufgaben

Waldi Waldmaus im Hunderterhaus 

1. Auflage/2022, Format DinA4, 116 Seiten, umweltfreundlich und ressourcenschonend auf Graspapier (110g) gedruckt, in s/w, Umschlag farbig

ISBN 978-3-9823872-1-5

– Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division im Zahlenraum bis 100

– Schwerpunktteil Einmaleins

Herzensempfehlung

Dies ist unbezahlte Werbung! Ich möchte Frauke und ihr sehr gelungenes Projekt einfach gern unterstützen.

Temperamente – immer wieder gern

Bei meiner ebenfalls bloggenden Kollegin aus Mülheim mit dem Blog Nestgezwitscher wurde bei Instagram der Themenwunsch „Temperamente“ geäußert. Da ich hierzu schon gebloggt und ebenfalls auf Instagram geschrieben habe, konnte ich Ziska kurzfristig einen Gastbeitrag zur Verfügung stellen. Hier ist er:

Die Waldorfpädagogik orientiert sich an der kindlichen Entwicklung. Als  Lehrer*innen schauen wir deshalb von vielen Seiten her auf jedes einzelne Kind. Ein wichtiger und hilfreicher Baustein, gerade in den unteren Klassen, ist dabei die Temperamentenlehre. Hier geht es um die vier Gemütslagen, die in jedem Menschen wirken, jedoch verschieden große Anteile haben: melancholisch, sanguinisch, phlegmatisch und cholerisch. 
Die melancholische Seite zeigt sich bei sehr sensiblen und mitfühlenden Kindern, ein größtenteils sanguinisches Kind ist wiederum  begeisterungsfähig, kreativ und gewinnt leicht Freundschaften. Das phlegmatische Temperament wirkt in gründlichen Beobachtern, die sich gern viele, weit reichende Gedanken machen und cholerische Kinder stecken voller Tatendrang und Abenteuerlust.

Die Mischung aus allen vier Temperamenten macht unsere Gemütslage aus.

Mit einem geschulten und umsichtigen Blick können wir Lehrer*innen und Erzieher*innen dazu 
beitragen, dass ein Kind mit seinen Temperamenten gut zurecht kommt oder es teilweise auch harmonisiert.

Weiterführende Blogbeiträge von mir: Die Temperamente mit allgemeinen Infos und Die Temperamente im Erzählkreis zur Veranschaulichung.

Viel Spaß!

Die Temperamente (2) Im Erzählkreis

Eine gute, offene Arbeitsform, bei der Raum für jedes einzelne Kind ist, stellt der Erzählkreis dar. Dort wird nicht nur geübt, einander zuzuhören und selbst für alle hörbar, zusammenhängend und interessant zu erzählen. Auch verschiedene Gemütslagen werden hier bedient – und jedes Kind darf sich wahrgenommen fühlen. Am Beispiel des Erzählkreises möchte ich nun zeigen, was Kinder brauchen.

Im Erzählkreis ist für alle etwas dabei

Stellt die Sicht auf Temperamente eine „Schublade“ dar?

Ebenso wie das Gedicht im ersten Teil wird hier einzeln auf jedes der vier Temperamente geschaut. Dies bedeutet aber keinesfalls, dass sich ein deutlich sanguinisches Kind in allen Lebenslagen sanguinisch zeigt. Es ist an dieser Stelle überaus wichtig, im Blick zu behalten, dass in jedem Menschen alle vier Gemütslagen wirken, zu verschiedenen Anteilen. Bei Kindern zeigen sich mal zwei, mal ein Temperament etwas deutlicher. Das bedeutet aber nicht: Schublade auf – Temperament in Stein gemeißelt, Verhalten x ist zu Erwarten. Ganz im Gegenteil. Mit einem umsichtigen Blick auf das Kind können wir dazu beitragen, dass ein Kind mit seinem Temperament gut zurecht kommt oder es auch harmonisiert.

Der Erzählkreis – Szenen einer Schulklasse 🙂

Im fiktiven Klassenzimmer sitzt man morgens im Kreis zusammen. Einige Kinder haben schon länger im Schulhaus gewartet – die Eltern mussten früh zur Arbeit und haben ihre Sprösslinge schnell abgeliefert – , andere Kinder haben lange Zeit im Bus gesessen und wieder andere eine größere Strecke mit dem Fahrrad hinter sich gebracht. Zwei Kinder kommen verspätet und völlig außer Atem in die Klasse, ein anderes Kind muss schnell noch einen Schluck Wasser trinken. Und jetzt sitzen alle beisammen und müssen sich an diesem neuen Schultag erst einmal richtig wahrnehmen.

Die Lehrerin begrüßt die Kinder und schickt dann bald den Erzählstein auf die Reise. So kommt jedes Kind an die Reihe, darf erzählen, wie es den gestrigen Tag verbracht hat oder was es heute noch vor hat.

Kind 1 erzählt ohne Punkt und Komma, was in den Sinn kommt: „Wir haben gestern erst meinen Bruder zum Gitarrenunterricht gebracht und dann war ich mit Mama ein Eis essen. Auch letztes Jahr in Spanien gab es so eine tolle Eisdiele und ich habe immer Erdbeer, Zitrone und Schokolade gegessen, das war besonders lecker. Und außerdem war ich nicht nur in Spanien, auch schon einmal in Italien und wenn ich das nächste mal bei Oma bin, wollen wir ins Kino gehen.“ Auf die Frage der Lehrerin, ob Kind 1 den Erzählstein nun weitergeben möchte, nickt es und gibt freudig den Stein an Kind 2 weiter.

Kind 2 berichtet: „Ich habe gestern in unserem Garten einen Regenwurm gerettet. Das war knapp! Denn sonst hätte Papa ihn beim Umgraben mit dem Spaten erwischt. Ich habe überhaupt den ganzen Nachmittag mitgeholfen im Garten. Später war ich noch beim Turnen und habe zwei Flickflaks hintereinander geschafft.“

Kind 3 hat interessiert zugehört, möchte heute aber – wie so oft – selbst nichts sagen und gibt den Stein wiederum interessiert weiter.

Kind 4 ist jetzt an der Reihe, schaut aber noch immer zu Kind 2 und fragt mit dem Stein in der Hand: „Geht es denn dem Regenwurm jetzt gut?“

Da meldet sich Kind 1 schnipsend. Da es ja schon an der Reihe war und der Erzählstein von Kind zu Kind wandert, fragt die Lehrerin: „Ist es etwas Dringendes?“ Kind 1: „Ja, nächstes Jahr fahren wir wieder nach Spanien in den Urlaub.“

Wer ist wer?

Die Auflösung ist nicht schwer, da die Darstellung recht überspitzt war. Kind 1 erzählt freudig, spricht pausenlos und kommt – wie man im Ruhrgebiet so schön sagt – von Höcksken auf Stöcksken. Hier kommt das sanguinische Temperament deutlich zum Vorschein.

Kind 2 ist erkennbar aktiv und erzählt gern von seinen Abenteuern und Heldengeschichten. Das tun Choleriker sehr gern.

Kind 3 hört hervorragend zu, äußert sich selbst aber nur selten: Daran erkennt man auch Phlegmatiker. Doch meldet sich ein Phlegmatike zu Wort, erfahren wir tiefgründige, facettenreiche und auch fantasievolle Geschichten.

Kind 4 sinnt derweil noch immer über das Leid des Regenwurms nach und erzählt erst einmal nichts von sich selbst – eine melancholische Eigenschaft, die sich hier zeigt. Dass der Wurm fast mit dem Spaten erwischt wurde, beschäftigt das Kind nachhaltig.

Wer braucht was?

Die wirklich spannende Frage, wer hier was braucht, zeigt sich ebenso deutlich. Und warum ein Erzählkreis eine gute Gelegenheit dazu ist.

Sangunische Kinder brauchen nicht nur Zuhörer, sondern aufrichtige Zuwendung, sie lernen im Übrigen besonders in Beziehung – je warmherziger diese ist, desto besser. Einem sangunischen Kind lässt sich nichts eintrichtern und es muss manchmal seinen Gedanken freien Lauf lassen können. Da kann der kurze Moment im Erzählkreis, bei dem viele zuhören, schon ein kleiner Balsam für die Seele sein.

Choleriker wünschen sich Achtung und Wertschätzung. Und genau das wollen sie ihrer Bezugsperson auch entgegenbringen. Geraten sie an einen Lehrer mit ruhiger Autorität und klarer Linie, lernen sie am besten.

Phlegmatische Kinder hingegen brauchen ein vielseitiges und anregendes Umfeld. Auch wenn man ihnen es oft nicht ansieht: In der Ruhe liegt die Kraft und eine äußere Vielfalt wirkt sich positiv auf das Lernverhalten und die Entwicklung von phlegmatischen Kindern aus.

Auf melancholische Kinder hingegen wirken Lebenserfahrung und Geschichten aus dem Leben, die auch die Schattenseiten nicht auslassen. Sie sind oft „Kümmerer“ und nehmen Anteil. Wenn sie spüren, dass ein*e Mitschüler*in oder ein*e Lehrer*in auch schon Leid und Krisen durchgestanden hat oder durchsteht, ist ihre Antennen besonders wachsam.

Auf die Lehrer kommt es an

Die Mischung macht`s. Rudolf Steiner wünschte sich von Waldorflehrern, dass sie selbst stark an der Harmonisierung ihrer „Temperamentsmischung“ arbeiten, um auf jede der vier Arten die Kinder anzusprechen. Das Prinzip „Erziehung ist Selbsterziehung“ steht hier also im Vordergrund. Das wäre die Arbeit der Lehrperson an sich selbst.

Die Temperamente (1)

Ein großes Thema in der Waldorfpädagogik ist die Temperamentenlehre. Es geht um Kenntnisse und Erkenntnisse der vier wesentlichen Gemütslagen des Menschen: Sanguinisch, melancholisch, cholerisch, phlegmatisch.

In jedem von uns stecken alle vier Temperamente – die Mischung ist individuell und ändert sich im Laufe des Lebens.

Warum schaut man auf das kindliche Temperament?

Gerade auch in den ersten Klassen spielt das Erkennen und die Pflege des kindlichen Temperaments eine größere Rolle für uns Lehrer. Sie hilft uns, die Kinder besser zu verstehen und sie in der richtigen Weise anzusprechen. Letztendlich ist das Erkennen der Temperamente eine weitere Hilfe, zu einer ganzheitlichen Sicht auf das Kind zu kommen. Es mit seinen Begabungen und individuellen Entwicklungsaufgaben in der geeigneten Weise zu fördern.

Jedes Temperament bringt also auch eine gewisse Lern- und Arbeitsweise mit sich, die wir auch berücksichtigen können. So ist Vieles möglich.

Wer ist was? Eine literarische Übersicht

Heinrich Peitmann hat die vier Gemütslagen, von denen jeder Mensch etwas in sich trägt, in einem wunderbaren Gedicht zusammengefasst:

Die Vier Temperamente und der Stein im Weg

Leicht springt über den Stein der
Sanguiniker, keck und mit Anmut
stolpert er trotzdem darob, macht er
sich wenig daraus

Grimmig stößt ihn beiseit´ des
Cholerikers kräftiger Fußtritt
und sein funkelndes Aug´ freut sich
des guten Erfolgs

Kommt das Phlegma daher, so hemmt
es gemäßigt die Schritte:
„Gehst du mir nicht aus dem Weg,
gehe ich eben herum.“

Aber grübelnd vor ihm bleibt der
Melancholischer stehen,
unzufried´nen Gesichts über sein
ewiges Pech.