Zeit der inneren Einkehr: Das Weihnachts-Glücksglas

Heute beginnt die Adventszeit, die Zeit der Einkehr auf dem Weg zur heiligen Nacht. So durften bereits viele große und kleine Menschen in den letzten Tagen das Adventsgärtlein genießen und mit ihm den Einstieg in die besinnliche Zeit finden. Zeit, sich selbst auch etwas Gutes zu tun.

Adventskalender im Glas

Mein Glücksglas für Schulkinder kennen viele ja bereits. Das Weihnachts-Glücksglas soll diesmal aber ein Adventskalender nur für Euch sein. Wer kennt es nicht: Gerade in dieser Zeit denken wir noch weniger an uns selbst und so kam mir die Idee, einen Adventskalender für Euch zu erstellen.

Mit positiven Affirmationen, kleinen Impulsen und achtsamen Übungen an jedem Tag können wir uns dann auch im Vorweihnachtstrubel etwas Gutes tun und allmählich zur Ruhe kommen.

Ihr braucht dazu…

Ein größeres Glas, in das die 24 Impulskärtchen passen, so dass Ihr jeden Tag eine Übung losen könnt.

Die Kärtchen und das Bild für`s Glas könnt Ihr hier direkt downloaden und ausdrucken:

Ich wünsche eine besinnliche und lichtvolle Vorweihnachtszeit!

Der mit Sternen gedeckte Apfelkuchen

Winterzeit ist Backzeit: Ofenwarm genießen, Plätzchen- und Kuchenduft im Haus. Bei uns sind gerade die winterlichen Jahresfeste – von St. Martin, über Adventsgärtlein bis Dreikönig – mit bestimmten selbstgemachten Delikatessen verbunden. An diesen Traditionen ändert sich auch dann nichts, wenn die Kinder irgendwann älter werden und die Feste nicht mehr aktiv feiern – am Esstisch kehren dennoch die schönsten Erinnerungen zurück.

Passend zum Adventsgärtlein am Wochenende habe ich nun den mit Sternen gedeckten Apfelkuchen, den auch meine Teens noch sehr lieben. Dazu passen übrigens auch die Punschrezepte ganz hervorragend. Beides wird es auch am Freitag wieder bei uns geben, ist schließlich Tradition und wird schon fest erwartet 🙂

Die Zutatenliste für den Kuchen

  • Äpfel
  • (pflanzliche) Butter
  • Dinkelmehl 630
  • Zucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • Puddingpulver Vanille
  • (pflanzliche) Sahne
  • Prise Salz

So wird`s gemacht

Download

Du möchtest das Rezept lieber downloaden und ausdrucken? Kein Problem, hier ist es:

Ich wünsche eine genussvolle Adventszeit und viel Freude beim Backen!

Die Vorbereitung einer neuen Epoche

Eine sehr anspruchsvolle Vorbereitungszeit liegt hinter mir, wird aber auch noch reflektiert und weitergeführt: Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Erzählstoff der nordischen Götter- und Heldensagen auseinandergesetzt, mit Runen, dem Stabreim und Flechtbändern. Im Vorfeld war ich wenig vertraut mit diesem großen Thema.

Warum nordische Mythologie? Auf die innere Stärke kommt es jetzt an!

Bei allem, was man als (Waldorf-)Lehrende tut, sollte man genau wissen, warum genau dies jetzt ansteht, d.h. welchen Nutzen die Kinder in ihrem aktuellen Entwicklungsalter davon haben. Die Waldorfpädagogik ist darauf ausgerichtet, die kindliche Entwicklung zu unterstützen und damit weitere Lernvoraussetzungen zu schaffen. Dabei geht es in Klasse 4 verstärkt um die eigene Willensbildung, das Erleben und Wahrnehmen der eigenen – inneren und äußeren – Stärke, die Herausbildung der Persönlichkeit.

Die nordischen Sagen lassen ein rauhes, kraftvolles Schaffen erleben. Ganz neue, gewaltige und gleichsam faszinierende innere Bilder entstehen bei den Erzählungen. Die Stabreim-Übungen erfordern anhaltende Körperspannung und koordinierte Bewegung, dazu eine deutliche, laute Aussprache.

Wir singen das Lied „Yggdrasil“ und erleben wiederum eine „nordische Stimmung“, hören und üben die schwedische Aussprache, die so ganz anders ist als unsere bekannten Sprachen. Es ist so viel Energie im Raum.

Die Geschichte zur Entstehung der Runen ist magisch. Und ebenso geheimnisvoll die Zeichen. Wir lernen eine Geheimschrift!

All das stärkt die innere Sicherheit der Kinder und damit ihre Tat- und Willenskraft. Die anderen Unterrichtsinhalte werden in diesem Schuljahr ebenso komplexer und erfordern genau dies. Die Auseinandersetzung mit mehrschrittigen Rechenverfahren im großen Zahlenraum, die Bruchrechnung, Grammatik- und Rechtschreibregeln bewusst anwenden, Zeitformen erschließen und so viel mehr.

Vorbereitung am Schreibtisch?

Auch. Aber nicht nur. Ich musste die Stimmung zunächst bei mir selbst erleben: Ich habe das Lied gesungen, auf Klavier und Gitarre gespielt, verschiedene Bücher gelesen, die inneren Bilder wirken lassen. Ich habe gemalt, Stabreim geübt. Im Kollegium nachgefragt, mich korrigieren lassen, habe weiter an mir gearbeitet. Mir diese Epoche errungen. Denn mit nordischer Mythologie hatte ich mich bislang wenig befasst.

Welche Schritte braucht es, eine Epoche zu planen?

Dies hier gilt natürlich für alle Epochen, war aber mal wieder besonders intensiv für mich bei dieser.

  • Mit dem Rhythmischen Teil anfangen, sich selbst einstimmen: Lieder, Rezitationen, Bewegungen üben. Bei mir zumindest findet der erste Zugang über künstlerische Übungen statt.
  • Die Inhalte weiter erschließen. Auch hinterfragen: Stehe ich dahinter? Kann ich mit Überzeugung und Sicherheit alle Inhalte vermitteln? Insbesondere mit den Runen musste ich mich klar auseinandersetzen.
  • Literatur, Literatur. Lesen, lesen, lesen. Die eigenen inneren Bilder erleben und schärfen. Genau das finden, das zu mir passt, mit dem ich arbeiten kann.
  • Epochenhefte, Mappen usw. vorbereiten – so, wie die Kinder es erarbeiten sollen. Den Arbeitsaufwand selbst zu erleben, ist ebenso wichtig.
  • Den Klassenraum passend dekorieren, ein Tafelbild malen.

Nach dem Startschuss

Der Anfang ist zu meiner großen Freude und Erleichterung gelungen, das Interesse der Kinder geweckt. Nun gilt es, dies zu bewahren und zu vertiefen. Jeden Tag auf`s Neue.

Lehrerin als Lernende

Die Kinder erleben dabei eben auch mich als „ewig Lernende“. Gerade in dieser Epoche spüren sie, dass ich nicht in die Klasse gehe und „mal eben“ erzähle und zeige, was ich schon eh lange weiß und kann. Auch dass ich diesen Stoff für mich errungen habe, wirkt noch einmal besonders auf die Kinder. Lehrer:innen dürfen nicht nur, sondern sollten unbedingt auch als Lernende ein Vorbild sein.

Die schnellen Brötchen

In der gleichen Zeit ist man (jedenfalls bei uns) nicht zum Bäcker gelaufen, so schnell sind sie fertig – und die Qualität der Zutaten bestimmt man selbst. Es braucht keinen vorgeheizten Ofen, nur ein paar Handgriffe und man bekommt ofenwarme, duftende Brötchen. Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es nichts Schöneres, wie ich finde.

Ferien- und Wochendmodus

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, während der Backzeit gemütlich den Tisch decken.

Werktags morgens

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, duschen, anziehen, Kaffee kochen, frühstücken, Brotdosen für die Schule packen.

Werktags abends

Fix den Teig kneten, Brötchen in den kalten Ofen geben, Feierabend genießen.

Hier ist mein Rezept für die leckersten, schnellen Brötchen:

Ich wünsche guten Appetit!

Drei Zukunftsgedanken

Eine Kollegin hat auf Instagram eine Woche lang das „Instakollegium“ aufgerufen, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen – vom Lieblingsmaterial bis zur Selbstfürsorge im Lehrerberuf. Da kamen viele Impulse zusammen. Vor ein paar Tagen endete die Challenge mit dem Thema „Meine Vision für das Schulsystem“.

Die meisten Beiträge bezogen sich dabei auf das staatliche Schulsystem und da gibt es viele Dinge, die wir an der Waldorfschule so nicht haben. Daher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich mir insbesondere für die Zukunft unserer Waldorfschulen wünsche.

Vollständige Refinanzierung

Es ist noch immer so, dass freie Schulen nicht vollständig refinanziert werden, in NRW müssen etwa 13 % der Schulbetriebskosten selbst gestemmt werden. Dies geschieht dadurch, dass Eltern monatliche Beiträge zur Deckung der Schulbetriebskosten leisten und auch dadurch, dass wir Lehrer:innen etwas weniger Einkommen haben als Lehrer:innen im staatlichen System.

Gerade die monatlichen Beiträge hält noch immer manche Familien davon ab, ihre Kinder überhaupt an einer Waldorfschule anzumelden. Gleichzeitig braucht es Lehrer:innen, für die das Arbeiten und die Arbeitsbedingungen an der Waldorfschule einen Wert haben, der die Differenz zur Bezahlung im staatlichen Schulsystem sozusagen „ausgleicht“.

Zur Unterstützung einer wirklich freien Schulwahl wäre also eine vollständige Refinanzierung unserer Schulform wünschenswert.

Alle Schulen klimaneutral

So ein Schulbetrieb hat viel Potential, unser Klima zu entlasten: Angefangen bei Strom und Heizung, Schulessen, Schulbusse und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Elterntaxi wären da aus meiner Sicht wichtige Ansatzpunkte, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wer mich kennt, weiß, dass ich auch Plastik aus dem Schulalltag verbannen möchte.

Fortsetzung und Vertiefung von Waldorf 100

2019 war so ein besonderes Jahr – die Initiative Waldorf 100 brachte die Schulen weltweit mehr zusammen. Leider kam dann Corona. Ich wünsche mir daher, dass dieser großartige Impuls weiter aufflammt: Mehr gegenseitige Wahrnehmung, Begegnung und Annäherung, eine tiefere internationale Verbundenheit durch alle Sprachen und Kulturen, das wäre eine wunderbare Vision für die Waldorfschulen der Zukunft.

Weitere Wünsche

Ich wünsche mir, dass unsere Waldorfbewegung sich laufend modernisiert und dabei ihre Grundlagen pflegt: Die Menschenkunde, die soziale Dreigliederung, der Gemeinschaftsgedanke.

Ich wünsche mir, dass unsere Lehrerbildung noch mehr Zulauf bekommt, denn die Zukunft braucht nunmal Menschen, die sie gestalten.

Ach, es gibt so Vieles, im Großen und im Kleinen – und Visionen sollte man pflegen. Sie gestalten die Zukunft.

Rezept für Martinsbrezeln

Unsere Matheepoche endet an Sankt Martin mit einer kleinen, kulinarischen Vorschau auf die Bruchrechnung.

Eine große Brezel soll für alle Kinder der Klasse sein. Und die werde ich morgen backen. Daher habe ich heute als „Generalprobe“ dieses sehr leckere, vegane Rezept ausprobiert.

Die Brezeln waren lecker, saftig und gingen auch gut auf. Das Rezept teile ich wie immer gern mit Euch. Die Brezeln lassen sich übrigens problemlos vorbereiten und haben eine kurze Backzeit. So kann man sie ofenwarm nach dem Laternenumzug genießen, wenn man von draußen rein kommt. Wunderbar!

Ich wünsche Euch einen schönen Martinstag.

Frisch aus dem Ofen, bestreicht man sie mit Margarine und dann kann man sie auch mit Zimt oder Zucker noch verfeinern.

Schritt für Schritt auf der Rallye – ein Übweg

Das „Übungsformat“ der Rallye ist neu bei uns in Klasse 4 und hat sich im Zusammenspiel mit den Kindern entwickelt: Es kommen nun einmal in diesem Schuljahr viele neue Lerninhalte dazu, gewisse Grundlagen müssen dafür geübt und gefestigt werden. Auch ein Überblick über die einzelnen Lernstände ist wichtig bei einer großen Klasse. Die „Rallye“ ist nun ein Weg, Lernschritte zu gehen und mit Lernfreude vorwärts zu kommen.

Ich erlebe meine Klasse jeden Tag in verschiedenen Unterrichtsstunden, die einzelnen Kinder sind mir seit ihrem ersten Schultag in der Klasse sehr vertraut. Und ich nehme natürlich in der Interaktion, bei der täglichen Arbeit mit allen, schon sehr deutlich wahr, wie die einzelnen Lernstände sind. Dennoch freue ich mich, die „Rallye“ zusätzlich als tägliche Üb-Routine gemeinsam mit den Kindern entdeckt zu haben. Warum das so ist, gebe ich gern hier weiter.

Alles begann mit dem Einmaleins

und irgendwie auch mal wieder mit der vorangegangenen, belastenden Situation von Lockdowns, Wechsel- und Distanzunterricht. Inmitten unserer ersten Einmaleins-Epoche im zweiten Schuljahr gingen damals die Lichter der Schule buchstäblich aus und der Rest der Epoche fiel in den allerersten Distanzunterricht. So fehlte mir trotz vieler schöner Rückmeldungen der Eltern und Kinder mit der Zeit einfach die genaue Übersicht, wer wo steht beim Einmaleins-Lernen. Anstelle eines klassichen „Einmaleins-Führerscheins“ wählte ich dann für den späteren Präsenzunterricht in Klasse 3 zum Thema Einmaleins erstmals die „Rallye“, um mir eine Übersicht und den Kindern eine routinierte Übung zu ermöglichen.

Es gab dann jeden Tag eine Einmaleins-„Station“ in Eigenarbeit zu bewältigen, mit festgelegtem Zeitfenster. Bei der täglichen Arbeit zeigte sich zum einen ganz genau, wer welche Reihen schon sicher auswendig kannte und andererseits, dass es von Tag zu Tag auch schöne Fortschritte beim Lernen gab. Ein großer Gewinn also.

Doch leider wurden wir auch im letzten Schuljahr dabei von Quarantäne und Lockdown überrollt, so dass diese erste Rallye keinen richtigen Abschluss fand.

Neustart in Klasse 4

Vor den Herbstferien fand in diesem Schuljahr die erste Epoche im Fach Mathematik statt. Ich griff noch einmal die Einmaleins-Rallye auf und die Kinder freuten sich sehr darüber. Täglich gab es dann Aufgaben und Umkehraufgaben des kleinen Einmaleins zu lösen.

Wir sprechen bei der Rallye übrigens nicht von „richtig“ und „falsch“, sondern für jede richtige Antwort gehen die Kinder einen „Schritt“ – und Tag für Tag kommen Schritte hinzu. Wie schön ist es, die ersten 100 Schritte auf dem Weg gegangen zu sein!

Dass es genau wie auf dem Sportplatz sehr schnelle und weniger schnelle Läufer:innen gibt, ist dabei völlig normal. Es ist ja schließlich keine Neuigkeit, dass wir alle unterschiedlich sind und jeder Mensch etwas Anderes gut kann.

Diese Vorteile haben sich gezeigt

Viele Kinder haben durch die tägliche Übung innerhalb von Tagen große Fortschritte gemacht und wurden so auf ihrem Weg immer „schneller“. Die Freude über den sicht- und spürbaren Lernzuwachs ist natürlich groß, die Stimmung im Klassenraum positiv und gleichzeitig durch die tägliche Routine auch sehr unaufgeregt.

Ruhige Eigenarbeit ist besser als Spiel!

Ja, es gibt auch so etwas wie das 4-Ecken-Rennen, den Einmaleins-König usw. Das wirkt auch auf den ersten Blick viel interessanter und auch bewegter. Doch diese „öffentlichen“ Spiele haben nun einmal die Eigenschaft, dass nicht immer alle Kinder gleichzeitig, sondern stets Einzelne punktuell an der Reihe sind. Der Übeffekt ist also nicht sehr groß. Was noch gravierender ist: Für Kinder mit Rechenschwäche sind diese Spiele ein enormer Druck, als Mannschaftsspiel gar eine echte Belastung, wenn ein Kind nur wenig dazu beitragen können, die eigene Mannschaft voranzubringen.

Bei der ruhigen Rallye kann hingegen an vielen Stellen auch Anerkennung gegeben werden. Wenn ich die korrigierten Aufgaben zurückgebe, gibt es auch immer einen Grund, die etwas langsameren Läufer zu loben – etwa dafür, wie geduldig sie durchhalten. Oder ich wertschätze – gemessen an den jeweils eigenen Möglichkeiten – die persönlichen Fortschritte der Kinder. Dabei ist dann für den Rest der Klasse nicht ersichtlich, welche Einzelleistung genau dahinter steckt.

Klar, die Anzahl der gemachten Schritte erfährt jedes Kind für sich – doch es gibt eben keinen „Klassenspiegel“.

Nur Lob?

Mir fällt natürlich auch auf, ob beispielsweise Einmaleinsreihen geübt werden, die anfangs nicht so sicher abrufbar waren – oder eben nicht. Dann schreibe ich auch mal eine kleine Botschaft dazu unter die Aufgaben (das ist dann also auch nicht öffentlich, aber eine wichtige Rückmeldung, dass es noch etwas zu tun gibt). Denn wenn ich dies ausblenden würde, spiegelte es nicht die Realität wider.

Vom Einmaleins zu weiteren Rallyes

Übungen aller Art – vom Kopfrechnen, schriftlichen Rechenverfahren bis hin zu Rechtschreibübungen, Grammatik und Vokabeln: Man kann viele wichtige Grundlagen auf diesem Wege wiederholen und festigen. Zumindest die Kinder meiner Klasse gehen gern den Rallye-Weg und freuen sich über ein spannendes Rennen.

Die Vorteile der Rallye

  • eine laufende Übungsroutine zeigt nicht nur den punktuellen Lernstand der einzelnen Kinder, sondern auch die individuelle Lernentwicklung
  • jedes Kind ist gleichermaßen gefragt und gefordert – es geht ausschließlich um wichtige Grundlagen
  • dadurch, dass die Korrekturen des Vortags täglich mit nach Hause gebracht werden, sehen auch die Eltern, wo ihre Kinder aktuell stehen und was genau die Anforderungen an die Grundlagen sind
  • eine Routine verläuft einfach vertraut und unaufgeregt, während Tests oder Arbeiten manchmal sogar eine Art Lampenfieber auslösen können
  • Ebenso unaufgeregt ist übrigens auch die tägliche Rückgabe der Aufgaben. Es ist schließlich nichts Besonderes mehr, das Ergebnis einer Einzelarbeit zu erhalten.
  • Ich kann im Unterricht direkt darauf eingehen, wenn mir aufgefallen ist, dass beispielsweise ein Fehlertyp mehrfach vorgekommen ist .
  • Ich kann auch von Tag zu Tag sehen, wo die Schwerpunkte der Wiederholung und Übung liegen und entsprechende Aufgaben für den nächste Rallye-Tag stellen.
  • Auch zurückhaltende Kinder, die sich sonst eher weniger im Unterrichtsgespräch melden, können Einiges von sich zeigen.

Ist der Korrekturaufwand ein Nachteil?

Ich meine: Nein. Zwar habe ich dadurch täglich mehr als 30 Korrekturen, doch für die Qualität meines Unterrichts und die genaue Übersicht über einzelne Lernstände ist es dies allemal wert. Die Eltern können so auch von mir eine sehr genaue Rückmeldung und Beratung im Elterngespräch bekommen.

Abgesehen davon, sind auch diese Korrekturen Teil meiner täglichen Arbeitsroutine geworden.

Download

Hier findest Du das gestaltete Rallye-Arbeitsblatt blanco sowie die Urkunde, die jedes Kind am Ende der Rallye bekommt. Ich habe übrigens verschiedene Stempel, die ich verwende und ein kleines Siegertreppchen, gebaut aus Stapelsteinen, kommt natürlich auch gut an.