Temperamente – immer wieder gern

Bei meiner ebenfalls bloggenden Kollegin aus Mülheim mit dem Blog Nestgezwitscher wurde bei Instagram der Themenwunsch „Temperamente“ geäußert. Da ich hierzu schon gebloggt und ebenfalls auf Instagram geschrieben habe, konnte ich Ziska kurzfristig einen Gastbeitrag zur Verfügung stellen. Hier ist er:

Die Waldorfpädagogik orientiert sich an der kindlichen Entwicklung. Als  Lehrer*innen schauen wir deshalb von vielen Seiten her auf jedes einzelne Kind. Ein wichtiger und hilfreicher Baustein, gerade in den unteren Klassen, ist dabei die Temperamentenlehre. Hier geht es um die vier Gemütslagen, die in jedem Menschen wirken, jedoch verschieden große Anteile haben: melancholisch, sanguinisch, phlegmatisch und cholerisch. 
Die melancholische Seite zeigt sich bei sehr sensiblen und mitfühlenden Kindern, ein größtenteils sanguinisches Kind ist wiederum  begeisterungsfähig, kreativ und gewinnt leicht Freundschaften. Das phlegmatische Temperament wirkt in gründlichen Beobachtern, die sich gern viele, weit reichende Gedanken machen und cholerische Kinder stecken voller Tatendrang und Abenteuerlust.

Die Mischung aus allen vier Temperamenten macht unsere Gemütslage aus.

Mit einem geschulten und umsichtigen Blick können wir Lehrer*innen und Erzieher*innen dazu 
beitragen, dass ein Kind mit seinen Temperamenten gut zurecht kommt oder es teilweise auch harmonisiert.

Weiterführende Blogbeiträge von mir: Die Temperamente mit allgemeinen Infos und Die Temperamente im Erzählkreis zur Veranschaulichung.

Viel Spaß!

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